<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 146	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/146/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/146/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 09:42:42 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/146/#comment-3213</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=722#comment-3213</guid>

					<description><![CDATA[§ 146: Fester als Berge

Für den Einzelnen sind die sittlichen Gesetze zunächst etwas, das einfach ist. Sie stehen ihm gegenüber wie eine Wirklichkeit.

Ein Vergleich mit der Natur:

Sonne, Mond, Berge und Flüsse sind einfach da. Wir richten uns nach ihnen. Wir bauen keine Häuser in den Fluss. Wir säen nicht im Winter. Die Natur hat eine Autorität für uns.

Die sittlichen Gesetze haben eine noch viel höhere Autorität. Warum?

Weil in der Natur die Vernunft nur versteckt und zufällig erscheint. Ein Fluss ist hier und nicht dort, ohne tieferen Grund. In den sittlichen Gesetzen dagegen zeigt sich die Vernunft offen. Sie sind fester als jeder Berg.

Zusammenfassung: Die sittlichen Gesetze stehen dem Einzelnen gegenüber als etwas, das ist. Sie haben mehr Autorität als die Dinge der Natur. Denn in ihnen zeigt sich die Vernunft selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 146: Fester als Berge</p>
<p>Für den Einzelnen sind die sittlichen Gesetze zunächst etwas, das einfach ist. Sie stehen ihm gegenüber wie eine Wirklichkeit.</p>
<p>Ein Vergleich mit der Natur:</p>
<p>Sonne, Mond, Berge und Flüsse sind einfach da. Wir richten uns nach ihnen. Wir bauen keine Häuser in den Fluss. Wir säen nicht im Winter. Die Natur hat eine Autorität für uns.</p>
<p>Die sittlichen Gesetze haben eine noch viel höhere Autorität. Warum?</p>
<p>Weil in der Natur die Vernunft nur versteckt und zufällig erscheint. Ein Fluss ist hier und nicht dort, ohne tieferen Grund. In den sittlichen Gesetzen dagegen zeigt sich die Vernunft offen. Sie sind fester als jeder Berg.</p>
<p>Zusammenfassung: Die sittlichen Gesetze stehen dem Einzelnen gegenüber als etwas, das ist. Sie haben mehr Autorität als die Dinge der Natur. Denn in ihnen zeigt sich die Vernunft selbst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/146/#comment-2834</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=722#comment-2834</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Substanz&lt;/a&gt; ist im wirklichen Selbstbewusstsein sich wissend und tritt ihm eben damit als Gegenstand gegenüber, der im höchsten Sinne der Selbständigkeit ist.&lt;/em&gt;

Nachdem die objektive Seite &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt; ist, wendet sich die Darstellung dem Verhältnis zu, in dem das Subjekt zu ihr steht, und nimmt davon zunächst nur die eine Hälfte. Sie lautet: die sittlichen Gesetze und Gewalten sind — sie gelten nicht deshalb, weil einer sie anerkennt, sondern stehen ihm mit der Festigkeit eines Vorhandenen gegenüber. Ihr Sein ist dabei nicht das eines Naturdinges, sondern ein festeres, weil die Natur ihre Vernünftigkeit nur äußerlich und vereinzelt zeigt und unter &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Zufälligkeit&lt;/a&gt; verbirgt, während in den sittlichen Mächten der Geist sich selbst weiß. Die andere Hälfte des Verhältnisses folgt in § 147.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">Substanz</a> ist im wirklichen Selbstbewusstsein sich wissend und tritt ihm eben damit als Gegenstand gegenüber, der im höchsten Sinne der Selbständigkeit ist.</em></p>
<p>Nachdem die objektive Seite <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a> ist, wendet sich die Darstellung dem Verhältnis zu, in dem das Subjekt zu ihr steht, und nimmt davon zunächst nur die eine Hälfte. Sie lautet: die sittlichen Gesetze und Gewalten sind — sie gelten nicht deshalb, weil einer sie anerkennt, sondern stehen ihm mit der Festigkeit eines Vorhandenen gegenüber. Ihr Sein ist dabei nicht das eines Naturdinges, sondern ein festeres, weil die Natur ihre Vernünftigkeit nur äußerlich und vereinzelt zeigt und unter <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">Zufälligkeit</a> verbirgt, während in den sittlichen Mächten der Geist sich selbst weiß. Die andere Hälfte des Verhältnisses folgt in § 147.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/146/#comment-1805</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 1823 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=722#comment-1805</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Subjekt αα) ist&lt;/em&gt; sittlich - steht in der Einheit - &lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; gemäß - ββ) Bewußtsein des α) Verhältnisses zu Pflichten, sie &lt;em&gt;sind&lt;/em&gt; fest - γγ) gibt Zeugnis - hat sich darin so - &lt;em&gt;Geist&lt;/em&gt; - [Sittliche Gesetze] sind - ebenso &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt; - als existierend, - göttliche Mächte - Form, göttliche Gebote, Autorität oder ewige Vernunft-Bestimmungen - gleichgültig. 
Sind für Subjekt - Subjekt frei - Pflichten sind als wesentliche - frei - Identität - allgemeines Sein, Sitte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Subjekt αα) ist</em> sittlich &#8211; steht in der Einheit &#8211; <em>ist</em> gemäß &#8211; ββ) Bewußtsein des α) Verhältnisses zu Pflichten, sie <em>sind</em> fest &#8211; γγ) gibt Zeugnis &#8211; hat sich darin so &#8211; <em>Geist</em> &#8211; [Sittliche Gesetze] sind &#8211; ebenso <em>an sich</em> &#8211; als existierend, &#8211; göttliche Mächte &#8211; Form, göttliche Gebote, Autorität oder ewige Vernunft-Bestimmungen &#8211; gleichgültig.<br />
Sind für Subjekt &#8211; Subjekt frei &#8211; Pflichten sind als wesentliche &#8211; frei &#8211; Identität &#8211; allgemeines Sein, Sitte</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
