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	Kommentare zu: 111	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/111/#comment-3126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 111: Soll der Zweck auch richtig sein?

Mein Zweck ist meiner. Aber reicht das? Nein. Er soll auch richtig sein.

Der moralische Wille ist nicht mehr bloß ein einzelnes Wollen. Er denkt. Er weiß, dass es ein Richtiges gibt, das für alle gilt. Darum hat er den Anspruch: Mein Zweck soll mit diesem Richtigen übereinstimmen.

Doch hier liegt die Schwierigkeit:

Noch ist das nur eine Forderung. Der Wille will das Richtige, aber er hat es nicht sicher. Er kann sich irren. Er kann auch das Falsche wollen. Die Übereinstimmung ist möglich, aber nicht gewiss.

Zusammenfassung: Der moralische Zweck soll mit dem Richtigen übereinstimmen. Das ist hier eine Forderung. Der Wille kann sie erfüllen oder verfehlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 111: Soll der Zweck auch richtig sein?</p>
<p>Mein Zweck ist meiner. Aber reicht das? Nein. Er soll auch richtig sein.</p>
<p>Der moralische Wille ist nicht mehr bloß ein einzelnes Wollen. Er denkt. Er weiß, dass es ein Richtiges gibt, das für alle gilt. Darum hat er den Anspruch: Mein Zweck soll mit diesem Richtigen übereinstimmen.</p>
<p>Doch hier liegt die Schwierigkeit:</p>
<p>Noch ist das nur eine Forderung. Der Wille will das Richtige, aber er hat es nicht sicher. Er kann sich irren. Er kann auch das Falsche wollen. Die Übereinstimmung ist möglich, aber nicht gewiss.</p>
<p>Zusammenfassung: Der moralische Zweck soll mit dem Richtigen übereinstimmen. Das ist hier eine Forderung. Der Wille kann sie erfüllen oder verfehlen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/111/#comment-2799</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:12:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Zweite Bestimmung — der Inhalt des in sich &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;reflektierten&lt;/a&gt; Willens hat die Bestimmung, dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt; seienden Willen angemessen zu sein, was als bloße Forderung die Möglichkeit der Unangemessenheit einschließt.&lt;/em&gt;

Hier tritt der Maßstab hinzu, ohne den es keine Moralität gäbe. Weil der subjektive Wille in seiner &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmtheit&lt;/a&gt; in sich reflektiert und dadurch mit sich identisch, also &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemein&lt;/a&gt; ist, trägt sein Inhalt die Forderung in sich, dem Begriffe des Willens zu entsprechen — er will nicht bloß irgend etwas, sondern etwas Rechtes. Da der Wille aber nach § 108 noch &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;formell&lt;/a&gt; ist, ist das keine erreichte &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-identitaet&quot; title=&quot;Identität ist bei Hegel nie die leere Gleichheit A = A, sondern immer die Identität eines Unterschiedenen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Identität&lt;/a&gt;, sondern eben nur Forderung. Und wo eine Forderung ist, ist die Möglichkeit ihres Ausbleibens mitgesetzt: An dieser Stelle wird die Möglichkeit, dem Begriffe nicht angemessen zu sein, in den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; des moralischen Willens eingebaut, statt später als bloße Abweichung nachgetragen zu werden; was das Böse ist, bestimmt erst § 139.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zweite Bestimmung — der Inhalt des in sich <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">reflektierten</a> Willens hat die Bestimmung, dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a> seienden Willen angemessen zu sein, was als bloße Forderung die Möglichkeit der Unangemessenheit einschließt.</em></p>
<p>Hier tritt der Maßstab hinzu, ohne den es keine Moralität gäbe. Weil der subjektive Wille in seiner <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">Bestimmtheit</a> in sich reflektiert und dadurch mit sich identisch, also <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemein</a> ist, trägt sein Inhalt die Forderung in sich, dem Begriffe des Willens zu entsprechen — er will nicht bloß irgend etwas, sondern etwas Rechtes. Da der Wille aber nach § 108 noch <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">formell</a> ist, ist das keine erreichte <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-identitaet" title="Identität ist bei Hegel nie die leere Gleichheit A = A, sondern immer die Identität eines Unterschiedenen." rel="ugc">Identität</a>, sondern eben nur Forderung. Und wo eine Forderung ist, ist die Möglichkeit ihres Ausbleibens mitgesetzt: An dieser Stelle wird die Möglichkeit, dem Begriffe nicht angemessen zu sein, in den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> des moralischen Willens eingebaut, statt später als bloße Abweichung nachgetragen zu werden; was das Böse ist, bestimmt erst § 139.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/111/#comment-1777</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 1822 08:08:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[β) &lt;em&gt;Wesentliche Differenz&lt;/em&gt; und Beziehung auf &lt;em&gt;Allgemeines&lt;/em&gt; Gegensatz des Objektiven als Begriff*  gegen &lt;em&gt;Besonderheit&lt;/em&gt; - Einheit ist Forderung. 
&lt;em&gt;Objektivität&lt;/em&gt; hier &lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt; - Wahrheit - 

*[darüber:] Allgemeinen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>β) <em>Wesentliche Differenz</em> und Beziehung auf <em>Allgemeines</em> Gegensatz des Objektiven als Begriff*  gegen <em>Besonderheit</em> &#8211; Einheit ist Forderung.<br />
<em>Objektivität</em> hier <em>Allgemeinheit</em> &#8211; Wahrheit &#8211; </p>
<p>*[darüber:] Allgemeinen</p>
]]></content:encoded>
		
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