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	Kommentare zu: 142	</title>
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		<title>
		Von: Querverweis		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-3824</link>

		<dc:creator><![CDATA[Querverweis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 17:57:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Querverweis:&lt;/em&gt;
Aus Hegels weiteren Schriften auf dieser Seite gehört hierher:

&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/rechts-pflichten-und-religionslehre/48/#rpr-zweiter-abschnitt-pflichtenlehre-oder-moral&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Rechts-, Pflichten- und Religionslehre, Zweiter Abschnitt: Pflichtenlehre oder Moral&lt;/a&gt; – die Pflichten gegen sich, gegen die Familie, gegen den Staat und gegen andere, also der Stoff der Sittlichkeit in der Form einer Pflichtenlehre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Querverweis:</em><br />
Aus Hegels weiteren Schriften auf dieser Seite gehört hierher:</p>
<p><a href="https://grundlinien.de/rechts-pflichten-und-religionslehre/48/#rpr-zweiter-abschnitt-pflichtenlehre-oder-moral" rel="ugc">Rechts-, Pflichten- und Religionslehre, Zweiter Abschnitt: Pflichtenlehre oder Moral</a> – die Pflichten gegen sich, gegen die Familie, gegen den Staat und gegen andere, also der Stoff der Sittlichkeit in der Form einer Pflichtenlehre.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-3209</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=730#comment-3209</guid>

					<description><![CDATA[§ 142: Was Sittlichkeit ist

Mit diesem Paragraphen beginnt der dritte Teil des Buches. Was ist Sittlichkeit?

Sittlichkeit ist das lebendige Gute.

Das Gute ist hier kein bloßer Gedanke mehr, der nur sein soll. Es lebt in den Menschen. Sie wissen es und wollen es. Durch ihr Handeln wird es wirklich.

Und umgekehrt: Die Menschen finden in dieser Ordnung ihren Halt. Sie ist die Grundlage, auf der sie stehen. Sie ist das Ziel, das sie bewegt.

Ein Bild:

Denken wir an eine lebendige Sprache. Niemand hat sie allein erfunden. Sie ist einfach da, bevor wir zur Welt kommen. Und doch lebt sie nur, weil wir sie sprechen. Wir sind in ihr zu Hause. Sie ist unser, und wir sind ihre.

So ist es mit der Sittlichkeit. Die Freiheit ist hier zur Welt geworden, in der wir leben. Und sie ist uns zur zweiten Natur geworden.

Zusammenfassung: Sittlichkeit ist das lebendige Gute. Es lebt im Wissen und Handeln der Menschen, und sie leben in ihm. Die Freiheit ist hier zur wirklichen Welt geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 142: Was Sittlichkeit ist</p>
<p>Mit diesem Paragraphen beginnt der dritte Teil des Buches. Was ist Sittlichkeit?</p>
<p>Sittlichkeit ist das lebendige Gute.</p>
<p>Das Gute ist hier kein bloßer Gedanke mehr, der nur sein soll. Es lebt in den Menschen. Sie wissen es und wollen es. Durch ihr Handeln wird es wirklich.</p>
<p>Und umgekehrt: Die Menschen finden in dieser Ordnung ihren Halt. Sie ist die Grundlage, auf der sie stehen. Sie ist das Ziel, das sie bewegt.</p>
<p>Ein Bild:</p>
<p>Denken wir an eine lebendige Sprache. Niemand hat sie allein erfunden. Sie ist einfach da, bevor wir zur Welt kommen. Und doch lebt sie nur, weil wir sie sprechen. Wir sind in ihr zu Hause. Sie ist unser, und wir sind ihre.</p>
<p>So ist es mit der Sittlichkeit. Die Freiheit ist hier zur Welt geworden, in der wir leben. Und sie ist uns zur zweiten Natur geworden.</p>
<p>Zusammenfassung: Sittlichkeit ist das lebendige Gute. Es lebt im Wissen und Handeln der Menschen, und sie leben in ihm. Die Freiheit ist hier zur wirklichen Welt geworden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-2830</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Sittlichkeit ist die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; der Freiheit: der zur vorhandenen Welt und zur Natur des Selbstbewusstseins gewordene &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; der Freiheit.&lt;/em&gt;

