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	Kommentare zu: 134	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-3149</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 134: Was ist meine Pflicht?

Ich soll meine Pflicht tun. Gut. Aber was genau soll ich tun?

Das ist eine alte Frage. Schon Jesus hat man gefragt: Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Das allgemeine Gute allein sagt es mir nicht. Ich brauche einen bestimmten Inhalt.

Was wissen wir bisher?

Nicht viel. Ich soll Recht tun. Und ich soll für das Wohl sorgen. Für mein eigenes Wohl und für das Wohl anderer. Mehr haben wir noch nicht.

Zusammenfassung: Die Pflicht allein sagt nicht, was zu tun ist. Bisher wissen wir nur: Recht tun und für das Wohl sorgen. Die Frage nach dem genauen Inhalt bleibt offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 134: Was ist meine Pflicht?</p>
<p>Ich soll meine Pflicht tun. Gut. Aber was genau soll ich tun?</p>
<p>Das ist eine alte Frage. Schon Jesus hat man gefragt: Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Das allgemeine Gute allein sagt es mir nicht. Ich brauche einen bestimmten Inhalt.</p>
<p>Was wissen wir bisher?</p>
<p>Nicht viel. Ich soll Recht tun. Und ich soll für das Wohl sorgen. Für mein eigenes Wohl und für das Wohl anderer. Mehr haben wir noch nicht.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Pflicht allein sagt nicht, was zu tun ist. Bisher wissen wir nur: Recht tun und für das Wohl sorgen. Die Frage nach dem genauen Inhalt bleibt offen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-2822</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Weil das Handeln einen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Inhalt und bestimmten Zweck erfordert, das Abstraktum der Pflicht aber keinen enthält, entsteht die Frage nach dem Inhalt der Pflicht.&lt;/em&gt;

Aus dem Mangel der vorigen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; wird eine ausdrückliche Frage. Handeln heißt immer, etwas Bestimmtes zu wollen; die Pflicht als bloße &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; gibt aber nicht an, was zu wollen wäre. Als Inhalt ist an dieser Stelle nur greifbar, was die Darstellung bereits durchlaufen hat: Recht zu tun und für das Wohl — das eigene und das der anderen — zu sorgen (§ 119). Die Frage ist damit gestellt, aber noch nicht beantwortet; § 135 zeigt, dass diese beiden Inhalte sie auch nicht beantworten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Weil das Handeln einen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Inhalt und bestimmten Zweck erfordert, das Abstraktum der Pflicht aber keinen enthält, entsteht die Frage nach dem Inhalt der Pflicht.</em></p>
<p>Aus dem Mangel der vorigen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> wird eine ausdrückliche Frage. Handeln heißt immer, etwas Bestimmtes zu wollen; die Pflicht als bloße <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> gibt aber nicht an, was zu wollen wäre. Als Inhalt ist an dieser Stelle nur greifbar, was die Darstellung bereits durchlaufen hat: Recht zu tun und für das Wohl — das eigene und das der anderen — zu sorgen (§ 119). Die Frage ist damit gestellt, aber noch nicht beantwortet; § 135 zeigt, dass diese beiden Inhalte sie auch nicht beantworten können.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-1590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:34:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist dies dieselbige Frage, die an Jesus gerichtet wurde, als man von ihm wissen wollte, was getan werden solle, das ewige Leben zu erlangen; denn das Allgemeine des Guten, das Abstrakte, ist als Abstraktes nicht zu vollbringen, und es muß dazu noch die Bestimmung der Besonderheit erhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist dies dieselbige Frage, die an Jesus gerichtet wurde, als man von ihm wissen wollte, was getan werden solle, das ewige Leben zu erlangen; denn das Allgemeine des Guten, das Abstrakte, ist als Abstraktes nicht zu vollbringen, und es muß dazu noch die Bestimmung der Besonderheit erhalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-2423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=747#comment-2423</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 509:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 509.&lt;/strong&gt; ß) Dem Subjekt, das im Dasein seiner Freiheit wesentlich als ein &lt;em&gt;Besonderes&lt;/em&gt; ist, soll um dieses Daseins seiner Freiheit willen sein &lt;em&gt;Interesse&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Wohl&lt;/em&gt; wesentlicher Zweck und darum Pflicht sein. Zugleich aber im Zwecke des &lt;em&gt;Guten,&lt;/em&gt; welches das nicht Besondere, sondern nur Allgemeine des Willens ist, &lt;em&gt;soll&lt;/em&gt; das besondere Interesse kein Moment sein. Um dieser Selbständigkeit beider Bestimmungen willen ist es gleichfalls zufällig, ob sie harmonieren. Aber sie &lt;em&gt;sollen&lt;/em&gt; harmonieren, weil überhaupt das Subjekt als Einzelnes und Allgemeines &lt;em&gt;an sich eine&lt;/em&gt; Identität ist. y) Das Subjekt ist aber nicht nur in seinem Dasein Besonderes überhaupt, sondern es ist auch eine Form seines Daseins, &lt;em&gt;abstrakte&lt;/em&gt; Gewißheit seiner selbst, abstrakte Reflexion der Freiheit in sich zu sein. So ist es von der Vernunft des. Willens unterscheiden und fähig, sich das Allgemeine selbst zu einem Besonderen und damit zu einem Scheine zu machen. Das Gute ist so als ein Zufälliges für das Subjekt gesetzt, welches sich hiernach zu einem dem Guten Entgegengesetzten entschließen, &lt;em&gt;böse&lt;/em&gt; sein kann.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 509:</em></p>
<p><strong>§ 509.</strong> ß) Dem Subjekt, das im Dasein seiner Freiheit wesentlich als ein <em>Besonderes</em> ist, soll um dieses Daseins seiner Freiheit willen sein <em>Interesse</em> und <em>Wohl</em> wesentlicher Zweck und darum Pflicht sein. Zugleich aber im Zwecke des <em>Guten,</em> welches das nicht Besondere, sondern nur Allgemeine des Willens ist, <em>soll</em> das besondere Interesse kein Moment sein. Um dieser Selbständigkeit beider Bestimmungen willen ist es gleichfalls zufällig, ob sie harmonieren. Aber sie <em>sollen</em> harmonieren, weil überhaupt das Subjekt als Einzelnes und Allgemeines <em>an sich eine</em> Identität ist. y) Das Subjekt ist aber nicht nur in seinem Dasein Besonderes überhaupt, sondern es ist auch eine Form seines Daseins, <em>abstrakte</em> Gewißheit seiner selbst, abstrakte Reflexion der Freiheit in sich zu sein. So ist es von der Vernunft des. Willens unterscheiden und fähig, sich das Allgemeine selbst zu einem Besonderen und damit zu einem Scheine zu machen. Das Gute ist so als ein Zufälliges für das Subjekt gesetzt, welches sich hiernach zu einem dem Guten Entgegengesetzten entschließen, <em>böse</em> sein kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-2421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=747#comment-2421</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 509:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 509.&lt;/strong&gt; β) Dem Subject, das im Daseyn seiner Freiheit wesentlich als ein Besonderes ist, soll sein Interesse und Wohl wesentlicher Zweck und darum Pflicht seyn. Zugleich aber im Zwecke des Guten, welches das nicht Besondere, sondern nur Allgemeine des Willens ist, soll das besondere Interesse kein Moment seyn. Um dieser Selbstständigkeit beider Bestimmungen willen ist es gleichfalls zufällig, ob sie harmoniren. Aber sie sollen harmoniren, weil das Subject als Einzelnes und Allgemeines an sich Eine Identität ist.

