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	Kommentare zu: 124	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 17:26:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124-2/#comment-1787</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 13:48:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegensatz - α) nicht notwendig - β) kurz bemerkt: nicht wesentlich, nicht absolut, - im Gegenteil. αα) nicht vortreffliche Absichten und schlechte Handlungen, ββ) nicht schlechte Absichten und vortreffliche Handlungen, γγ) nicht vortreffliche Absichten und gar keine Handlungen - sich mit Absichten im Innern herumtreiben - nicht Wirklichkeit des Individuums - Absicht bleibt nicht innerlich, sondern ist der Handlung selbst mitgegeben; - ist die moralische Qualität der Handlung, d. h. ihr allgemeiner Zweck, Beziehung auf einen im geistigen Reiche dem Inhalte nach allgemeinen Zweck; α) Tötung, ob äußere Umstände - β) gewollte, ob Folgen, d. i. allgemeine Qualität der Handlung ihrer Äußerlichkeit nach - Zusammenhang der Einzelheit mit anderen Umständen - γ) subjektive Absicht, Rache oder Gerechtigkeit; - Zweck in der Welt der Freiheit, Natur der Natur als geistige αα) aus dem Innern genommen - ββ) Dasein, gesetzt in Beziehung auf Willen Anderer, d. i. überhaupt Wirklichkeit in der Welt der Freiheit. Die Absicht ist erreicht, d. i. nicht nur als die meinige, sondern auch als allgemeine Sache im geistigen Boden. - Hier höherer, anderer Boden des Daseins - macht die Natur der Handlung als wirklicher aus. Meine Handlung wirksam auf diesem Boden, sowie der Beurteilung unterworfen. - Ich habe meine Absicht nicht für mich behalten, sondern sie auch objektiv gesetzt -
Unterscheidung des Verstandes, was unter den vielen Bestimmungen in einer Handlung Absicht - diese Bestimmtheit sei der Zweck - Mittelmäßigkeit erhebt sich, - habe keine solche Leidenschaft. Es ist, als ob es bloß um die Subjektivität zu tun, nicht um die Sache. 
Handeln ist das Setzen der Absicht, objektiv machen, eben daß es nicht subjektiv sei -
Meinen, Können, Möglichkeit. - Handlung ist Wirklichkeit. Da gilt die Besonderheit, Umstände, alle Vorteile, Nachteile der Geburt, des Talents, Charakters - Umfang der Taten, Wirkungen - Muß ohne Neid betrachtet werden. Ich bin nicht dieser gewesen, bin dieser nicht. Ich an meinem Teil, unter meinen Verhältnissen muß wirklich sein, was ich kann - Was der Mensch soll, das kann er, Fichte - solche leere allgemeine Worte. Was jeder soll, ist an jedem verschieden - Moralische Würdigung der Menschen - Beurteilung seiner und Anderer, seiner in Vergleichung mit Anderen, und Anderer in Vergleichung mit sich. 
Substantielle Natur, das ist die Sache - das Objektive, Vernünftige, Notwendige. 
Wertlose Produktionen. Wert ist hier der Charakter der Handlung - nach seinem inneren Zweck, die geistige Wirklichkeit, deren Grundsatz. 
