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	Kommentare zu: 129	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-2817</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung heißt beides zugleich: die Grenze, die etwas zu diesem macht, und das, wozu es da ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; des Guten als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt;, das heißt als Einheit des Begriffs des Willens und des &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Willens, worin Recht, Wohl und Subjektivität als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; selbständige &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben&quot; title=&quot;Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;aufgehoben&lt;/a&gt;, ihrem Wesen nach aber enthalten und erhalten sind.&lt;/em&gt;

Das Ergebnis der bisherigen Bewegung erhält den stärksten Ausdruck, den Hegel hat: Idee. Idee heißt nicht Vorstellung, sondern die Einheit dessen, was der Wille seinem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; nach ist, mit dem wirklichen, besonderen Wollen — Freiheit also nicht als Forderung, sondern als verwirklicht. Das Wort „aufgehoben“ ist dabei in seinem doppelten Sinn zu nehmen, und Hegel legt ihn selbst aus: &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstraktes&lt;/a&gt; Recht, Wohl und Subjektivität verlieren ihre Selbständigkeit, gelten nicht mehr jedes für sich, und sind eben darin erhalten statt beseitigt. Deshalb kann das Gute „der absolute Endzweck der Welt“ heißen: es ist nicht ein Zweck neben anderen, sondern der, in dem die vorangegangenen Bestimmungen ihre Stelle haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung heißt beides zugleich: die Grenze, die etwas zu diesem macht, und das, wozu es da ist." rel="ugc">Bestimmung</a> des Guten als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a>, das heißt als Einheit des Begriffs des Willens und des <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Willens, worin Recht, Wohl und Subjektivität als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> selbständige <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben" title="Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden." rel="ugc">aufgehoben</a>, ihrem Wesen nach aber enthalten und erhalten sind.</em></p>
<p>Das Ergebnis der bisherigen Bewegung erhält den stärksten Ausdruck, den Hegel hat: Idee. Idee heißt nicht Vorstellung, sondern die Einheit dessen, was der Wille seinem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> nach ist, mit dem wirklichen, besonderen Wollen — Freiheit also nicht als Forderung, sondern als verwirklicht. Das Wort „aufgehoben“ ist dabei in seinem doppelten Sinn zu nehmen, und Hegel legt ihn selbst aus: <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstraktes</a> Recht, Wohl und Subjektivität verlieren ihre Selbständigkeit, gelten nicht mehr jedes für sich, und sind eben darin erhalten statt beseitigt. Deshalb kann das Gute „der absolute Endzweck der Welt“ heißen: es ist nicht ein Zweck neben anderen, sondern der, in dem die vorangegangenen Bestimmungen ihre Stelle haben.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-1587</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:33:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jede Stufe ist eigentlich die Idee, aber die früheren enthalten sie nur in abstrakteres Form. So ist z. B. Ich als Persönlichkeit auch schon die Idee, aber in abstraktester Gestalt. Das Gute ist daher die &lt;em&gt;weiter bestimmte&lt;/em&gt; Idee, die Einheit des Begriffs des Willens und des besonderen Willens. Es ist nicht ein abstrakt Rechtliches, sondern ein Inhaltvolles, dessen Gehalt sowohl das Recht als das Wohl ausmacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Stufe ist eigentlich die Idee, aber die früheren enthalten sie nur in abstrakteres Form. So ist z. B. Ich als Persönlichkeit auch schon die Idee, aber in abstraktester Gestalt. Das Gute ist daher die <em>weiter bestimmte</em> Idee, die Einheit des Begriffs des Willens und des besonderen Willens. Es ist nicht ein abstrakt Rechtliches, sondern ein Inhaltvolles, dessen Gehalt sowohl das Recht als das Wohl ausmacht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-2411</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 507:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 507.&lt;/strong&gt; Die Wahrheit dieser Besonderheiten und das Konkrete ihres Formalismus ist der Inhalt des &lt;em&gt;allgemeinen, an und für sich seienden Willens,&lt;/em&gt; das Gesetz und die Substanz aller Bestimmtheit, &lt;em&gt;das an und für sich Gute,&lt;/em&gt; daher der &lt;em&gt;absolute Endzweck der Welt&lt;/em&gt; und die &lt;em&gt;Pflicht&lt;/em&gt; für das Subjekt, welches die &lt;em&gt;Einsicht&lt;/em&gt; in das &lt;em&gt;Gute&lt;/em&gt; haben, dasselbe sich zur &lt;em&gt;Absicht&lt;/em&gt; machen und durch seine Tätigkeit hervorbringen &lt;em&gt;soll.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 507:</em></p>
<p><strong>§ 507.</strong> Die Wahrheit dieser Besonderheiten und das Konkrete ihres Formalismus ist der Inhalt des <em>allgemeinen, an und für sich seienden Willens,</em> das Gesetz und die Substanz aller Bestimmtheit, <em>das an und für sich Gute,</em> daher der <em>absolute Endzweck der Welt</em> und die <em>Pflicht</em> für das Subjekt, welches die <em>Einsicht</em> in das <em>Gute</em> haben, dasselbe sich zur <em>Absicht</em> machen und durch seine Tätigkeit hervorbringen <em>soll.</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-2409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=759#comment-2409</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 507:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 507.&lt;/strong&gt; Die Wahrheit dieser Besonderheiten und das Concrete ihres Formalismus ist der allgemeine, an und für sich seyende Wille, das Gesetz und die Substanz aller Bestimmtheit, daher der absolute Endzweck der Welt, das an und für sich Gute und die Pflicht für das Subject, welches die Einsicht in das Gute haben, dasselbe sich zur Absicht machen und durch seine Thätigkeit hervorbringen soll.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 507:</em></p>
<p><strong>§ 507.</strong> Die Wahrheit dieser Besonderheiten und das Concrete ihres Formalismus ist der allgemeine, an und für sich seyende Wille, das Gesetz und die Substanz aller Bestimmtheit, daher der absolute Endzweck der Welt, das an und für sich Gute und die Pflicht für das Subject, welches die Einsicht in das Gute haben, dasselbe sich zur Absicht machen und durch seine Thätigkeit hervorbringen soll.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-1792</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 1823 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=759#comment-1792</guid>