γ) Das Subject ist aber nicht nur in seinem Daseyn Besonderes überhaupt, sondern es ist auch eine Form seines Daseyns, abstracte Gewißheit seiner selbst, abstracte Reflexion der Freiheit in sich zu seyn. So ist es fähig, sich das Allgemeine zu einem Scheine, zu einem Besondern zu machen. Das Gute ist auf diese Weise als ein Zufälliges für das Subject gesetzt, welches sich hienach zu einem dem Guten Entgegengesetzten entschließen, böse seyn kann.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 509:</em></p>
<p><strong>§ 509.</strong> β) Dem Subject, das im Daseyn seiner Freiheit wesentlich als ein Besonderes ist, soll sein Interesse und Wohl wesentlicher Zweck und darum Pflicht seyn. Zugleich aber im Zwecke des Guten, welches das nicht Besondere, sondern nur Allgemeine des Willens ist, soll das besondere Interesse kein Moment seyn. Um dieser Selbstständigkeit beider Bestimmungen willen ist es gleichfalls zufällig, ob sie harmoniren. Aber sie sollen harmoniren, weil das Subject als Einzelnes und Allgemeines an sich Eine Identität ist.</p>
<p>γ) Das Subject ist aber nicht nur in seinem Daseyn Besonderes überhaupt, sondern es ist auch eine Form seines Daseyns, abstracte Gewißheit seiner selbst, abstracte Reflexion der Freiheit in sich zu seyn. So ist es fähig, sich das Allgemeine zu einem Scheine, zu einem Besondern zu machen. Das Gute ist auf diese Weise als ein Zufälliges für das Subject gesetzt, welches sich hienach zu einem dem Guten Entgegengesetzten entschließen, böse seyn kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-1797</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 1823 08:10:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[α) Formelles Verhältnis - des Wissens - das Gute hier als unmittelbares - Gegenstand -
β) &lt;em&gt;Inhalt&lt;/em&gt; - Besonderheit - Reflexion - das Gute nicht nur gegeben - von subjektivem Willen &lt;em&gt;gesetzt&lt;/em&gt; - keine äußerlichen Dinge, wie Naturdinge, - vom Willen gesetzt, Subjekt, Pflichten vom wesentlichen Willen, - dieser mein Wille - werden ewig gesetzte, und es ist die Frage nicht, &lt;em&gt;wer&lt;/em&gt; das &lt;em&gt;Setzende&lt;/em&gt; ist - nur Form (gleichgültig wer), sondern eben das &lt;em&gt;Prinzip&lt;/em&gt;: der &lt;em&gt;Bestimmung&lt;/em&gt; im wesentlichen Willen. Hier Besonderheit in der abstrakten Allgemeinheit des Guten oder der Pflicht um der Pflicht willen - nur das Prädikat des &lt;em&gt;Guten&lt;/em&gt; - ist, wodurch es gut ist, - das Allgemeine, Schöne bei Plato - Besonderes verglichen mit Allgemeinem - noch nicht die Besonderheit, die an ihr selbst allgemein &lt;em&gt;ist.&lt;/em&gt; 
γ&lt;em&gt;) Bestimmungen des Guten des wesentlichen Willens selbst - d. i. die Frage nach der Besonderheit - unmöglich nach der Voraussetzung der abstrakten Wesentlichkeit.&lt;/em&gt; 
Diese beiden Bestimmungen schon oben aber in ihrer Dialektik erwähnt - Recht, wodurch das Wohl zugrunde [geht, ist] ein Unrecht - Wohl - Heteronomie - gegen reine Pflicht - besondere Sache - Eudämonie
Recht - formell - moralische Pflicht betrifft Gesinnung - Reflexion in sich - setzt einen weiteren Standpunkt voraus als unmittelbare Persönlichkeit -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>α) Formelles Verhältnis &#8211; des Wissens &#8211; das Gute hier als unmittelbares &#8211; Gegenstand &#8211;<br />
