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	Kommentare zu: 124	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124/#comment-3139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 124: Große Taten und eigene Befriedigung

Wer etwas Großes vollbringt, hat auch selbst etwas davon. Er findet Befriedigung. Vielleicht bekommt er Ehre und Ruhm.

Ist die Tat dann weniger wert?

Manche meinen das. Sie sagen: Eine gute Tat darf man nur um der Sache willen tun. Sobald eigene Freude dabei ist, ist sie verdorben. Das ist eine leere Behauptung. Die Sache und die eigene Befriedigung schließen sich nicht aus.

Schlimmer ist die Umkehrung. Andere sagen: Der große Mann wollte nur Ruhm. Das Werk war ihm nur Mittel dafür. So macht man jede große Tat klein. Man sieht nur die Eitelkeit und übersieht das Werk.

Ein bekanntes Wort sagt: Für den Kammerdiener gibt es keinen Helden. Das liegt aber nicht daran, dass es keine Helden gibt. Es liegt daran, dass der Kammerdiener eben nur Kammerdiener ist.

Wer ist ein Mensch?

Ein Mensch ist die Reihe seiner Taten. Sind die Taten wertlos, dann ist auch sein Wille wertlos. Sind die Taten gehaltvoll, dann ist es auch sein innerer Wille. Schöne Absichten allein sind vertrocknetes Laub, das nie grün war.

Die neue Zeit:

Das Recht des Einzelnen, in seinem Tun Befriedigung zu finden, trennt die alte Welt von der neuen. Das Christentum hat es in die Welt gebracht. Daraus sind die Liebe, das Romantische, das Gewissen gewachsen. Wer die Pflicht nur gegen die eigene Neigung erfüllen will, verkennt das. Schiller spottete über den Rat, man solle „mit Abscheu tun, was die Pflicht gebeut“.

Zusammenfassung: Eigene Befriedigung und große Sache schließen sich nicht aus. Ein Mensch ist die Reihe seiner Taten. Das Recht auf eigene Befriedigung ist das Prinzip der neuen Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 124: Große Taten und eigene Befriedigung</p>
<p>Wer etwas Großes vollbringt, hat auch selbst etwas davon. Er findet Befriedigung. Vielleicht bekommt er Ehre und Ruhm.</p>
<p>Ist die Tat dann weniger wert?</p>
<p>Manche meinen das. Sie sagen: Eine gute Tat darf man nur um der Sache willen tun. Sobald eigene Freude dabei ist, ist sie verdorben. Das ist eine leere Behauptung. Die Sache und die eigene Befriedigung schließen sich nicht aus.</p>
<p>Schlimmer ist die Umkehrung. Andere sagen: Der große Mann wollte nur Ruhm. Das Werk war ihm nur Mittel dafür. So macht man jede große Tat klein. Man sieht nur die Eitelkeit und übersieht das Werk.</p>
<p>Ein bekanntes Wort sagt: Für den Kammerdiener gibt es keinen Helden. Das liegt aber nicht daran, dass es keine Helden gibt. Es liegt daran, dass der Kammerdiener eben nur Kammerdiener ist.</p>
<p>Wer ist ein Mensch?</p>
<p>Ein Mensch ist die Reihe seiner Taten. Sind die Taten wertlos, dann ist auch sein Wille wertlos. Sind die Taten gehaltvoll, dann ist es auch sein innerer Wille. Schöne Absichten allein sind vertrocknetes Laub, das nie grün war.</p>
<p>Die neue Zeit:</p>
<p>Das Recht des Einzelnen, in seinem Tun Befriedigung zu finden, trennt die alte Welt von der neuen. Das Christentum hat es in die Welt gebracht. Daraus sind die Liebe, das Romantische, das Gewissen gewachsen. Wer die Pflicht nur gegen die eigene Neigung erfüllen will, verkennt das. Schiller spottete über den Rat, man solle „mit Abscheu tun, was die Pflicht gebeut“.</p>
<p>Zusammenfassung: Eigene Befriedigung und große Sache schließen sich nicht aus. Ein Mensch ist die Reihe seiner Taten. Das Recht auf eigene Befriedigung ist das Prinzip der neuen Zeit.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124/#comment-2812</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:12:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Zurückweisung der Verstandesfixierung, die das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; in seinem Unterschiede gegen das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeine&lt;/a&gt; festhält und beide als einander ausschließend &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;