					<description><![CDATA[Idee des Guten zunächst selbst subjektiv, oder formell - [Das] Gute ist das &lt;em&gt;Objektive&lt;/em&gt; (oder vielmehr objektiv sein Sollende)
Begriff des Willens Recht - Persönlichkeit - d. i. subjektives Dasein - ich wie ich ein unmittelbarer Wille bin - &lt;em&gt;unmittelbarer&lt;/em&gt; besonderer Wille
Dieser unmittelbare besondere Wille - in Glückseligkeit Wohl, - Leben - seine eigne Allgemeinheit
Wenn Mensch auf sein Wohl reflektiert, nicht mehr - als unmittelbarer Wille]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Idee des Guten zunächst selbst subjektiv, oder formell &#8211; [Das] Gute ist das <em>Objektive</em> (oder vielmehr objektiv sein Sollende)<br />
Begriff des Willens Recht &#8211; Persönlichkeit &#8211; d. i. subjektives Dasein &#8211; ich wie ich ein unmittelbarer Wille bin &#8211; <em>unmittelbarer</em> besonderer Wille<br />
Dieser unmittelbare besondere Wille &#8211; in Glückseligkeit Wohl, &#8211; Leben &#8211; seine eigne Allgemeinheit<br />
Wenn Mensch auf sein Wohl reflektiert, nicht mehr &#8211; als unmittelbarer Wille</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/129/#comment-2407</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=759#comment-2407</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 421:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 421.&lt;/strong&gt; Aber β) das Gute enthält in seinem Begriff, als Allgemeines des Willens, das Moment der Realität, welche aber in der von dieser Allgemeinheit verschiedenen Einzelnheit, der in sich reflectirten Subjectivität des Ich und seiner sich selbst bestimmenden Thätigkeit liegt; – das Subject soll die &lt;em&gt;Einsicht&lt;/em&gt; in das Gute haben, und dasselbe sich zur &lt;em&gt;Absicht&lt;/em&gt; machen, und soll es durch seine Thätigkeit &lt;em&gt;hervorbringen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 421:</em></p>
<p><strong>§ 421.</strong> Aber β) das Gute enthält in seinem Begriff, als Allgemeines des Willens, das Moment der Realität, welche aber in der von dieser Allgemeinheit verschiedenen Einzelnheit, der in sich reflectirten Subjectivität des Ich und seiner sich selbst bestimmenden Thätigkeit liegt; – das Subject soll die <em>Einsicht</em> in das Gute haben, und dasselbe sich zur <em>Absicht</em> machen, und soll es durch seine Thätigkeit <em>hervorbringen</em>.</p>
]]></content:encoded>
		
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