Der dritte Teil wird aus der Einheit der beiden Seiten &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt;, die sich in § 141 als dasselbe erwiesen haben. Idee heißt hier: der Begriff nicht mehr als Maßstab, an dem eine ihm fremde &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; gemessen wird, sondern als das, was in der Wirklichkeit da ist und sie ausmacht. Deshalb läuft die Beziehung nach beiden Richtungen — das Gute ist lebendig, weil es im Wissen, Wollen und Handeln der Einzelnen seine Wirklichkeit hat, und das Selbstbewusstsein hat umgekehrt an den bestehenden sittlichen Verhältnissen seine Grundlage und den Zweck, der es bewegt. Damit fällt das Sollen weg, aus dem die Moralität nicht herauskam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Sittlichkeit ist die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> der Freiheit: der zur vorhandenen Welt und zur Natur des Selbstbewusstseins gewordene <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> der Freiheit.</em></p>
<p>Der dritte Teil wird aus der Einheit der beiden Seiten <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a>, die sich in § 141 als dasselbe erwiesen haben. Idee heißt hier: der Begriff nicht mehr als Maßstab, an dem eine ihm fremde <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> gemessen wird, sondern als das, was in der Wirklichkeit da ist und sie ausmacht. Deshalb läuft die Beziehung nach beiden Richtungen — das Gute ist lebendig, weil es im Wissen, Wollen und Handeln der Einzelnen seine Wirklichkeit hat, und das Selbstbewusstsein hat umgekehrt an den bestehenden sittlichen Verhältnissen seine Grundlage und den Zweck, der es bewegt. Damit fällt das Sollen weg, aus dem die Moralität nicht herauskam.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-2449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 513:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 513.&lt;/strong&gt; Die &lt;em&gt;Sittlichkeit&lt;/em&gt; ist die Vollendung des objektiven Geistes, die Wahrheit des subjektiven und objektiven Geistes selbst. Die Einseitigkeit von diesem ist, teils seine Freiheit &lt;em&gt;unmittelbar&lt;/em&gt; in der Realität, daher im Äußeren, der &lt;em&gt;Sache,&lt;/em&gt; teils in dem Guten als einem abstrakt Allgemeinen zu haben; die Einseitigkeit des subjektiven Geistes ist, gleichfalls abstrakt gegen das Allgemeine in seiner innerlichen Einzelheit selbstbestimmend zu sein. Diese Einseitigkeiten aufgehoben, so ist die subjektive &lt;em&gt;Freiheit&lt;/em&gt; als der an und für sich &lt;em&gt;allgemeine&lt;/em&gt; vernünftige Wille, der in dem Bewußtsein der einzelnen Subjektivität sein Wissen von sich und die Gesinnung wie seine Betätigung und unmittelbare allgemeine &lt;em&gt;Wirklichkeit&lt;/em&gt; zugleich als &lt;em&gt;Sitte&lt;/em&gt; hat, - die selbstbewußte &lt;em&gt;Freiheit&lt;/em&gt; zur &lt;em&gt;Natur&lt;/em&gt; geworden.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 513:</em></p>
<p><strong>§ 513.</strong> Die <em>Sittlichkeit</em> ist die Vollendung des objektiven Geistes, die Wahrheit des subjektiven und objektiven Geistes selbst. Die Einseitigkeit von diesem ist, teils seine Freiheit <em>unmittelbar</em> in der Realität, daher im Äußeren, der <em>Sache,</em> teils in dem Guten als einem abstrakt Allgemeinen zu haben; die Einseitigkeit des subjektiven Geistes ist, gleichfalls abstrakt gegen das Allgemeine in seiner innerlichen Einzelheit selbstbestimmend zu sein. Diese Einseitigkeiten aufgehoben, so ist die subjektive <em>Freiheit</em> als der an und für sich <em>allgemeine</em> vernünftige Wille, der in dem Bewußtsein der einzelnen Subjektivität sein Wissen von sich und die Gesinnung wie seine Betätigung und unmittelbare allgemeine <em>Wirklichkeit</em> zugleich als <em>Sitte</em> hat, &#8211; die selbstbewußte <em>Freiheit</em> zur <em>Natur</em> geworden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-2447</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=730#comment-2447</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 513:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 513.&lt;/strong&gt; Die Sittlichkeit ist die Vollendung des objectiven Geistes, nicht nur die Wahrheit des Rechts und der Moralität, als ihre Einheit, sondern des subjectiven und objectiven Geistes selbst. Sie ist nämlich die Freiheit als der allgemeine vernünftige Wille, wie er in dem reinen Gedanken der einzelnen Subjectivität, sein Wissen von sich und die Gesinnung, so wie seine Bethätigung und unmittelbare allgemeine Wirklichkeit zugleich als Sitte hat, – die selbstbewußte Freiheit zur Natur geworden.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 513:</em></p>
<p><strong>§ 513.</strong> Die Sittlichkeit ist die Vollendung des objectiven Geistes, nicht nur die Wahrheit des Rechts und der Moralität, als ihre Einheit, sondern des subjectiven und objectiven Geistes selbst. Sie ist nämlich die Freiheit als der allgemeine vernünftige Wille, wie er in dem reinen Gedanken der einzelnen Subjectivität, sein Wissen von sich und die Gesinnung, so wie seine Bethätigung und unmittelbare allgemeine Wirklichkeit zugleich als Sitte hat, – die selbstbewußte Freiheit zur Natur geworden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-1803</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 1825 15:45:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=730#comment-1803</guid>

