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	Kommentare zu: 122	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/122/#comment-3137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 122: Zweck und Mittel

Weil ich mit einer Tat etwas Eigenes will, bekommt sie für mich einen Wert. Die Tat selbst wird dabei zum Mittel. Mein eigentlicher Zweck liegt dahinter.

Und oft geht es noch weiter:

Ein junger Mann lernt Auto fahren. Warum? Um eine Stelle zu bekommen. Warum die Stelle? Um Geld zu verdienen. Wozu das Geld? Um eine Familie zu gründen. So wird jeder Zweck wieder zum Mittel für einen weiteren Zweck.

Das kann endlos so gehen. Solange die Zwecke endlich sind, zeigt jeder über sich hinaus. Keiner ist ein letzter Zweck.

Zusammenfassung: Meine Absicht macht die Tat zum Mittel für meinen Zweck. Endliche Zwecke werden selbst wieder zu Mitteln. So entsteht eine Kette ohne Ende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 122: Zweck und Mittel</p>
<p>Weil ich mit einer Tat etwas Eigenes will, bekommt sie für mich einen Wert. Die Tat selbst wird dabei zum Mittel. Mein eigentlicher Zweck liegt dahinter.</p>
<p>Und oft geht es noch weiter:</p>
<p>Ein junger Mann lernt Auto fahren. Warum? Um eine Stelle zu bekommen. Warum die Stelle? Um Geld zu verdienen. Wozu das Geld? Um eine Familie zu gründen. So wird jeder Zweck wieder zum Mittel für einen weiteren Zweck.</p>
<p>Das kann endlos so gehen. Solange die Zwecke endlich sind, zeigt jeder über sich hinaus. Keiner ist ein letzter Zweck.</p>
<p>Zusammenfassung: Meine Absicht macht die Tat zum Mittel für meinen Zweck. Endliche Zwecke werden selbst wieder zu Mitteln. So entsteht eine Kette ohne Ende.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/122/#comment-2810</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Herabsetzung des Unmittelbaren der Handlung zum Mittel für den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Zweck und der damit eröffnete Progreß &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;endlicher&lt;/a&gt; Zwecke ins Unendliche.&lt;/em&gt;

Eingeführt wird das Verhältnis von Zweck und Mittel. Sobald der besondere Zweck als das gilt, worauf es ankommt, sinkt alles Unmittelbare der Handlung — das, was zunächst einfach geschieht — zum bloßen Mittel herab, das seinen Wert nur noch von diesem Zweck her hat. Hegel fügt sogleich an, worin die Schwäche dieser Stufe liegt: ein endlicher Zweck kann selbst wieder Mittel für einen weiteren werden, und dies ohne Ende. Die Reihe schließt sich also nicht; einen Zweck, der nicht wieder Mittel für etwas anderes wäre, hat diese Sphäre noch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Herabsetzung des Unmittelbaren der Handlung zum Mittel für den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Zweck und der damit eröffnete Progreß <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende." rel="ugc">endlicher</a> Zwecke ins Unendliche.</em></p>
<p>Eingeführt wird das Verhältnis von Zweck und Mittel. Sobald der besondere Zweck als das gilt, worauf es ankommt, sinkt alles Unmittelbare der Handlung — das, was zunächst einfach geschieht — zum bloßen Mittel herab, das seinen Wert nur noch von diesem Zweck her hat. Hegel fügt sogleich an, worin die Schwäche dieser Stufe liegt: ein endlicher Zweck kann selbst wieder Mittel für einen weiteren werden, und dies ohne Ende. Die Reihe schließt sich also nicht; einen Zweck, der nicht wieder Mittel für etwas anderes wäre, hat diese Sphäre noch nicht.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/122/#comment-2399</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 420:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 420.&lt;/strong&gt; Aber dieser allgemeine Uebergang, welcher das Handeln überhaupt ist, enthält noch mannichfaltige andere relative Identitäten, α) der allgemeine, an und für sich seyende Wille, ist &lt;em&gt;das Gesetz und die Substanz&lt;/em&gt;, in welchem die unmittelbare Einzelnheit des Subjects so wie die äussere Realität überhaupt aufgehoben ist; es ist daher &lt;em&gt;der absolute Endzweck, das an und für sich Gute&lt;/em&gt;; die &lt;em&gt;Pflicht&lt;/em&gt; für das Subject, und der &lt;em&gt;letzte Zweck der Welt&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 420:</em></p>
<p><strong>§ 420.</strong> Aber dieser allgemeine Uebergang, welcher das Handeln überhaupt ist, enthält noch mannichfaltige andere relative Identitäten, α) der allgemeine, an und für sich seyende Wille, ist <em>das Gesetz und die Substanz</em>, in welchem die unmittelbare Einzelnheit des Subjects so wie die äussere Realität überhaupt aufgehoben ist; es ist daher <em>der absolute Endzweck, das an und für sich Gute</em>; die <em>Pflicht</em> für das Subject, und der <em>letzte Zweck der Welt</em>.</p>
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