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	Kommentare zu: 143	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/143/#comment-3210</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 143: Zwei Seiten, die jede das Ganze sind

In der Sittlichkeit hängen zwei Seiten zusammen. Die eine ist das Allgemeine: die Ordnung, die für alle gilt. Die andere ist der einzelne Mensch mit seinem Willen.

Weil der Mensch davon weiß, kann er beide Seiten unterscheiden. Er sieht die Ordnung, und er sieht sich selbst.

Aber jetzt ist etwas anders als in der Moral. Dort standen beide Seiten sich fremd gegenüber. Hier trägt jede Seite das Ganze in sich. Die Ordnung ist nicht ohne die Menschen. Und die Menschen sind nicht ohne die Ordnung.

Zusammenfassung: In der Sittlichkeit kann man Ordnung und Einzelnen unterscheiden. Doch jede Seite trägt das Ganze in sich. Sie stehen sich nicht mehr fremd gegenüber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 143: Zwei Seiten, die jede das Ganze sind</p>
<p>In der Sittlichkeit hängen zwei Seiten zusammen. Die eine ist das Allgemeine: die Ordnung, die für alle gilt. Die andere ist der einzelne Mensch mit seinem Willen.</p>
<p>Weil der Mensch davon weiß, kann er beide Seiten unterscheiden. Er sieht die Ordnung, und er sieht sich selbst.</p>
<p>Aber jetzt ist etwas anders als in der Moral. Dort standen beide Seiten sich fremd gegenüber. Hier trägt jede Seite das Ganze in sich. Die Ordnung ist nicht ohne die Menschen. Und die Menschen sind nicht ohne die Ordnung.</p>
<p>Zusammenfassung: In der Sittlichkeit kann man Ordnung und Einzelnen unterscheiden. Doch jede Seite trägt das Ganze in sich. Sie stehen sich nicht mehr fremd gegenüber.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/143/#comment-2831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Da die Einheit des Begriffs des Willens und seines Daseins Wissen ist, tritt der Unterschied ihrer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; hervor, aber so, dass jedes &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; die Totalität der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; ist und sie zum Inhalt hat.&lt;/em&gt;

Zu erklären ist, warum die Sittlichkeit sich überhaupt entfaltet und nicht in einer einfachen Einheit stehenbleibt. Weil diese Einheit gewußt wird, ist sie in sich unterschieden — Wissen heißt, sich von dem zu unterscheiden, was man weiß. Der Unterschied hat hier aber eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besondere&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt;: die beiden Seiten stehen nicht als Teile nebeneinander, von denen jede nur ein Stück wäre, sondern jede ist das Ganze noch einmal und hat das Ganze zu ihrem Inhalt. Eben deshalb können im folgenden die objektive Seite (§§ 144 ff.) und die subjektive Seite (§§ 146 ff.) getrennt entwickelt werden, ohne dass eine von beiden bloß die Hälfte wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Da die Einheit des Begriffs des Willens und seines Daseins Wissen ist, tritt der Unterschied ihrer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> hervor, aber so, dass jedes <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> die Totalität der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> ist und sie zum Inhalt hat.</em></p>
<p>Zu erklären ist, warum die Sittlichkeit sich überhaupt entfaltet und nicht in einer einfachen Einheit stehenbleibt. Weil diese Einheit gewußt wird, ist sie in sich unterschieden — Wissen heißt, sich von dem zu unterscheiden, was man weiß. Der Unterschied hat hier aber eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besondere</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a>: die beiden Seiten stehen nicht als Teile nebeneinander, von denen jede nur ein Stück wäre, sondern jede ist das Ganze noch einmal und hat das Ganze zu ihrem Inhalt. Eben deshalb können im folgenden die objektive Seite (§§ 144 ff.) und die subjektive Seite (§§ 146 ff.) getrennt entwickelt werden, ohne dass eine von beiden bloß die Hälfte wäre.</p>
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