β) <em>Inhalt</em> &#8211; Besonderheit &#8211; Reflexion &#8211; das Gute nicht nur gegeben &#8211; von subjektivem Willen <em>gesetzt</em> &#8211; keine äußerlichen Dinge, wie Naturdinge, &#8211; vom Willen gesetzt, Subjekt, Pflichten vom wesentlichen Willen, &#8211; dieser mein Wille &#8211; werden ewig gesetzte, und es ist die Frage nicht, <em>wer</em> das <em>Setzende</em> ist &#8211; nur Form (gleichgültig wer), sondern eben das <em>Prinzip</em>: der <em>Bestimmung</em> im wesentlichen Willen. Hier Besonderheit in der abstrakten Allgemeinheit des Guten oder der Pflicht um der Pflicht willen &#8211; nur das Prädikat des <em>Guten</em> &#8211; ist, wodurch es gut ist, &#8211; das Allgemeine, Schöne bei Plato &#8211; Besonderes verglichen mit Allgemeinem &#8211; noch nicht die Besonderheit, die an ihr selbst allgemein <em>ist.</em><br />
γ<em>) Bestimmungen des Guten des wesentlichen Willens selbst &#8211; d. i. die Frage nach der Besonderheit &#8211; unmöglich nach der Voraussetzung der abstrakten Wesentlichkeit.</em><br />
Diese beiden Bestimmungen schon oben aber in ihrer Dialektik erwähnt &#8211; Recht, wodurch das Wohl zugrunde [geht, ist] ein Unrecht &#8211; Wohl &#8211; Heteronomie &#8211; gegen reine Pflicht &#8211; besondere Sache &#8211; Eudämonie<br />
Recht &#8211; formell &#8211; moralische Pflicht betrifft Gesinnung &#8211; Reflexion in sich &#8211; setzt einen weiteren Standpunkt voraus als unmittelbare Persönlichkeit &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/134/#comment-2419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=747#comment-2419</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 423:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 423.&lt;/strong&gt; Sie sollen aber &lt;em&gt;in Uebereinstimmung&lt;/em&gt; stehen, da jede als Pflicht und als Gut absolut ist, weil sie den allgemeinen Willen zum Wesen hat. Eben so soll das Individuum, da die Handlung die Thätigkeit des Subjects ist und die Einzelnheit zum Princip hat, sie selbst in ihrer Verschiedenheit, so wie die vielerley Seiten der vom Subject als einzelnen vorausgesetzten Objectivität, des Falles, der ein concreter und in sich mannichfaltiger ist, wissen; eben so die mancherley Pflichten, die sich auf diese mancherley Seiten beziehen. Es soll ferner die &lt;em&gt;wahrhafte Dialektik&lt;/em&gt; seyn, welche ihre Unterordnung untereinander kennt, und eine einzige oder eine Verbindung derselben mit Ausschliessung der andern oder ihres absoluten Geltens, beschliessen.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 423:</em></p>
<p><strong>§ 423.</strong> Sie sollen aber <em>in Uebereinstimmung</em> stehen, da jede als Pflicht und als Gut absolut ist, weil sie den allgemeinen Willen zum Wesen hat. Eben so soll das Individuum, da die Handlung die Thätigkeit des Subjects ist und die Einzelnheit zum Princip hat, sie selbst in ihrer Verschiedenheit, so wie die vielerley Seiten der vom Subject als einzelnen vorausgesetzten Objectivität, des Falles, der ein concreter und in sich mannichfaltiger ist, wissen; eben so die mancherley Pflichten, die sich auf diese mancherley Seiten beziehen. Es soll ferner die <em>wahrhafte Dialektik</em> seyn, welche ihre Unterordnung untereinander kennt, und eine einzige oder eine Verbindung derselben mit Ausschliessung der andern oder ihres absoluten Geltens, beschliessen.</p>
]]></content:encoded>
		
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