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	Kommentare zu: 10	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/10/#comment-1516</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 12:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=141#comment-1516</guid>

					<description><![CDATA[Der Wille, der bloß dem Begriffe nach Wille ist, ist an sich frei, aber auch zugleich unfrei, denn wahrhaft frei wäre er erst als wahrhaft bestimmter Inhalt; dann ist er für sich frei, hat die Freiheit zum Gegenstande, ist die Freiheit. Was nur erst nach seinem Begriffe ist, was an sich bloß ist, ist nur unmittelbar, nur natürlich. Dies ist uns auch in der Vorstellung bekannt. Das Kind ist an sich Mensch, hat erst an sich Vernunft, ist erst Möglichkeit der Vernunft 7/61 und der Freiheit und ist nur so dem Begriff nach frei. Was nun so erst an sich ist, ist nicht in seiner Wirklichkeit. Der Mensch, der an sich vernünftig ist, muß sich durch die Produktion seiner selbst durcharbeiten durch das Hinausgehen aus sich, aber ebenso durch das Hineinbilden in sich, daß er es auch für sich werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wille, der bloß dem Begriffe nach Wille ist, ist an sich frei, aber auch zugleich unfrei, denn wahrhaft frei wäre er erst als wahrhaft bestimmter Inhalt; dann ist er für sich frei, hat die Freiheit zum Gegenstande, ist die Freiheit. Was nur erst nach seinem Begriffe ist, was an sich bloß ist, ist nur unmittelbar, nur natürlich. Dies ist uns auch in der Vorstellung bekannt. Das Kind ist an sich Mensch, hat erst an sich Vernunft, ist erst Möglichkeit der Vernunft 7/61 und der Freiheit und ist nur so dem Begriff nach frei. Was nun so erst an sich ist, ist nicht in seiner Wirklichkeit. Der Mensch, der an sich vernünftig ist, muß sich durch die Produktion seiner selbst durcharbeiten durch das Hinausgehen aus sich, aber ebenso durch das Hineinbilden in sich, daß er es auch für sich werde.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/10/#comment-53</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 06:54:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=141#comment-53</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 10]
Unmittelbarer Wille - Wille an sich - in seinem Begriff nur ist unmittelbar. Dies eine höchst wichtige spekulative Bemerkung - das Wahre nur durch die Bewegung - seines Andersseins - und in sich Zurückgekehrtseins - und dieser unmittelbare Wille ist selbst das Anderssein des Willens. 
Ist Subjektivität des Begriffs - (diese Reflexion macht ihn zum Unmittelbaren) ist Erster Wille, darum unmittelbar - noch nicht weitergegangen. Aber es ist eben selbst im Begriffe, daß der Wille sei - das Reflektierende, über sich Hinausgehende und dies sein Anderssein Aufhebende. 
Wie früher: das Unbeschränkte ist das Abstrakte, eben es selbst ist beschränkt, die Eins der Beschr[änkung] - denn zum Bes[chränken] gehören zwei, - 
Unmittelbar
α) dem bloß Vermittelten überhaupt gegenüber, d. i. dem Relativen - Bezüglichen - Kontrakt - Eigentum - 
β) dem Ideellen - das Vermittelnde als Aufgehobenes gesetzt - 
§ 10. Was ist wahrhafter Wille; freier Wille, der sich zum Gegenstande hat - seine Freiheit - nur sie will - sie als sein Dasein - z. B. eben im Recht -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 10]<br />
Unmittelbarer Wille &#8211; Wille an sich &#8211; in seinem Begriff nur ist unmittelbar. Dies eine höchst wichtige spekulative Bemerkung &#8211; das Wahre nur durch die Bewegung &#8211; seines Andersseins &#8211; und in sich Zurückgekehrtseins &#8211; und dieser unmittelbare Wille ist selbst das Anderssein des Willens.<br />
Ist Subjektivität des Begriffs &#8211; (diese Reflexion macht ihn zum Unmittelbaren) ist Erster Wille, darum unmittelbar &#8211; noch nicht weitergegangen. Aber es ist eben selbst im Begriffe, daß der Wille sei &#8211; das Reflektierende, über sich Hinausgehende und dies sein Anderssein Aufhebende.<br />
Wie früher: das Unbeschränkte ist das Abstrakte, eben es selbst ist beschränkt, die Eins der Beschr[änkung] &#8211; denn zum Bes[chränken] gehören zwei, &#8211;<br />
Unmittelbar<br />
α) dem bloß Vermittelten überhaupt gegenüber, d. i. dem Relativen &#8211; Bezüglichen &#8211; Kontrakt &#8211; Eigentum &#8211;<br />
β) dem Ideellen &#8211; das Vermittelnde als Aufgehobenes gesetzt &#8211;<br />
§ 10. Was ist wahrhafter Wille; freier Wille, der sich zum Gegenstande hat &#8211; seine Freiheit &#8211; nur sie will &#8211; sie als sein Dasein &#8211; z. B. eben im Recht &#8211;</p>
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