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	Kommentare zu: 147	</title>
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		<title>
		Von: Querverweis		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-3436</link>

		<dc:creator><![CDATA[Querverweis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:49:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Querverweis:&lt;/em&gt;
Aus den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/exkurse/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Exkursen&lt;/a&gt; des Lesekreises gehören hierher:

&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/exkurse/religionsphilosophie-begriff-der-religion/113/#rb-i-der-glaube&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Vorlesungen über die Philosophie der Religion: Der Glaube&lt;/a&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Querverweis:</em><br />
Aus den <a href="https://grundlinien.de/exkurse/" rel="ugc">Exkursen</a> des Lesekreises gehören hierher:</p>
<p><a href="https://grundlinien.de/exkurse/religionsphilosophie-begriff-der-religion/113/#rb-i-der-glaube" rel="ugc">Vorlesungen über die Philosophie der Religion: Der Glaube</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-3214</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 147: Nicht fremd, sondern das eigene Wesen

Die sittlichen Gesetze stehen mir gegenüber. Doch sie sind mir nicht fremd. In ihnen erkenne ich mein eigenes Wesen. Ich lebe in ihnen wie ein Fisch im Wasser.

Mehr als Glaube:

Das ist noch enger als Glaube oder Vertrauen. Wer glaubt, stellt sich etwas vor und hält es für wahr. Da ist noch ein Abstand. Es ist etwas anderes, an eine Religion zu glauben, als in ihr zu leben.

Ein Beispiel aus der Antike:

Ein persischer Feldherr lud Gesandte aus Sparta ein. Sie sollten beim König bleiben, groß und reich werden. Die Spartaner antworteten: Du kennst unser Glück nicht. Sonst würdest du uns raten, alles dafür hinzugeben. Sie brauchten keine Gründe. Ihre Heimat und ihre Gesetze waren einfach ihr Leben.

Und das Nachdenken?

Man kann über die sittlichen Gesetze nachdenken. Man kann Gründe suchen, aus Furcht, aus Hoffnung, aus Nutzen, aus der Geschichte. Das ist erlaubt. Ganz verstehen kann man sie aber nur im begreifenden Denken.

Zusammenfassung: Die sittlichen Gesetze sind das eigene Wesen des Menschen. Er lebt in ihnen, enger als im Glauben. Ganz begreifen kann er sie erst durch das Denken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 147: Nicht fremd, sondern das eigene Wesen</p>
<p>Die sittlichen Gesetze stehen mir gegenüber. Doch sie sind mir nicht fremd. In ihnen erkenne ich mein eigenes Wesen. Ich lebe in ihnen wie ein Fisch im Wasser.</p>
<p>Mehr als Glaube:</p>
<p>Das ist noch enger als Glaube oder Vertrauen. Wer glaubt, stellt sich etwas vor und hält es für wahr. Da ist noch ein Abstand. Es ist etwas anderes, an eine Religion zu glauben, als in ihr zu leben.</p>
<p>Ein Beispiel aus der Antike:</p>
<p>Ein persischer Feldherr lud Gesandte aus Sparta ein. Sie sollten beim König bleiben, groß und reich werden. Die Spartaner antworteten: Du kennst unser Glück nicht. Sonst würdest du uns raten, alles dafür hinzugeben. Sie brauchten keine Gründe. Ihre Heimat und ihre Gesetze waren einfach ihr Leben.</p>
<p>Und das Nachdenken?</p>
<p>Man kann über die sittlichen Gesetze nachdenken. Man kann Gründe suchen, aus Furcht, aus Hoffnung, aus Nutzen, aus der Geschichte. Das ist erlaubt. Ganz verstehen kann man sie aber nur im begreifenden Denken.</p>
<p>Zusammenfassung: Die sittlichen Gesetze sind das eigene Wesen des Menschen. Er lebt in ihnen, enger als im Glauben. Ganz begreifen kann er sie erst durch das Denken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-2835</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Dieselben &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmungen&lt;/a&gt; sind dem Subjekt kein Fremdes, sondern sein eigenes Wesen — eine Beziehung, die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; noch identischer ist als Glaube und Zutrauen.&lt;/em&gt;