Gegenstand ist hier eine Denkform, nicht ein Sachverhalt. Der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakte&lt;/a&gt; Verstand hält die beiden Momente, die § 121 zusammengebracht hat, in ihrer Trennung fest: er nimmt die Besonderheit als das Gegenteil des Allgemeinen und schließt daraus, dass, wo einer Befriedigung findet, der objektive Zweck nur Vorwand gewesen sein müsse. Hegel hält dagegen, dass solche Befriedigung in jedem vollbrachten Werk vorhanden ist und gerade deshalb über den Wert des Zwecks nichts besagt. Der Satz „Was das Subjekt ist, ist die Reihe seiner Handlungen“ zieht die Folge: es gibt kein Inneres hinter den Taten, das anders wäre als sie — was einer gesinnungsmäßig ist, tritt in der Reihe seiner Handlungen heraus und nirgends sonst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zurückweisung der Verstandesfixierung, die das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> in seinem Unterschiede gegen das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeine</a> festhält und beide als einander ausschließend <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a>.</em></p>
<p>Gegenstand ist hier eine Denkform, nicht ein Sachverhalt. Der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakte</a> Verstand hält die beiden Momente, die § 121 zusammengebracht hat, in ihrer Trennung fest: er nimmt die Besonderheit als das Gegenteil des Allgemeinen und schließt daraus, dass, wo einer Befriedigung findet, der objektive Zweck nur Vorwand gewesen sein müsse. Hegel hält dagegen, dass solche Befriedigung in jedem vollbrachten Werk vorhanden ist und gerade deshalb über den Wert des Zwecks nichts besagt. Der Satz „Was das Subjekt ist, ist die Reihe seiner Handlungen“ zieht die Folge: es gibt kein Inneres hinter den Taten, das anders wäre als sie — was einer gesinnungsmäßig ist, tritt in der Reihe seiner Handlungen heraus und nirgends sonst.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124/#comment-1584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:30:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;In magnis voluisse sat est&quot; hat den richtigen Sinn, daß man etwas Großes wollen solle; aber man muß auch das Große ausführen können: sonst ist es ein nichtiges Wollen. Die Lorbeeren des bloßen Wollens sind trockene Blätter, die niemals gegrünt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;In magnis voluisse sat est&#8220; hat den richtigen Sinn, daß man etwas Großes wollen solle; aber man muß auch das Große ausführen können: sonst ist es ein nichtiges Wollen. Die Lorbeeren des bloßen Wollens sind trockene Blätter, die niemals gegrünt haben.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/124/#comment-1787</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Gegensatz&lt;/em&gt; - α) nicht notwendig - β) kurz bemerkt: nicht wesentlich, nicht absolut, - im Gegenteil. αα) nicht vortreffliche Absichten und schlechte Handlungen, ββ) nicht schlechte Absichten und vortreffliche Handlungen, γγ) nicht vortreffliche Absichten und gar keine Handlungen - sich mit Absichten im Innern herumtreiben - nicht Wirklichkeit des Individuums - Absicht bleibt nicht innerlich, sondern ist der &lt;em&gt;Handlung selbst mitgegeben&lt;/em&gt;; - ist die moralische Qualität der Handlung, d. h. ihr &lt;em&gt;allgemeiner Zweck&lt;/em&gt;, Beziehung