<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 144	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/144/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/144/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 09:42:42 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-3211</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-3211</guid>

					<description><![CDATA[§ 144: Feste Gesetze und Einrichtungen

Das Gute der Moral war leer. In der Sittlichkeit hat es einen festen Inhalt bekommen.

Welchen Inhalt?

Gesetze und Einrichtungen. Die Familie, die Gesellschaft, den Staat, ihre Ordnungen und Regeln. Sie sind nicht von einer Laune abhängig. Sie stehen fest, über dem Meinen und Belieben des Einzelnen. Und doch sind sie nicht zufällig. Sie ergeben sich aus der Sache selbst.

Ein Wort aus der alten Tragödie:

In einem Drama von Sophokles sagt Antigone über die ewigen Gesetze: Niemand weiß, woher sie gekommen sind. Sie sind einfach da, seit jeher. So erscheint das Sittliche von außen gesehen. Man folgt ihm, ohne erst zu fragen.

Zusammenfassung: In der Sittlichkeit hat das Gute einen festen Inhalt, nämlich Gesetze und Einrichtungen. Sie stehen über der Laune des Einzelnen. Sie folgen aus der Sache selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 144: Feste Gesetze und Einrichtungen</p>
<p>Das Gute der Moral war leer. In der Sittlichkeit hat es einen festen Inhalt bekommen.</p>
<p>Welchen Inhalt?</p>
<p>Gesetze und Einrichtungen. Die Familie, die Gesellschaft, den Staat, ihre Ordnungen und Regeln. Sie sind nicht von einer Laune abhängig. Sie stehen fest, über dem Meinen und Belieben des Einzelnen. Und doch sind sie nicht zufällig. Sie ergeben sich aus der Sache selbst.</p>
<p>Ein Wort aus der alten Tragödie:</p>
<p>In einem Drama von Sophokles sagt Antigone über die ewigen Gesetze: Niemand weiß, woher sie gekommen sind. Sie sind einfach da, seit jeher. So erscheint das Sittliche von außen gesehen. Man folgt ihm, ohne erst zu fragen.</p>
<p>Zusammenfassung: In der Sittlichkeit hat das Gute einen festen Inhalt, nämlich Gesetze und Einrichtungen. Sie stehen über der Laune des Einzelnen. Sie folgen aus der Sache selbst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-2832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-2832</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die durch die Subjektivität als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendliche&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;konkrete&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Substanz&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; die Unterschiede in sich selbst und hat dadurch einen festen, durch den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmten&lt;/a&gt; Inhalt.&lt;/em&gt;

An die Stelle des &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakten&lt;/a&gt; Guten tritt jetzt Substanz — das, was besteht und worin die Einzelnen leben, nicht das, was sein soll. Konkret ist sie, weil die Subjektivität ihr nicht mehr gegenübersteht, sondern ihre Form ist; sie ist also nichts Starres, sondern etwas, das sich gliedert. Entscheidend ist, dass die Unterschiede nicht von außen an sie herangetragen, sondern in ihr selbst gesetzt werden: sie teilt sich aus eigenem Begriff. Eben dadurch ist ihr Inhalt fest — Gesetze und Einrichtungen gelten nicht, weil jemand sie für gut hält, sondern weil sie die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;notwendige&lt;/a&gt; Gliederung der Sache selbst sind, und stehen darum über subjektivem Meinen und Belieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die durch die Subjektivität als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendliche</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme." rel="ugc">konkrete</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">Substanz</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> die Unterschiede in sich selbst und hat dadurch einen festen, durch den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmten</a> Inhalt.</em></p>
<p>An die Stelle des <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakten</a> Guten tritt jetzt Substanz — das, was besteht und worin die Einzelnen leben, nicht das, was sein soll. Konkret ist sie, weil die Subjektivität ihr nicht mehr gegenübersteht, sondern ihre Form ist; sie ist also nichts Starres, sondern etwas, das sich gliedert. Entscheidend ist, dass die Unterschiede nicht von außen an sie herangetragen, sondern in ihr selbst gesetzt werden: sie teilt sich aus eigenem Begriff. Eben dadurch ist ihr Inhalt fest — Gesetze und Einrichtungen gelten nicht, weil jemand sie für gut hält, sondern weil sie die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">notwendige</a> Gliederung der Sache selbst sind, und stehen darum über subjektivem Meinen und Belieben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-1598</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:38:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-1598</guid>

