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	Kommentare zu: 119	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/119-2/#comment-1581</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 13:23:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist allerdings der Fall, daß bei einer Handlung mehr oder weniger Umstände zuschlagen können: es kann bei einer Brandstiftung das Feuer nicht auskommen oder auf der anderen Seite dasselbe weiter greifen, als der Täter es wollte. Trotzdem ist hier keine Unterscheidung von Glück und Unglück zu machen, denn der Mensch muß sich handelnd mit der Äußerlichkeit abgeben. Ein altes Sprichwort sagt mit Recht: der Stein, der aus der Hand geworfen wird, ist des Teufels. Indem ich handele, setze ich mich selbst dem Unglück aus, dieses hat also ein Recht an mich und ist ein Dasein meines eigenen Wollens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist allerdings der Fall, daß bei einer Handlung mehr oder weniger Umstände zuschlagen können: es kann bei einer Brandstiftung das Feuer nicht auskommen oder auf der anderen Seite dasselbe weiter greifen, als der Täter es wollte. Trotzdem ist hier keine Unterscheidung von Glück und Unglück zu machen, denn der Mensch muß sich handelnd mit der Äußerlichkeit abgeben. Ein altes Sprichwort sagt mit Recht: der Stein, der aus der Hand geworfen wird, ist des Teufels. Indem ich handele, setze ich mich selbst dem Unglück aus, dieses hat also ein Recht an mich und ist ein Dasein meines eigenen Wollens.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/119-2/#comment-1784</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 1824 14:50:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(letzte Stunde in diesem Jahr)
Hier treten wir auf das Bestimmtere des moralischen Bodens. 
Differenz, Anderes als die unmittelbare Handlung, zunächst Beurteilung (aber allgemein als Reflexions-Prädikat). 
Hier Zweck, als bestimmter Zweck, im Gegensatz gegen Mittel im eigentlichen Sinn; - formell. 
a) Vorsatz - Subjektivität überhaupt abstraktes Wissen - Vorstellung überhaupt, - wie in Natur. 
b) Absicht - Bestimmung der Handlung - aus dem Selbstbewußtsein, aus der Reflexion in sich, aus meinem Wissen von[?] mir. 
Handlung ein Tun (nicht mechanisch wie Tier - nicht bloß rechtlich, - Sphäre meiner Persönlichkeit, - ) als aus mir bestimmt, damit als notwendige Bestimmung. Die Sphäre des Rechts enthält in ihrem Prinzip keine Bestimmtheit, denn es ist das Allgemeine der Freiheit der Persönlichkeit selbst. Deswegen Befugnis, Erlaubnis - aber Bestimmtheit, Besonderung gleichgültig, - kann&#039;s tun, auch lassen, in Besitz zu nehmen, Vertrag zu machen, bin nicht dazu gebunden. Im Moralischen binde ich mich, und finde ich mich, bin gebunden - Moralität Standpunkt der Bestimmung. - Das Allgemeine des Willens muß bestimmt sein - Bestimmung in Natur des Willens. -
So enthält Handlung ein Positives - eine im Wissen positiv gegründete Nötigung, Bestimmung zu dieser oder jener Äußerung. - Pflicht - Ich soll - in Reflexion Unterscheidung, Wahl. - Ich, das Besondere, unterschieden von dem Allgemeinen, welches das Substantielle ist. - Besonderheit wesentliches Moment - also Bestimmen - aber es selbst bestimmt durch das Allgemeine. 

Beurteilung der Handlung; - Bestimmung derselben als eines Allgemeinen; Ordnung, Klasse. 
Handlung Tun des denkenden Menschen - also eine Allgemeinheit in ihr - dies das Wesentliche. 
a) Absicht - als solche überhaupt. Formeller Unterschied überhaupt - Das Allgemeine irgendeines Inhalts, der noch nicht bestimmt ist. - Der unmittelbare Inhalt der Handlung als in sich reflektiert. 
b) Bestimmter Gegensatz -
α) αα) meine (abstrakte) Subjektivität - u. 
ββ) Sache überhaupt
β) meine bestimmte, konkrete Subjektivität - Wohl
γ) diese reflektiert - allgemein - auch Wohl anderer 
c) Kollision des Wohl und des Rechts, - der Allgemeinheit des Willens. 
Absicht - Allgemeinheit ist die Sache.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(letzte Stunde in diesem Jahr)<br />
Hier treten wir auf das Bestimmtere des moralischen Bodens.<br />
Differenz, Anderes als die unmittelbare Handlung, zunächst Beurteilung (aber allgemein als Reflexions-Prädikat).<br />
Hier Zweck, als bestimmter Zweck, im Gegensatz gegen Mittel im eigentlichen Sinn; &#8211; formell.<br />
a) Vorsatz &#8211; Subjektivität überhaupt abstraktes Wissen &#8211; Vorstellung überhaupt, &#8211; wie in Natur.<br />
b) Absicht &#8211; Bestimmung der Handlung &#8211; aus dem Selbstbewußtsein, aus der Reflexion in sich, aus meinem Wissen von[?] mir.<br />
Handlung ein Tun (nicht mechanisch wie Tier &#8211; nicht bloß rechtlich, &#8211; Sphäre meiner Persönlichkeit, &#8211; ) als aus mir bestimmt, damit als notwendige Bestimmung. Die Sphäre des Rechts enthält in ihrem Prinzip keine Bestimmtheit, denn es ist das Allgemeine der Freiheit der Persönlichkeit selbst. Deswegen Befugnis, Erlaubnis &#8211; aber Bestimmtheit, Besonderung gleichgültig, &#8211; kann&#8217;s tun, auch lassen, in Besitz zu nehmen, Vertrag zu machen, bin nicht dazu gebunden. Im Moralischen binde ich mich, und finde ich mich, bin gebunden &#8211; Moralität Standpunkt der Bestimmung. &#8211; Das Allgemeine des Willens muß bestimmt sein &#8211; Bestimmung in Natur des Willens. &#8211;<br />
So enthält Handlung ein Positives &#8211; eine im Wissen positiv gegründete Nötigung, Bestimmung zu dieser oder jener Äußerung. &#8211; Pflicht &#8211; Ich soll &#8211; in Reflexion Unterscheidung, Wahl. &#8211; Ich, das Besondere, unterschieden von dem Allgemeinen, welches das Substantielle ist. &#8211; Besonderheit wesentliches Moment &#8211; also Bestimmen &#8211; aber es selbst bestimmt durch das Allgemeine. </p>
<p>Beurteilung der Handlung; &#8211; Bestimmung derselben als eines Allgemeinen; Ordnung, Klasse.<br />
Handlung Tun des denkenden Menschen &#8211; also eine Allgemeinheit in ihr &#8211; dies das Wesentliche.<br />
a) Absicht &#8211; als solche überhaupt. Formeller Unterschied überhaupt &#8211; Das Allgemeine irgendeines Inhalts, der noch nicht bestimmt ist. &#8211; Der unmittelbare Inhalt der Handlung als in sich reflektiert.<br />
b) Bestimmter Gegensatz &#8211;<br />
α) αα) meine (abstrakte) Subjektivität &#8211; u.<br />
ββ) Sache überhaupt<br />
β) meine bestimmte, konkrete Subjektivität &#8211; Wohl<br />
γ) diese reflektiert &#8211; allgemein &#8211; auch Wohl anderer<br />
c) Kollision des Wohl und des Rechts, &#8211; der Allgemeinheit des Willens.<br />
Absicht &#8211; Allgemeinheit ist die Sache.</p>
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