					<description><![CDATA[22. 1. 1823; 14. 1. 1825
Formeller Unterschied. Zunächst Idee. Interesse der reinen Subjektivität und des Allgemeinen des Willens. 
&lt;em&gt;Unterschied&lt;/em&gt; der Folge - Wirklichkeit und Begriff - weil im Begriff mit &lt;em&gt;Gedanken&lt;/em&gt; anfangen - dieser zuerst &lt;em&gt;abstrakt&lt;/em&gt; - Ansich, und Fürsich. 
Verhältnis von Recht und Moralität zur Sittlichkeit. 
α) Sittlichkeit begreifen, d. i. die Momente derselben, - als Einheit derselben
β) Diese Momente vorher für sich
αα) in ihren Gestaltungen
ββ) in dieser Bestimmung übergehen - 
α) System der Besonderung des Guten - aus dem Begriff selbst, der er ist, der sich entwickelt, nicht Subsumtion &lt;em&gt;Feste Grundlage&lt;/em&gt; die Einheit, § 144/5. - 
β) Subjektivität ferner ist in der Bestimmung des Selbstbewußtseins - &lt;em&gt;Ist Wissen - α) ist&lt;/em&gt; sittlich - β) als Bewußtsein Verhältnis zu Pflichten: αα) sie &lt;em&gt;sind&lt;/em&gt;, substantiell, ββ) gibt Zeugnisse für dasselbe, 
γ) Sitte, &lt;em&gt;Gewohnheit&lt;/em&gt; § 151. 
α) Geist eines Volkes αα) subjektiv, ββ) als Welt - γ) Sitte - α) empirische Allgemeinheit, Verhältnis vieler Individuen, Form des konkreten Subjekts, nämlich a) Pflicht - in allgemeiner Form, b) in äußerlicher bewußter Weise, - als vorhandener Geist, zu dem ein Verhältnis ist - d. i. gewußt in andern Menschen - 
A. Was ist &lt;em&gt;Sittlichkeit&lt;/em&gt;? Daß mein Wille als dem Begriff gemäß &lt;em&gt;gesetzt sei&lt;/em&gt; - seine Subjektivität aufgehoben sei - also α) Recht, das Recht Gegenstand des Willens, β) Subjektivität, Anerkennung des Objektiven, Begriff. 
Die &lt;em&gt;Einigkeit&lt;/em&gt; (Wille als an sich allgemein) - daß Ich - denkend - d. i. als Allgemeines - das Allgemeine will - und dieses Wollen des Allgemeinen bin - Im Empirischen - &lt;em&gt;Ehe, Staat&lt;/em&gt; - sind die einzigen großen sittlichen Ganzen, - sie die Substanzen - α) Einigkeit in &lt;em&gt;Liebe&lt;/em&gt;, β) mit &lt;em&gt;Empfindung&lt;/em&gt; - freier Subjektivität - im Sinne [von] solchen Ganzen zu handeln, d. i. des Allgemeinen - nicht besondere Triebe, Interesse - Einessein der Einigen -
Einfache formelle Bestimmung - Freiheit; - Abstraktion 
- α) allgemeiner Wille, und β) unendlich identisch mit &lt;em&gt;sich&lt;/em&gt;, - sich &lt;em&gt;diesen&lt;/em&gt; darin haben, - Denken. 
Heilig, was die Geister bindet, wär es auch nur leicht wie die Binse den Kranz; Heiligstes, was innig gedacht - ewig die Geister einiger macht -
Nur zwei Seiten, Formen

