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	Kommentare zu: 130	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/130/#comment-3145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:06:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 130: Kein Gutes ohne Recht, kein Recht ohne Wohl

Im Guten gehören Recht und Wohl zusammen. Keines darf das andere verdrängen.

Das Wohl ohne das Recht:

Mein Wohl zählt hier nicht mehr als mein privater Vorteil. Es zählt nur als Wohl, das mit der Freiheit aller zusammengeht. Ein Wohl, das Unrecht verlangt, ist nicht gut.

Das Recht ohne das Wohl:

Ebenso ist das Recht allein nicht gut. Ein alter Spruch sagt: Gerechtigkeit soll sein, und wenn die Welt untergeht. Doch ein Recht, das die Welt untergehen lässt, ist nicht das Gute.

Wer hat das letzte Wort?

Das Gute. Es steht über dem bloßen Recht auf Eigentum. Es steht auch über den besonderen Zwecken des Wohls. Beide gelten nur, soweit sie dem Guten entsprechen.

Zusammenfassung: Wohl ohne Recht ist nicht gut, und Recht ohne Wohl ist nicht gut. Das Gute steht über beiden. Sie gelten nur, soweit sie ihm dienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 130: Kein Gutes ohne Recht, kein Recht ohne Wohl</p>
<p>Im Guten gehören Recht und Wohl zusammen. Keines darf das andere verdrängen.</p>
<p>Das Wohl ohne das Recht:</p>
<p>Mein Wohl zählt hier nicht mehr als mein privater Vorteil. Es zählt nur als Wohl, das mit der Freiheit aller zusammengeht. Ein Wohl, das Unrecht verlangt, ist nicht gut.</p>
<p>Das Recht ohne das Wohl:</p>
<p>Ebenso ist das Recht allein nicht gut. Ein alter Spruch sagt: Gerechtigkeit soll sein, und wenn die Welt untergeht. Doch ein Recht, das die Welt untergehen lässt, ist nicht das Gute.</p>
<p>Wer hat das letzte Wort?</p>
<p>Das Gute. Es steht über dem bloßen Recht auf Eigentum. Es steht auch über den besonderen Zwecken des Wohls. Beide gelten nur, soweit sie dem Guten entsprechen.</p>
<p>Zusammenfassung: Wohl ohne Recht ist nicht gut, und Recht ohne Wohl ist nicht gut. Das Gute steht über beiden. Sie gelten nur, soweit sie ihm dienen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/130/#comment-2818</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=757#comment-2818</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Herabsetzung von Recht und Wohl zu &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momenten&lt;/a&gt;, die nur gelten, insofern sie dem Guten gemäß und ihm untergeordnet sind, während das Gute als ihre &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Substanz&lt;/a&gt; das absolute Recht hat.&lt;/em&gt;

Für die beiden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben&quot; title=&quot;Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;aufgehobenen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmungen&lt;/a&gt; zieht Hegel aus § 129 die Folge. Keine behält Geltung &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt;: das Wohl zählt nicht mehr als Wohl dieses Einzelnen, sondern nur als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeines&lt;/a&gt; und nur, sofern es der Freiheit entspricht; und umgekehrt ist das Recht ohne das Wohl nicht das Gute, weshalb ein Rechtsvollzug, der die Welt zugrunde richtet, sich selbst aufhöbe. Was so seinen selbständigen Stand verliert, aber weiter vorkommt, ist bei Hegel ein Moment. Das Gute hat gegen beide das absolute Recht, weil es nicht neben ihnen steht, sondern die Substanz ist, aus der sie ihre Geltung ziehen — und es muss zugleich durch den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Willen wirklich werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Herabsetzung von Recht und Wohl zu <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momenten</a>, die nur gelten, insofern sie dem Guten gemäß und ihm untergeordnet sind, während das Gute als ihre <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">Substanz</a> das absolute Recht hat.</em></p>
<p>Für die beiden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben" title="Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden." rel="ugc">aufgehobenen</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmungen</a> zieht Hegel aus § 129 die Folge. Keine behält Geltung <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a>: das Wohl zählt nicht mehr als Wohl dieses Einzelnen, sondern nur als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeines</a> und nur, sofern es der Freiheit entspricht; und umgekehrt ist das Recht ohne das Wohl nicht das Gute, weshalb ein Rechtsvollzug, der die Welt zugrunde richtet, sich selbst aufhöbe. Was so seinen selbständigen Stand verliert, aber weiter vorkommt, ist bei Hegel ein Moment. Das Gute hat gegen beide das absolute Recht, weil es nicht neben ihnen steht, sondern die Substanz ist, aus der sie ihre Geltung ziehen — und es muss zugleich durch den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Willen wirklich werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/130/#comment-1793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[a) Formell: Wissen, &lt;em&gt;daß&lt;/em&gt; gut. b) &lt;em&gt;Was ist gut&lt;/em&gt;? - Besonderheit - wie im vorherigen. c) &lt;em&gt;Ich&lt;/em&gt; bin das Entscheidende - weiß und bestimme es aus meiner Subjektivität - (wie vorhin Leben).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>a) Formell: Wissen, <em>daß</em> gut. b) <em>Was ist gut</em>? &#8211; Besonderheit &#8211; wie im vorherigen. c) <em>Ich</em> bin das Entscheidende &#8211; weiß und bestimme es aus meiner Subjektivität &#8211; (wie vorhin Leben).</p>
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