					<description><![CDATA[Im Ganzen der Sittlichkeit ist sowohl das objektive als das subjektive Moment vorhanden: beide sind aber nur Formen derselben. Das Gute ist hier Substanz, das heißt Erfüllung des Objektiven mit der Subjektivität. Betrachtet man die Sittlichkeit von dem objektiven Standpunkt, so kann man sagen, der sittliche Mensch sei sich unbewußt. In diesem Sinne verkündet Antigone, niemand wisse, woher die Gesetze kommen: sie seien ewig. Das heißt, sie sind die an und für sich seiende, aus der Natur der Sache fließende Bestimmung. Aber nicht minder hat dieses Substantielle auch ein Bewußtsein, obgleich diesem immer nur die Stellung eines Moments zukommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Ganzen der Sittlichkeit ist sowohl das objektive als das subjektive Moment vorhanden: beide sind aber nur Formen derselben. Das Gute ist hier Substanz, das heißt Erfüllung des Objektiven mit der Subjektivität. Betrachtet man die Sittlichkeit von dem objektiven Standpunkt, so kann man sagen, der sittliche Mensch sei sich unbewußt. In diesem Sinne verkündet Antigone, niemand wisse, woher die Gesetze kommen: sie seien ewig. Das heißt, sie sind die an und für sich seiende, aus der Natur der Sache fließende Bestimmung. Aber nicht minder hat dieses Substantielle auch ein Bewußtsein, obgleich diesem immer nur die Stellung eines Moments zukommt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-2455</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-2455</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 514:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 514.&lt;/strong&gt; Die &lt;em&gt;frei&lt;/em&gt; sich wissende &lt;em&gt;Substanz,&lt;/em&gt; in welcher das absolute &lt;em&gt;Sollen&lt;/em&gt; ebensosehr &lt;em&gt;Sein&lt;/em&gt; ist, hat als Geist eines &lt;em&gt;Volkes&lt;/em&gt; Wirklichkeit. Die abstrakte Diremtion dieses Geistes ist die Vereinzelung &lt;em&gt;in Personen,&lt;/em&gt; von deren Selbständigkeit er die innere Macht und Notwendigkeit ist. Die Person aber weiß als denkende Intelligenz jene Substanz als ihr eigenes Wesen, hört in dieser Gesinnung auf, Akzidens derselben zu sein, schaut sie als ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit sowohl als erreichtes &lt;em&gt;Diesseits&lt;/em&gt; an, als sie denselben durch ihre &lt;em&gt;Tätigkeit hervorbringt,&lt;/em&gt; aber als etwas, das vielmehr schlechthin &lt;em&gt;ist;&lt;/em&gt; so vollbringt sie ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das &lt;em&gt;Ihrige&lt;/em&gt; und als &lt;em&gt;Seiendes&lt;/em&gt; und hat in dieser Notwendigkeit sich selbst und ihre wirkliche Freiheit.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 514:</em></p>
<p><strong>§ 514.</strong> Die <em>frei</em> sich wissende <em>Substanz,</em> in welcher das absolute <em>Sollen</em> ebensosehr <em>Sein</em> ist, hat als Geist eines <em>Volkes</em> Wirklichkeit. Die abstrakte Diremtion dieses Geistes ist die Vereinzelung <em>in Personen,</em> von deren Selbständigkeit er die innere Macht und Notwendigkeit ist. Die Person aber weiß als denkende Intelligenz jene Substanz als ihr eigenes Wesen, hört in dieser Gesinnung auf, Akzidens derselben zu sein, schaut sie als ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit sowohl als erreichtes <em>Diesseits</em> an, als sie denselben durch ihre <em>Tätigkeit hervorbringt,</em> aber als etwas, das vielmehr schlechthin <em>ist;</em> so vollbringt sie ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das <em>Ihrige</em> und als <em>Seiendes</em> und hat in dieser Notwendigkeit sich selbst und ihre wirkliche Freiheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-2453</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-2453</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 514:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 514.&lt;/strong&gt; Die freie Substanz, in welcher das absolute Sollen eben so sehr Seyn ist, hat als Geist eines Volkes Wirklichkeit. Ihre abstracte Diremtion ist die Vereinzelung in Personen, von deren Selbstständigkeit sie die innere Macht und Nothwendigkeit ist. Die Person aber weiß als denkende Intelligenz die Substanz als ihr eigenes Wesen, hört in dieser Gesinnung auf Accidenz derselben zu seyn; schaut sie als ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit ebenso als erreichtes Diesseits an, als sie denselben durch ihre Thätigkeit hervorbringt, jedoch als etwas, das eben so sehr schlechthin ist, hiemit ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das Ihrige und als Seyendes vollbringt und in dieser Nothwendigkeit sich selbst und ihre wirkliche Freiheit hat.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 514:</em></p>