Dreierlei Bestimmung: α) Begriff, β) Subjektivität als mein Wille, γ) Subjektivität - als allgemeines Sein - Natur, Sitte -
&lt;em&gt;Substantielle Einheit; allgemeiner Wille&lt;/em&gt;, höher als &lt;em&gt;Familie, Staat - Stand, Zustand&lt;/em&gt; - Wesen, Gott, Penaten -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>22. 1. 1823; 14. 1. 1825<br />
Formeller Unterschied. Zunächst Idee. Interesse der reinen Subjektivität und des Allgemeinen des Willens.<br />
<em>Unterschied</em> der Folge &#8211; Wirklichkeit und Begriff &#8211; weil im Begriff mit <em>Gedanken</em> anfangen &#8211; dieser zuerst <em>abstrakt</em> &#8211; Ansich, und Fürsich.<br />
Verhältnis von Recht und Moralität zur Sittlichkeit.<br />
α) Sittlichkeit begreifen, d. i. die Momente derselben, &#8211; als Einheit derselben<br />
β) Diese Momente vorher für sich<br />
αα) in ihren Gestaltungen<br />
ββ) in dieser Bestimmung übergehen &#8211;<br />
α) System der Besonderung des Guten &#8211; aus dem Begriff selbst, der er ist, der sich entwickelt, nicht Subsumtion <em>Feste Grundlage</em> die Einheit, § 144/5. &#8211;<br />
β) Subjektivität ferner ist in der Bestimmung des Selbstbewußtseins &#8211; <em>Ist Wissen &#8211; α) ist</em> sittlich &#8211; β) als Bewußtsein Verhältnis zu Pflichten: αα) sie <em>sind</em>, substantiell, ββ) gibt Zeugnisse für dasselbe,<br />
γ) Sitte, <em>Gewohnheit</em> § 151.<br />
α) Geist eines Volkes αα) subjektiv, ββ) als Welt &#8211; γ) Sitte &#8211; α) empirische Allgemeinheit, Verhältnis vieler Individuen, Form des konkreten Subjekts, nämlich a) Pflicht &#8211; in allgemeiner Form, b) in äußerlicher bewußter Weise, &#8211; als vorhandener Geist, zu dem ein Verhältnis ist &#8211; d. i. gewußt in andern Menschen &#8211;<br />
A. Was ist <em>Sittlichkeit</em>? Daß mein Wille als dem Begriff gemäß <em>gesetzt sei</em> &#8211; seine Subjektivität aufgehoben sei &#8211; also α) Recht, das Recht Gegenstand des Willens, β) Subjektivität, Anerkennung des Objektiven, Begriff.<br />
Die <em>Einigkeit</em> (Wille als an sich allgemein) &#8211; daß Ich &#8211; denkend &#8211; d. i. als Allgemeines &#8211; das Allgemeine will &#8211; und dieses Wollen des Allgemeinen bin &#8211; Im Empirischen &#8211; <em>Ehe, Staat</em> &#8211; sind die einzigen großen sittlichen Ganzen, &#8211; sie die Substanzen &#8211; α) Einigkeit in <em>Liebe</em>, β) mit <em>Empfindung</em> &#8211; freier Subjektivität &#8211; im Sinne [von] solchen Ganzen zu handeln, d. i. des Allgemeinen &#8211; nicht besondere Triebe, Interesse &#8211; Einessein der Einigen &#8211;<br />
Einfache formelle Bestimmung &#8211; Freiheit; &#8211; Abstraktion<br />
&#8211; α) allgemeiner Wille, und β) unendlich identisch mit <em>sich</em>, &#8211; sich <em>diesen</em> darin haben, &#8211; Denken.<br />
Heilig, was die Geister bindet, wär es auch nur leicht wie die Binse den Kranz; Heiligstes, was innig gedacht &#8211; ewig die Geister einiger macht &#8211;<br />
Nur zwei Seiten, Formen</p>
<p>Dreierlei Bestimmung: α) Begriff, β) Subjektivität als mein Wille, γ) Subjektivität &#8211; als allgemeines Sein &#8211; Natur, Sitte &#8211;<br />
<em>Substantielle Einheit; allgemeiner Wille</em>, höher als <em>Familie, Staat &#8211; Stand, Zustand</em> &#8211; Wesen, Gott, Penaten &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/142/#comment-2445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=730#comment-2445</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 430:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 430.&lt;/strong&gt; Die Sittlichkeit ist die Vollendung des objectiven Geistes, nicht nur die Wahrheit des Rechts und der Moralität, als ihre Einheit, sondern des subjectiven und objectiven Geistes selbst. Sie ist nemlich die &lt;em&gt;Freyheit&lt;/em&gt; als der allgemeine vernünftige Willen, wie er in dem reinen Gedanken der einzelnen Subjectivität, deren Gegensatz sich aufgelöst, sein Wissen von sich und die Gesinnung, seine Bethätigung und unmittelbare, allgemeine Wirklichkeit zugleich als &lt;em&gt;Sitte&lt;/em&gt; hat, die selbstbewußte Freyheit zur Natur geworden ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 430:</em></p>
<p><strong>§ 430.</strong> Die Sittlichkeit ist die Vollendung des objectiven Geistes, nicht nur die Wahrheit des Rechts und der Moralität, als ihre Einheit, sondern des subjectiven und objectiven Geistes selbst. Sie ist nemlich die <em>Freyheit</em> als der allgemeine vernünftige Willen, wie er in dem reinen Gedanken der einzelnen Subjectivität, deren Gegensatz sich aufgelöst, sein Wissen von sich und die Gesinnung, seine Bethätigung und unmittelbare, allgemeine Wirklichkeit zugleich als <em>Sitte</em> hat, die selbstbewußte Freyheit zur Natur geworden ist.</p>
]]></content:encoded>
		
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