<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 133	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/133/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/133/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Sep 2026 16:56:20 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/133/#comment-3148</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:07:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=749#comment-3148</guid>

					<description><![CDATA[§ 133: Pflicht um der Pflicht willen

Das Gute ist das Wesentliche meines Willens. Darum bin ich ihm verpflichtet. Das Gute tritt mir als Pflicht entgegen.

Was heißt das?

Noch weiß ich nicht, was genau zu tun ist. Ich weiß nur: Ich soll das Gute tun, weil es gut ist. Nicht aus Angst vor Strafe. Nicht wegen eines Vorteils. Sondern um der Pflicht willen.

Warum ist das ein Fortschritt?

Wer seine Pflicht so erfüllt, ist frei. Er folgt keinem fremden Befehl. Er folgt dem, was er selbst als wesentlich erkannt hat. Er ist in seiner Pflicht bei sich selbst. Diese hohe Idee der Pflicht hat vor allem Kant herausgearbeitet. Das ist sein großes Verdienst.

Zusammenfassung: Das Gute begegnet mir zuerst als Pflicht. Ich soll sie um ihrer selbst willen tun. Darin liegt meine Freiheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 133: Pflicht um der Pflicht willen</p>
<p>Das Gute ist das Wesentliche meines Willens. Darum bin ich ihm verpflichtet. Das Gute tritt mir als Pflicht entgegen.</p>
<p>Was heißt das?</p>
<p>Noch weiß ich nicht, was genau zu tun ist. Ich weiß nur: Ich soll das Gute tun, weil es gut ist. Nicht aus Angst vor Strafe. Nicht wegen eines Vorteils. Sondern um der Pflicht willen.</p>
<p>Warum ist das ein Fortschritt?</p>
<p>Wer seine Pflicht so erfüllt, ist frei. Er folgt keinem fremden Befehl. Er folgt dem, was er selbst als wesentlich erkannt hat. Er ist in seiner Pflicht bei sich selbst. Diese hohe Idee der Pflicht hat vor allem Kant herausgearbeitet. Das ist sein großes Verdienst.</p>
<p>Zusammenfassung: Das Gute begegnet mir zuerst als Pflicht. Ich soll sie um ihrer selbst willen tun. Darin liegt meine Freiheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/133/#comment-2821</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=749#comment-2821</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Weil die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; vom Guten unterschieden in den subjektiven Willen fällt, hat das Gute für diesen zunächst nur die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakten&lt;/a&gt; Wesentlichkeit — der Pflicht.&lt;/em&gt;

Woher die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; der Pflicht stammt, klärt dieser Schritt. Sie ist nicht der eigentliche Charakter des Guten, sondern die Gestalt, die es annimmt, solange das Besondere ihm gegenübersteht statt in ihm zu sein. Zieht man alles Besondere ab, so bleibt vom Guten nichts als die bloße Wesentlichkeit — dass es das ist, was gewollt werden soll. Eben dies spricht der Satz aus, die Pflicht sei um der Pflicht willen zu tun: er ist nicht falsch, sagt aber nur die Abstraktheit dieser Stufe aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Weil die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> vom Guten unterschieden in den subjektiven Willen fällt, hat das Gute für diesen zunächst nur die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakten</a> Wesentlichkeit — der Pflicht.</em></p>
<p>Woher die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> der Pflicht stammt, klärt dieser Schritt. Sie ist nicht der eigentliche Charakter des Guten, sondern die Gestalt, die es annimmt, solange das Besondere ihm gegenübersteht statt in ihm zu sein. Zieht man alles Besondere ab, so bleibt vom Guten nichts als die bloße Wesentlichkeit — dass es das ist, was gewollt werden soll. Eben dies spricht der Satz aus, die Pflicht sei um der Pflicht willen zu tun: er ist nicht falsch, sagt aber nur die Abstraktheit dieser Stufe aus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/133/#comment-1589</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:34:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=749#comment-1589</guid>

					<description><![CDATA[Das Wesentliche des Willens ist mir Pflicht; wenn ich nun nichts weiß, als daß das Gute mir Pflicht ist, so bleibe ich noch beim Abstrakten derselben stehen. Die Pflicht soll ich um ihrer selbst willen tun, und es ist meine eigene Objektivität im wahrhaften Sinne, die ich in der Pflicht vollbringe: indem ich sie tue, bin ich bei mir selbst und frei. Es ist das Verdienst und der hohe Standpunkt der &lt;em&gt;Kantischen&lt;/em&gt; Philosophie im Praktischen gewesen, diese Bedeutung der Pflicht hervorgehoben zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wesentliche des Willens ist mir Pflicht; wenn ich nun nichts weiß, als daß das Gute mir Pflicht ist, so bleibe ich noch beim Abstrakten derselben stehen. Die Pflicht soll ich um ihrer selbst willen tun, und es ist meine eigene Objektivität im wahrhaften Sinne, die ich in der Pflicht vollbringe: indem ich sie tue, bin ich bei mir selbst und frei. Es ist das Verdienst und der hohe Standpunkt der <em>Kantischen</em> Philosophie im Praktischen gewesen, diese Bedeutung der Pflicht hervorgehoben zu haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/133/#comment-1796</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=749#comment-1796</guid>

					<description><![CDATA[β) Gesetz, gut - hier als &lt;em&gt;aus mir&lt;/em&gt; - besonderer, eigentümlicher Inhalt - Treten in Unterschied -
α) Wesentlichkeit, - Verpflichtung - Pflicht
β) Pflicht um der Pflicht willen, - nicht um ihres besonderen Inhalts willen, sondern weil Pflicht - Trennung des Inhalts von der Wesentlichkeit als solcher -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>β) Gesetz, gut &#8211; hier als <em>aus mir</em> &#8211; besonderer, eigentümlicher Inhalt &#8211; Treten in Unterschied &#8211;<br />
α) Wesentlichkeit, &#8211; Verpflichtung &#8211; Pflicht<br />
β) Pflicht um der Pflicht willen, &#8211; nicht um ihres besonderen Inhalts willen, sondern weil Pflicht &#8211; Trennung des Inhalts von der Wesentlichkeit als solcher &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
