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	Kommentare zu: 125	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/125/#comment-3140</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 125: Das Wohl der anderen

Mein Wohl ist mir wichtig. Aber ich bin nicht allein. Das Wohl der anderen ist ebenso ein berechtigter Zweck.

Wie weit reicht das?

Man kann vom Wohl aller sprechen. Das klingt groß. Aber es ist leer. Denn „alle“ sind keine bestimmten Menschen. Wirklich helfen kann ich nur bestimmten Menschen, dem Nachbarn, der Freundin, dem Kollegen.

Und das Recht?

Das Wohl, meines und das der anderen, ist etwas Besonderes. Das Recht ist allgemein. Beides kann zusammenpassen. Es kann sich aber auch widersprechen. Was mir oder anderen gut tut, ist nicht deshalb schon recht.

Zusammenfassung: Auch das Wohl der anderen ist ein berechtigter Zweck. Das Wohl aller bleibt aber leer. Und was dem Wohl dient, kann dem Recht widersprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 125: Das Wohl der anderen</p>
<p>Mein Wohl ist mir wichtig. Aber ich bin nicht allein. Das Wohl der anderen ist ebenso ein berechtigter Zweck.</p>
<p>Wie weit reicht das?</p>
<p>Man kann vom Wohl aller sprechen. Das klingt groß. Aber es ist leer. Denn „alle“ sind keine bestimmten Menschen. Wirklich helfen kann ich nur bestimmten Menschen, dem Nachbarn, der Freundin, dem Kollegen.</p>
<p>Und das Recht?</p>
<p>Das Wohl, meines und das der anderen, ist etwas Besonderes. Das Recht ist allgemein. Beides kann zusammenpassen. Es kann sich aber auch widersprechen. Was mir oder anderen gut tut, ist nicht deshalb schon recht.</p>
<p>Zusammenfassung: Auch das Wohl der anderen ist ein berechtigter Zweck. Das Wohl aller bleibt aber leer. Und was dem Wohl dient, kann dem Recht widersprechen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/125/#comment-2813</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:12:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=767#comment-2813</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Setzung&lt;/a&gt; des Moments der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; an der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; selbst — als Wohl der anderen und aller — bei einem Allgemeinen, das bisher nur als Recht bestimmt ist und dem die besonderen Zwecke daher gemäß sein können oder auch nicht.&lt;/em&gt;

Weil das Subjekt in sich &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;reflektiert&lt;/a&gt; und darin &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendlich&lt;/a&gt; ist, bleibt es nicht bei seinem eigenen Wohl eingeschlossen, sondern bezieht sich schon damit auf das Allgemeine. Zunächst &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung&quot; title=&quot;Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;erscheint&lt;/a&gt; dieses Allgemeine jedoch nur in der Gestalt der Besonderheit selbst, nämlich als das Wohl anderer und schließlich als „das Wohl aller“ — eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt;, die vollständig ist, weil sie niemanden auslässt, und trotzdem leer, weil aus ihr nicht folgt, was zu tun sei. Das eigentliche Allgemeine ist auf dieser Stufe erst als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstraktes&lt;/a&gt; Recht bestimmt und steht dem besonderen Inhalt gegenüber. Daraus ergibt sich die Lage, die die folgenden Paragraphen ausarbeiten: Wohl und Recht können übereinstimmen, müssen es aber nicht — ihr Verhältnis ist damit &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;zufällig&lt;/a&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">Setzung</a> des Moments der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> an der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> selbst — als Wohl der anderen und aller — bei einem Allgemeinen, das bisher nur als Recht bestimmt ist und dem die besonderen Zwecke daher gemäß sein können oder auch nicht.</em></p>
<p>Weil das Subjekt in sich <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">reflektiert</a> und darin <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendlich</a> ist, bleibt es nicht bei seinem eigenen Wohl eingeschlossen, sondern bezieht sich schon damit auf das Allgemeine. Zunächst <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung" title="Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit." rel="ugc">erscheint</a> dieses Allgemeine jedoch nur in der Gestalt der Besonderheit selbst, nämlich als das Wohl anderer und schließlich als „das Wohl aller“ — eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a>, die vollständig ist, weil sie niemanden auslässt, und trotzdem leer, weil aus ihr nicht folgt, was zu tun sei. Das eigentliche Allgemeine ist auf dieser Stufe erst als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstraktes</a> Recht bestimmt und steht dem besonderen Inhalt gegenüber. Daraus ergibt sich die Lage, die die folgenden Paragraphen ausarbeiten: Wohl und Recht können übereinstimmen, müssen es aber nicht — ihr Verhältnis ist damit <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">zufällig</a>.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/125/#comment-1788</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 1823 08:10:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Wohl - Bestes - sind wir in ein ganz ruhiges, gleichsam privat-bürgerliches Verhältnis [geraten] - nicht das Beste eines Menschen, d. i. das seiner Bestimmung Gemäße. - Glückseligkeit - es ist eine eigene Langeweile in diesen Worten Wohl und Glückseligkeit - weil so unbestimmte, hohle Reflexion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wohl &#8211; Bestes &#8211; sind wir in ein ganz ruhiges, gleichsam privat-bürgerliches Verhältnis [geraten] &#8211; nicht das Beste eines Menschen, d. i. das seiner Bestimmung Gemäße. &#8211; Glückseligkeit &#8211; es ist eine eigene Langeweile in diesen Worten Wohl und Glückseligkeit &#8211; weil so unbestimmte, hohle Reflexion.</p>
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