auf einen im geistigen Reiche dem &lt;em&gt;Inhalte&lt;/em&gt; nach allgemeinen Zweck; α) Tötung, ob äußere Umstände - β) gewollte, ob Folgen, d. i. allgemeine Qualität der Handlung ihrer &lt;em&gt;Äußerlichkeit&lt;/em&gt; nach - Zusammenhang der &lt;em&gt;Einzelheit&lt;/em&gt; mit anderen Umständen - &lt;em&gt;γ&lt;/em&gt;) subjektive Absicht, Rache oder Gerechtigkeit; - &lt;em&gt;Zweck in der Welt der Freiheit&lt;/em&gt;, Natur der Natur als geistige αα) aus dem Innern genommen - ββ) &lt;em&gt;Dasein&lt;/em&gt;, gesetzt in Beziehung auf Willen Anderer, d. i. überhaupt Wirklichkeit in der Welt der Freiheit. Die Absicht ist erreicht, d. i. nicht nur als die &lt;em&gt;meinige&lt;/em&gt;, sondern auch als allgemeine &lt;em&gt;Sache&lt;/em&gt; im geistigen Boden. - Hier höherer, anderer Boden des Daseins - macht die Natur der Handlung als wirklicher aus. Meine Handlung wirksam auf diesem Boden, sowie der Beurteilung unterworfen. - Ich habe meine Absicht nicht für mich behalten, sondern sie auch objektiv gesetzt -
Unterscheidung des Verstandes, was unter den vielen Bestimmungen in einer Handlung Absicht - diese Bestimmtheit sei der Zweck - Mittelmäßigkeit erhebt sich, - habe keine solche Leidenschaft. Es ist, als ob es bloß um die Subjektivität zu tun, nicht um die Sache. 
Handeln ist das Subjektive, der Absicht, objektiv macht, eben daß es nicht subjektiv sei -
&lt;em&gt;Meinen, Können, Möglichkeit&lt;/em&gt;. - Handlung ist Wirklichkeit. Da gilt die Besonderheit, Umstände, alle Vorteile, Nachteile der Geburt, des Talents, Charakters - Umfang der Taten, Wirkungen - Muß ohne &lt;em&gt;Neid&lt;/em&gt; betrachtet werden. Ich bin nicht dieser gewesen, bin dieser nicht. Ich an meinem Teil, unter meinen Verhältnissen muß wirklich sein, was ich kann - Was der Mensch soll, das kann er, Fichte - solche leere allgemeine Worte. Was jeder soll, ist an jedem verschieden - Moralische Würdigung der Menschen - Beurteilung seiner und Anderer, seiner in Vergleichung mit Anderen, und Anderer in Vergleichung mit sich. 
&lt;em&gt;Substantielle Natur&lt;/em&gt;, das ist die Sache - das Objektive, Vernünftige, Notwendige. 
&lt;em&gt;Wertlose Produktionen&lt;/em&gt;. Wert ist hier der Charakter der Handlung - nach seinem inneren Zweck, die geistige Wirklichkeit, deren Grundsatz. 
Absicht - zunächst das Interesse des &lt;em&gt;besonderen&lt;/em&gt; Willens - der durch den Willen gesetzte geistige Inhalt der Handlung - (Rache) Gerechtigkeit, Eigennutz, allgemeiner Zweck usf. - also die &lt;em&gt;Sache&lt;/em&gt; einerseits; hiervon hängt die Natur der Handlung ab; diese an und für sich selbst - Seele, Leib - Geist der Handlung - ist Wille des Subjekts (Imputation) - Kinder wissen nicht, ob Recht oder Unrecht - 
Willkür kann die Handlung zum Mittel machen - ist das Substantielle der Handlung dies gewesen - macht &lt;em&gt;für mich&lt;/em&gt; nichts aus - Davon nachher - Das Geistige der Handlung muß absoluten Wert haben -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gegensatz</em> &#8211; α) nicht notwendig &#8211; β) kurz bemerkt: nicht wesentlich, nicht absolut, &#8211; im Gegenteil. αα) nicht vortreffliche Absichten und schlechte Handlungen, ββ) nicht schlechte Absichten und vortreffliche Handlungen, γγ) nicht vortreffliche Absichten und gar keine Handlungen &#8211; sich mit Absichten