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	Kommentare zu: 110	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/110/#comment-3125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 110: Ich will mich in meiner Tat wiederfinden

Auf dem moralischen Standpunkt kommt etwas Besonderes hinzu. Mein Zweck soll meiner bleiben. Auch wenn er ausgeführt ist.

Was bedeutet das?

Ich will mich in meiner Tat wiedererkennen. Die Tat soll nur so weit als meine gelten, wie ich sie wirklich gewollt habe. Was darüber hinaus geschieht, erkenne ich nicht als meines an.

Ein Beispiel: Ich schreibe einem Freund einen Brief, um ihn zu trösten. Er versteht einen Satz falsch und ist gekränkt. Die Kränkung habe ich nicht gewollt. Ich sage: „So habe ich es nicht gemeint.“ Damit berufe ich mich auf mein Inneres.

Zusammenfassung: Der moralische Wille will in seiner Tat sich selbst wiederfinden. Als seine Tat erkennt er nur an, was in seinem Willen lag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 110: Ich will mich in meiner Tat wiederfinden</p>
<p>Auf dem moralischen Standpunkt kommt etwas Besonderes hinzu. Mein Zweck soll meiner bleiben. Auch wenn er ausgeführt ist.</p>
<p>Was bedeutet das?</p>
<p>Ich will mich in meiner Tat wiedererkennen. Die Tat soll nur so weit als meine gelten, wie ich sie wirklich gewollt habe. Was darüber hinaus geschieht, erkenne ich nicht als meines an.</p>
<p>Ein Beispiel: Ich schreibe einem Freund einen Brief, um ihn zu trösten. Er versteht einen Satz falsch und ist gekränkt. Die Kränkung habe ich nicht gewollt. Ich sage: „So habe ich es nicht gemeint.“ Damit berufe ich mich auf mein Inneres.</p>
<p>Zusammenfassung: Der moralische Wille will in seiner Tat sich selbst wiederfinden. Als seine Tat erkennt er nur an, was in seinem Willen lag.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/110/#comment-2798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:12:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Erste nähere &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-identitaet&quot; title=&quot;Identität ist bei Hegel nie die leere Gleichheit A = A, sondern immer die Identität eines Unterschiedenen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Identität&lt;/a&gt; des Inhalts — er soll auch in der erlangten äußerlichen Objektivität meine Subjektivität für mich enthalten.&lt;/em&gt;

Was § 109 &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemein&lt;/a&gt; als Zweck bestimmt hatte, erhält jetzt die Fassung, die es auf dem moralischen Boden annimmt. Weil hier die Freiheit für den Willen selbst ist, genügt es nicht, dass der Inhalt von mir stammt; er muss auch dann noch als der meinige erkennbar bleiben, wenn er ausgeführt und damit äußerlich geworden ist. Der Handelnde will also nicht bloß ein Ergebnis in der Welt, sondern sich selbst in diesem Ergebnis wiederfinden. Aus dieser Bestimmung wird im ersten Abschnitt das Recht des Vorsatzes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erste nähere <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-identitaet" title="Identität ist bei Hegel nie die leere Gleichheit A = A, sondern immer die Identität eines Unterschiedenen." rel="ugc">Identität</a> des Inhalts — er soll auch in der erlangten äußerlichen Objektivität meine Subjektivität für mich enthalten.</em></p>
<p>Was § 109 <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemein</a> als Zweck bestimmt hatte, erhält jetzt die Fassung, die es auf dem moralischen Boden annimmt. Weil hier die Freiheit für den Willen selbst ist, genügt es nicht, dass der Inhalt von mir stammt; er muss auch dann noch als der meinige erkennbar bleiben, wenn er ausgeführt und damit äußerlich geworden ist. Der Handelnde will also nicht bloß ein Ergebnis in der Welt, sondern sich selbst in diesem Ergebnis wiederfinden. Aus dieser Bestimmung wird im ersten Abschnitt das Recht des Vorsatzes.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/110/#comment-1575</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:27:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Inhalt des subjektiven oder moralischen Willens enthält eine eigene Bestimmung: er soll nämlich, wenn er auch die Form der Objektivität erlangt hat, dennoch meine Subjektivität immerfort enthalten, und die Tat soll nur gelten, insofern sie innerlich von mir bestimmt, mein Vorsatz, meine Absicht war. Mehr als in meinem subjektiven Willen lag, erkenne ich nicht in der Äußerung als das Meinige an, und ich verlange in derselben mein subjektives Bewußtsein wiederzusehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Inhalt des subjektiven oder moralischen Willens enthält eine eigene Bestimmung: er soll nämlich, wenn er auch die Form der Objektivität erlangt hat, dennoch meine Subjektivität immerfort enthalten, und die Tat soll nur gelten, insofern sie innerlich von mir bestimmt, mein Vorsatz, meine Absicht war. Mehr als in meinem subjektiven Willen lag, erkenne ich nicht in der Äußerung als das Meinige an, und ich verlange in derselben mein subjektives Bewußtsein wiederzusehen.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/110/#comment-1776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 1822 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=798#comment-1776</guid>

					<description><![CDATA[α) &lt;em&gt;Mein&lt;/em&gt; Inhalt als &lt;em&gt;Ich&lt;/em&gt;, substantiell, objektiv überhaupt. [§ 110] 
β) &lt;em&gt;Gegensatz&lt;/em&gt; - Objektivität des Begriffs. [§ 111]
γ) Äußerlicher [Wille] - Subjektivität Anderer. [§ 112]
α) abstrakte Identität - gegen Subjektivität und &lt;em&gt;Objektivität&lt;/em&gt;, d. i. Äußerlichkeit überhaupt -
Im ausgeführten Zwecke soll Ich, mein Werk (mein Interesse), &lt;em&gt;Absicht&lt;/em&gt; erhalten -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>α) <em>Mein</em> Inhalt als <em>Ich</em>, substantiell, objektiv überhaupt. [§ 110]<br />
β) <em>Gegensatz</em> &#8211; Objektivität des Begriffs. [§ 111]<br />
γ) Äußerlicher [Wille] &#8211; Subjektivität Anderer. [§ 112]<br />
α) abstrakte Identität &#8211; gegen Subjektivität und <em>Objektivität</em>, d. i. Äußerlichkeit überhaupt &#8211;<br />
Im ausgeführten Zwecke soll Ich, mein Werk (mein Interesse), <em>Absicht</em> erhalten &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
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