<p><strong>§ 514.</strong> Die freie Substanz, in welcher das absolute Sollen eben so sehr Seyn ist, hat als Geist eines Volkes Wirklichkeit. Ihre abstracte Diremtion ist die Vereinzelung in Personen, von deren Selbstständigkeit sie die innere Macht und Nothwendigkeit ist. Die Person aber weiß als denkende Intelligenz die Substanz als ihr eigenes Wesen, hört in dieser Gesinnung auf Accidenz derselben zu seyn; schaut sie als ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit ebenso als erreichtes Diesseits an, als sie denselben durch ihre Thätigkeit hervorbringt, jedoch als etwas, das eben so sehr schlechthin ist, hiemit ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das Ihrige und als Seyendes vollbringt und in dieser Nothwendigkeit sich selbst und ihre wirkliche Freiheit hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-1804</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 1823 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-1804</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Unterschiede&lt;/em&gt; - α) Gesetzliche Inhaltsbestimmung, β) Unterschied vom Selbstbewußtsein - Individuum - Pflichten - &lt;em&gt;Natur&lt;/em&gt; der &lt;em&gt;Sache&lt;/em&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unterschiede</em> &#8211; α) Gesetzliche Inhaltsbestimmung, β) Unterschied vom Selbstbewußtsein &#8211; Individuum &#8211; Pflichten &#8211; <em>Natur</em> der <em>Sache</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/144/#comment-2451</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=726#comment-2451</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 431:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 431.&lt;/strong&gt; Die freye Substanz, in welcher das absolute Sollen eben so sehr Seyn ist, ist als &lt;em&gt;Volk&lt;/em&gt; Wirklichkeit. Die abstracte Diremtion ihrer Negativität zur Existenz ist die Vereinzelung in &lt;em&gt;Personen&lt;/em&gt;, von deren unmittelbarer Selbstständigkeit sie die innere Macht und Nothwendigkeit ist. Die Person aber erkennt als denkende &lt;em&gt;Intelligenz&lt;/em&gt;, die Substanz als ihr eigenes Wesen, und hört in dieser Gesinnung auf Accidens derselben zu seyn; sie schaut ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit eben so als erreichtes &lt;em&gt;Disseits&lt;/em&gt; an, als sie ihn durch ihre Thätigkeit hervorbringt, aber als etwas, das ebensosehr ist, hiemit ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das &lt;em&gt;Ihrige&lt;/em&gt; und als &lt;em&gt;Seyendes&lt;/em&gt; vollbringt und in dieser Nothwendigkeit sich selbst und ihre Freyheit hat.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 431:</em></p>
<p><strong>§ 431.</strong> Die freye Substanz, in welcher das absolute Sollen eben so sehr Seyn ist, ist als <em>Volk</em> Wirklichkeit. Die abstracte Diremtion ihrer Negativität zur Existenz ist die Vereinzelung in <em>Personen</em>, von deren unmittelbarer Selbstständigkeit sie die innere Macht und Nothwendigkeit ist. Die Person aber erkennt als denkende <em>Intelligenz</em>, die Substanz als ihr eigenes Wesen, und hört in dieser Gesinnung auf Accidens derselben zu seyn; sie schaut ihren absoluten Endzweck in der Wirklichkeit eben so als erreichtes <em>Disseits</em> an, als sie ihn durch ihre Thätigkeit hervorbringt, aber als etwas, das ebensosehr ist, hiemit ohne die wählende Reflexion ihre Pflicht als das <em>Ihrige</em> und als <em>Seyendes</em> vollbringt und in dieser Nothwendigkeit sich selbst und ihre Freyheit hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