im Innern herumtreiben &#8211; nicht Wirklichkeit des Individuums &#8211; Absicht bleibt nicht innerlich, sondern ist der <em>Handlung selbst mitgegeben</em>; &#8211; ist die moralische Qualität der Handlung, d. h. ihr <em>allgemeiner Zweck</em>, Beziehung auf einen im geistigen Reiche dem <em>Inhalte</em> nach allgemeinen Zweck; α) Tötung, ob äußere Umstände &#8211; β) gewollte, ob Folgen, d. i. allgemeine Qualität der Handlung ihrer <em>Äußerlichkeit</em> nach &#8211; Zusammenhang der <em>Einzelheit</em> mit anderen Umständen &#8211; <em>γ</em>) subjektive Absicht, Rache oder Gerechtigkeit; &#8211; <em>Zweck in der Welt der Freiheit</em>, Natur der Natur als geistige αα) aus dem Innern genommen &#8211; ββ) <em>Dasein</em>, gesetzt in Beziehung auf Willen Anderer, d. i. überhaupt Wirklichkeit in der Welt der Freiheit. Die Absicht ist erreicht, d. i. nicht nur als die <em>meinige</em>, sondern auch als allgemeine <em>Sache</em> im geistigen Boden. &#8211; Hier höherer, anderer Boden des Daseins &#8211; macht die Natur der Handlung als wirklicher aus. Meine Handlung wirksam auf diesem Boden, sowie der Beurteilung unterworfen. &#8211; Ich habe meine Absicht nicht für mich behalten, sondern sie auch objektiv gesetzt &#8211;<br />
Unterscheidung des Verstandes, was unter den vielen Bestimmungen in einer Handlung Absicht &#8211; diese Bestimmtheit sei der Zweck &#8211; Mittelmäßigkeit erhebt sich, &#8211; habe keine solche Leidenschaft. Es ist, als ob es bloß um die Subjektivität zu tun, nicht um die Sache.<br />
Handeln ist das Subjektive, der Absicht, objektiv macht, eben daß es nicht subjektiv sei &#8211;<br />
<em>Meinen, Können, Möglichkeit</em>. &#8211; Handlung ist Wirklichkeit. Da gilt die Besonderheit, Umstände, alle Vorteile, Nachteile der Geburt, des Talents, Charakters &#8211; Umfang der Taten, Wirkungen &#8211; Muß ohne <em>Neid</em> betrachtet werden. Ich bin nicht dieser gewesen, bin dieser nicht. Ich an meinem Teil, unter meinen Verhältnissen muß wirklich sein, was ich kann &#8211; Was der Mensch soll, das kann er, Fichte &#8211; solche leere allgemeine Worte. Was jeder soll, ist an jedem verschieden &#8211; Moralische Würdigung der Menschen &#8211; Beurteilung seiner und Anderer, seiner in Vergleichung mit Anderen, und Anderer in Vergleichung mit sich.<br />
<em>Substantielle Natur</em>, das ist die Sache &#8211; das Objektive, Vernünftige, Notwendige.<br />
<em>Wertlose Produktionen</em>. Wert ist hier der Charakter der Handlung &#8211; nach seinem inneren Zweck, die geistige Wirklichkeit, deren Grundsatz.<br />
Absicht &#8211; zunächst das Interesse des <em>besonderen</em> Willens &#8211; der durch den Willen gesetzte geistige Inhalt der Handlung &#8211; (Rache) Gerechtigkeit, Eigennutz, allgemeiner Zweck usf. &#8211; also die <em>Sache</em> einerseits; hiervon hängt die Natur der Handlung ab; diese an und für sich selbst &#8211; Seele, Leib &#8211; Geist der Handlung &#8211; ist Wille des Subjekts (Imputation) &#8211; Kinder wissen nicht, ob Recht oder Unrecht &#8211;<br />
Willkür kann die Handlung zum Mittel machen &#8211; ist das Substantielle der Handlung dies gewesen &#8211; macht <em>für mich</em> nichts aus &#8211; Davon nachher &#8211; Das Geistige der Handlung muß absoluten Wert haben &#8211;</p>
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