Absicht - zunächst das Interesse des besonderen Willens - der durch den Willen gesetzte geistige Inhalt der Handlung - (Rache) Gerechtigkeit, Eigennutz, allgemeiner Zweck usf. - also die Sache einerseits; hiervon hängt die Natur der Handlung ab; diese an und für sich selbst - Seele, Leib - Geist der Handlung - ist Wille des Subjekts (Imputation) - Kinder wissen nicht, ob Recht oder Unrecht - 
Willkür kann die Handlung zum Mittel machen - ist das Substantielle der Handlung dies gewesen - macht für mich nichts aus - Davon nachher - Das Geistige der Handlung muß absoluten Wert haben -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegensatz &#8211; α) nicht notwendig &#8211; β) kurz bemerkt: nicht wesentlich, nicht absolut, &#8211; im Gegenteil. αα) nicht vortreffliche Absichten und schlechte Handlungen, ββ) nicht schlechte Absichten und vortreffliche Handlungen, γγ) nicht vortreffliche Absichten und gar keine Handlungen &#8211; sich mit Absichten im Innern herumtreiben &#8211; nicht Wirklichkeit des Individuums &#8211; Absicht bleibt nicht innerlich, sondern ist der Handlung selbst mitgegeben; &#8211; ist die moralische Qualität der Handlung, d. h. ihr allgemeiner Zweck, Beziehung auf einen im geistigen Reiche dem Inhalte nach allgemeinen Zweck; α) Tötung, ob äußere Umstände &#8211; β) gewollte, ob Folgen, d. i. allgemeine Qualität der Handlung ihrer Äußerlichkeit nach &#8211; Zusammenhang der Einzelheit mit anderen Umständen &#8211; γ) subjektive Absicht, Rache oder Gerechtigkeit; &#8211; Zweck in der Welt der Freiheit, Natur der Natur als geistige αα) aus dem Innern genommen &#8211; ββ) Dasein, gesetzt in Beziehung auf Willen Anderer, d. i. überhaupt Wirklichkeit in der Welt der Freiheit. Die Absicht ist erreicht, d. i. nicht nur als die meinige, sondern auch als allgemeine Sache im geistigen Boden. &#8211; Hier höherer, anderer Boden des Daseins &#8211; macht die Natur der Handlung als wirklicher aus. Meine Handlung wirksam auf diesem Boden, sowie der Beurteilung unterworfen. &#8211; Ich habe meine Absicht nicht für mich behalten, sondern sie auch objektiv gesetzt &#8211;<br />
Unterscheidung des Verstandes, was unter den vielen Bestimmungen in einer Handlung Absicht &#8211; diese Bestimmtheit sei der Zweck &#8211; Mittelmäßigkeit erhebt sich, &#8211; habe keine solche Leidenschaft. Es ist, als ob es bloß um die Subjektivität zu tun, nicht um die Sache.<br />
Handeln ist das Setzen der Absicht, objektiv machen, eben daß es nicht subjektiv sei &#8211;<br />
Meinen, Können, Möglichkeit. &#8211; Handlung ist Wirklichkeit. Da gilt die Besonderheit, Umstände, alle Vorteile, Nachteile der Geburt, des Talents, Charakters &#8211; Umfang der Taten, Wirkungen &#8211; Muß ohne Neid betrachtet werden. Ich bin nicht dieser gewesen, bin dieser nicht. Ich an meinem Teil, unter meinen Verhältnissen muß wirklich sein, was ich kann &#8211; Was der Mensch soll, das kann er, Fichte &#8211; solche leere allgemeine Worte. Was jeder soll, ist an jedem verschieden &#8211; Moralische Würdigung der Menschen &#8211; Beurteilung seiner und Anderer, seiner in Vergleichung mit Anderen, und Anderer in Vergleichung mit sich.<br />
Substantielle Natur, das ist die Sache &#8211; das Objektive, Vernünftige, Notwendige.<br />
Wertlose Produktionen. Wert ist hier der Charakter der Handlung &#8211; nach seinem inneren Zweck, die geistige Wirklichkeit, deren Grundsatz.<br />
Absicht &#8211; zunächst das Interesse des besonderen Willens &#8211; der durch den Willen gesetzte geistige Inhalt der Handlung &#8211; (Rache) Gerechtigkeit, Eigennutz, allgemeiner Zweck usf. &#8211; also die Sache einerseits; hiervon hängt die Natur der Handlung ab; diese an und für sich selbst &#8211; Seele, Leib &#8211; Geist der Handlung &#8211; ist Wille des Subjekts (Imputation) &#8211; Kinder wissen nicht, ob Recht oder Unrecht &#8211;<br />
Willkür kann die Handlung zum Mittel machen &#8211; ist das Substantielle der Handlung dies gewesen &#8211; macht für mich nichts aus &#8211; Davon nachher &#8211; Das Geistige der Handlung muß absoluten Wert haben &#8211;</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124-2/#comment-1584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 13:24:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;In magnis voluisse sat est&quot; hat den richtigen Sinn, daß man etwas Großes wollen solle; aber man muß auch das Große ausführen können: sonst ist es ein nichtiges Wollen. Die Lorbeeren des bloßen Wollens sind trockene Blätter, die niemals gegrünt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;In magnis voluisse sat est&#8220; hat den richtigen Sinn, daß man etwas Großes wollen solle; aber man muß auch das Große ausführen können: sonst ist es ein nichtiges Wollen. Die Lorbeeren des bloßen Wollens sind trockene Blätter, die niemals gegrünt haben.</p>
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