Nachgetragen wird die zweite Hälfte dessen, was § 146 einseitig gefasst hatte. Was dort als selbständige Macht gegenüberstand, ist zugleich das, worin das Subjekt sich selbst hat; deshalb ist die Beziehung streng genommen gar kein Verhältnis, denn ein Verhältnis &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; zwei Getrennte voraus. Hegel macht das am Unterschied deutlich, ob man an eine Religion glaubt oder ihr angehört: Glaube und Zutrauen gehören schon der beginnenden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Reflexion&lt;/a&gt; an, sie haben ihren Gegenstand als vorgestellten und damit als von sich unterschiedenen. Das sittliche Verhältnis liegt davor; es kann in Glauben, Überzeugung und Gründe &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;übergehen&lt;/a&gt;, angemessen erkannt aber wird es erst im &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieselben <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmungen</a> sind dem Subjekt kein Fremdes, sondern sein eigenes Wesen — eine Beziehung, die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> noch identischer ist als Glaube und Zutrauen.</em></p>
<p>Nachgetragen wird die zweite Hälfte dessen, was § 146 einseitig gefasst hatte. Was dort als selbständige Macht gegenüberstand, ist zugleich das, worin das Subjekt sich selbst hat; deshalb ist die Beziehung streng genommen gar kein Verhältnis, denn ein Verhältnis <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> zwei Getrennte voraus. Hegel macht das am Unterschied deutlich, ob man an eine Religion glaubt oder ihr angehört: Glaube und Zutrauen gehören schon der beginnenden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">Reflexion</a> an, sie haben ihren Gegenstand als vorgestellten und damit als von sich unterschiedenen. Das sittliche Verhältnis liegt davor; es kann in Glauben, Überzeugung und Gründe <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">übergehen</a>, angemessen erkannt aber wird es erst im <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-2461</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=720#comment-2461</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 515:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 515.&lt;/strong&gt; Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelheit und der Allgemeinheit der Freiheit ist, so ist die &lt;em&gt;Wirklichkeit&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Tätigkeit&lt;/em&gt; jedes &lt;em&gt;Einzelnen, für sich zu sein&lt;/em&gt; und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein übergehen in ein allgemeines Produkt. - Die &lt;em&gt;Gesinnung&lt;/em&gt; der Individuen ist das &lt;em&gt;Wissen&lt;/em&gt; der Substanz und der Identität aller ihrer Interessen mit dem Ganzen; und daß die anderen Einzelnen gegenseitig sich nicht nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, ist das &lt;em&gt;Vertrauen,&lt;/em&gt; - die wahrhafte, sittliche Gesinnung.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 515:</em></p>
<p><strong>§ 515.</strong> Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelheit und der Allgemeinheit der Freiheit ist, so ist die <em>Wirklichkeit</em> und <em>Tätigkeit</em> jedes <em>Einzelnen, für sich zu sein</em> und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein übergehen in ein allgemeines Produkt. &#8211; Die <em>Gesinnung</em> der Individuen ist das <em>Wissen</em> der Substanz und der Identität aller ihrer Interessen mit dem Ganzen; und daß die anderen Einzelnen gegenseitig sich nicht nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, ist das <em>Vertrauen,</em> &#8211; die wahrhafte, sittliche Gesinnung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-2459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=720#comment-2459</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 515:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 515.&lt;/strong&gt; Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelnheit und der Allgemeinheit der Freiheit ist, so ist die Wirklichkeit und Thätigkeit jedes Einzelnen, für sich zu seyn und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein Uebergehen in ein allgemeines Product. – Die Gesinnung der Individuen ist das Wissen der Substanz und der Identität aller ihrer Interesse mit dem Ganzen, und daß die andern Einzelnen gegenseitig sich nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, – das Vertrauen, – die wahrhafte, sittliche Gesinnung.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 515:</em></p>
<p><strong>§ 515.</strong> Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelnheit und der Allgemeinheit der Freiheit ist, so ist die Wirklichkeit und Thätigkeit jedes Einzelnen, für sich zu seyn und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein Uebergehen in ein allgemeines Product. – Die Gesinnung der Individuen ist das Wissen der Substanz und der Identität aller ihrer Interesse mit dem Ganzen, und daß die andern Einzelnen gegenseitig sich nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, – das Vertrauen, – die wahrhafte, sittliche Gesinnung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-1806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=720#comment-1806</guid>

					<description><![CDATA[Freiheit - in Vernunftgesetzen - Gegen Pflichten - Familie &lt;em&gt;Recht&lt;/em&gt; des Subjekts
So &lt;em&gt;sind&lt;/em&gt; sie - so &lt;em&gt;leben&lt;/em&gt; sie
Griechen hatten &lt;em&gt;kein Gewissen&lt;/em&gt; - gegen &lt;em&gt;Sitte&lt;/em&gt; -
Hydarnes sprach den Lakedaimonischen Gesandten zu, bei ihm zu bleiben, Freunde seines Königs und so groß und glücklich zu sein wie er. [Diese erwiderten:] &quot;Dein Rat ist gut und deiner &lt;em&gt;Erfahrung&lt;/em&gt; gemäß. Hättest du das Glück gekostet, welches wir genießen, du würdest uns raten, Gut und Blut dafür hinzugeben.&quot; Bei Xerxes, nicht deutlicher: &quot;Wie könnten wir hier leben, unser Land, unsere Gesetze verlassen und solche Menschen, daß wir, um für sie zu sterben, eine so weite Reise unternommen haben?&quot; - Jacobi Briefe S. 240 - aus Herodot VII, c. 135 f. 
Können keine &lt;em&gt;Rechenschaft&lt;/em&gt; geben, kein &lt;em&gt;Gewissen&lt;/em&gt;, keine &lt;em&gt;Überzeugung&lt;/em&gt; - nicht durch &lt;em&gt;Gründe&lt;/em&gt; - Wahl, Billigung - identisch mit mir gesetzt - Zur Überzeugung gehört, mich vorher subjektiv - leer gemacht - unbestimmt - als Anderes den Inhalt mir gegenüber gestellt [zu haben] - vollkommene Vermittlung - nicht unmittelbares Gefühl und Sein - (obgleich diese zugrunde liegen und eben die Gründe ausmachen, worauf ich die Sache zurückführe) - auch nicht &lt;em&gt;Gefühl&lt;/em&gt;, - sondern Sein, so &lt;em&gt;bin&lt;/em&gt; ich - Einsicht, Ich bin mir dieser Vermittlung, dieses Zusammenhangs bewußt. 
Jeder hat diese &lt;em&gt;Erfahrung&lt;/em&gt;, Leben in ihm selbst -
Dagegen kann er sich setzen - aber nicht aus sich hinauskommen - Aus der &lt;em&gt;Haut fahren&lt;/em&gt; - Goethe: - 
Ethisch - statt moralisch - sittlich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit &#8211; in Vernunftgesetzen &#8211; Gegen Pflichten &#8211; Familie <em>Recht</em> des Subjekts<br />
So <em>sind</em> sie &#8211; so <em>leben</em> sie<br />
Griechen hatten <em>kein Gewissen</em> &#8211; gegen <em>Sitte</em> &#8211;<br />
Hydarnes sprach den Lakedaimonischen Gesandten zu, bei ihm zu bleiben, Freunde seines Königs und so groß und glücklich zu sein wie er. [Diese erwiderten:] &#8222;Dein Rat ist gut und deiner <em>Erfahrung</em> gemäß. Hättest du das Glück gekostet, welches wir genießen, du würdest uns raten, Gut und Blut dafür hinzugeben.&#8220; Bei Xerxes, nicht deutlicher: &#8222;Wie könnten wir hier leben, unser Land, unsere Gesetze verlassen und solche Menschen, daß wir, um für sie zu sterben, eine so weite Reise unternommen haben?&#8220; &#8211; Jacobi Briefe S. 240 &#8211; aus Herodot VII, c. 135 f.<br />
Können keine <em>Rechenschaft</em> geben, kein <em>Gewissen</em>, keine <em>Überzeugung</em> &#8211; nicht durch <em>Gründe</em> &#8211; Wahl, Billigung &#8211; identisch mit mir gesetzt &#8211; Zur Überzeugung gehört, mich vorher subjektiv &#8211; leer gemacht &#8211; unbestimmt &#8211; als Anderes den Inhalt mir gegenüber gestellt [zu haben] &#8211; vollkommene Vermittlung &#8211; nicht unmittelbares Gefühl und Sein &#8211; (obgleich diese zugrunde liegen und eben die Gründe ausmachen, worauf ich die Sache zurückführe) &#8211; auch nicht <em>Gefühl</em>, &#8211; sondern Sein, so <em>bin</em> ich &#8211; Einsicht, Ich bin mir dieser Vermittlung, dieses Zusammenhangs bewußt.<br />
Jeder hat diese <em>Erfahrung</em>, Leben in ihm selbst &#8211;<br />
Dagegen kann er sich setzen &#8211; aber nicht aus sich hinauskommen &#8211; Aus der <em>Haut fahren</em> &#8211; Goethe: &#8211;<br />
Ethisch &#8211; statt moralisch &#8211; sittlich</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/147/#comment-2457</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=720#comment-2457</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 432:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 432.&lt;/strong&gt; Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelnheit und der Allgemeinheit der Freyheit ist, so ist die Wirklichkeit und Thätigkeit jedes Einzelnen, für sich zu seyn und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein Uebergehen in ein allgemeines Product. – Ebenso ist die Substanz und das allgemeine Werk die Selbstständigkeit der Einzelnen, welche dadurch hervorgebracht wird. – Die Gesinnung der Individuen, ist das Wissen dieser Identität aller ihrer Interesse mit dem Ganzen, und daß die andern Einzelnen gegenseitig sich nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, – das &lt;em&gt;Vertrauen&lt;/em&gt;, – die wahrhafte, substantielle Gesinnung.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 432:</em></p>
<p><strong>§ 432.</strong> Weil die Substanz die absolute Einheit der Einzelnheit und der Allgemeinheit der Freyheit ist, so ist die Wirklichkeit und Thätigkeit jedes Einzelnen, für sich zu seyn und zu sorgen, bedingt sowohl durch das vorausgesetzte Ganze, in dessen Zusammenhang allein vorhanden, als auch ein Uebergehen in ein allgemeines Product. – Ebenso ist die Substanz und das allgemeine Werk die Selbstständigkeit der Einzelnen, welche dadurch hervorgebracht wird. – Die Gesinnung der Individuen, ist das Wissen dieser Identität aller ihrer Interesse mit dem Ganzen, und daß die andern Einzelnen gegenseitig sich nur in dieser Identität wissen und wirklich sind, – das <em>Vertrauen</em>, – die wahrhafte, substantielle Gesinnung.</p>
]]></content:encoded>
		
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