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	Kommentare zu: 151	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 17:36:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/151-2/#comment-1809</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 14:44:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=712#comment-1809</guid>

					<description><![CDATA[Einheit α) als Substanz, β) als Sitte im Einzel-Bewußtsein oder Bewußtsein überhaupt, γ) Welt - als Sein, Existenz Bewußtsein dieser Einigkeit
α) als Geist, Gott - Person 
β) Gegenwart - ist wie [?] in anderem Bewußtsein abstrakt - ein Zweck des subjektiven Bewußtseins mit der Allgemeinheit. Aber Subjekt ist wesentlich Dieses, Person - nach dieser Seite empirische Allgemeinheit. 
γ) Welt αα) Sitte - vieler Individuen - α) Verhältnis von Subjekt zu Subjekt (nicht wie im abstrakten Recht) - Sache nur Bedürfnis und so auch Vertrag zufällig - β) moralischer Wert - Moral[ität] - Recht des subjektiven Selbstbewußtseins das Innerliche der Handlung - Boden, subjektive Beziehung auf andere, aber Wert, Wendung in sich hinein - Hier Bewußtsein der Einigkeit - Identität - Bewußtsein nicht in mir (moralische Reflexion), sondern als seiend, d. i. außer mir - meine Einigkeit außer mir - Einigkeit der Individuen. 
Sittlichkeit, Sitte ist § 147 als Geist - α) absoluter Inhalt, β) Freiheit, Zeugnis des Geistes. 
Gewissen, Reflexion, Moralität, ist nicht Geist, so stumpfe Unschuld auch nicht. - α) Dort Subjekt sich in sich selbst bestimmend - nach dem Guten, Pflichtabstrakte Reflexion - Verstand - nicht als lebendiges Gutes - Identität Subjektivität erscheint als Willkür der Wahl. - β) Hier ohne Bewußtsein eines allgemeinen Zwecks - oder (Chinesen) das Sittliche zum juristischen - äußerlichen Gesetze gemacht. 
Sitte - ἡϑος - die Alten wußten nichts vom Gewissen - Riemer: ἡϑος ion. ἔϑος - Gewohnheit, Gebrauch - (vorzüglich Wohnung bei Herodot) Herkommen des Menschen - Sitte - ob von Sitz? - Gewohnheit, Charakter, Miene - Im Stil und Deklamation ἠϑιϰός, das Charakteristische - Weise des Seins und Lebens -
ββ) Äußerliche Wirklichkeit. - Sind die Gesetze schlecht, so auch die Sitten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einheit α) als Substanz, β) als Sitte im Einzel-Bewußtsein oder Bewußtsein überhaupt, γ) Welt &#8211; als Sein, Existenz Bewußtsein dieser Einigkeit<br />
α) als Geist, Gott &#8211; Person<br />
β) Gegenwart &#8211; ist wie [?] in anderem Bewußtsein abstrakt &#8211; ein Zweck des subjektiven Bewußtseins mit der Allgemeinheit. Aber Subjekt ist wesentlich Dieses, Person &#8211; nach dieser Seite empirische Allgemeinheit.<br />
γ) Welt αα) Sitte &#8211; vieler Individuen &#8211; α) Verhältnis von Subjekt zu Subjekt (nicht wie im abstrakten Recht) &#8211; Sache nur Bedürfnis und so auch Vertrag zufällig &#8211; β) moralischer Wert &#8211; Moral[ität] &#8211; Recht des subjektiven Selbstbewußtseins das Innerliche der Handlung &#8211; Boden, subjektive Beziehung auf andere, aber Wert, Wendung in sich hinein &#8211; Hier Bewußtsein der Einigkeit &#8211; Identität &#8211; Bewußtsein nicht in mir (moralische Reflexion), sondern als seiend, d. i. außer mir &#8211; meine Einigkeit außer mir &#8211; Einigkeit der Individuen.<br />
Sittlichkeit, Sitte ist § 147 als Geist &#8211; α) absoluter Inhalt, β) Freiheit, Zeugnis des Geistes.<br />
Gewissen, Reflexion, Moralität, ist nicht Geist, so stumpfe Unschuld auch nicht. &#8211; α) Dort Subjekt sich in sich selbst bestimmend &#8211; nach dem Guten, Pflichtabstrakte Reflexion &#8211; Verstand &#8211; nicht als lebendiges Gutes &#8211; Identität Subjektivität erscheint als Willkür der Wahl. &#8211; β) Hier ohne Bewußtsein eines allgemeinen Zwecks &#8211; oder (Chinesen) das Sittliche zum juristischen &#8211; äußerlichen Gesetze gemacht.<br />
Sitte &#8211; ἡϑος &#8211; die Alten wußten nichts vom Gewissen &#8211; Riemer: ἡϑος ion. ἔϑος &#8211; Gewohnheit, Gebrauch &#8211; (vorzüglich Wohnung bei Herodot) Herkommen des Menschen &#8211; Sitte &#8211; ob von Sitz? &#8211; Gewohnheit, Charakter, Miene &#8211; Im Stil und Deklamation ἠϑιϰός, das Charakteristische &#8211; Weise des Seins und Lebens &#8211;<br />
ββ) Äußerliche Wirklichkeit. &#8211; Sind die Gesetze schlecht, so auch die Sitten</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/151-2/#comment-1601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 13:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie die Natur ihre Gesetze hat, wie das Tier, die Bäume, die Sonne ihr Gesetz vollbringen, so ist die Sitte das dem Geist der Freiheit Angehörende. Was das Recht und die Moral noch nicht sind, das ist die Sitte, nämlich Geist. Denn im Rechte ist die Besonderheit noch nicht die des Begriffs, sondern nur des natürlichen Willens. Ebenso ist auf dem Standpunkt der Moralität das Selbstbewußtsein noch nicht geistiges Bewußtsein. Es ist dabei nur um den Wert des Subjekts in sich selbst zu tun, das heißt, das Subjekt, was sich nach dem Guten gegen das Böse bestimmt, hat noch die Form der Willkür. Hier hingegen auf dem sittlichen Standpunkt ist der Wille als Wille des Geistes und hat einen substantiellen sich entsprechenden Inhalt. Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen: sie betrachtet den Menschen als natürlich und zeigt den Weg, ihn wiederzugebären, seine erste Natur zu einer zweiten geistigen umzuwandeln, so daß dieses Geistige in ihm zur Gewohnheit wird. In ihr verschwindet der Gegensatz des natürlichen und subjektiven Willens, der Kampf des Subjekts ist gebrochen, und insofern gehört zum Sittlichen die Gewohnheit, wie sie auch zum philosophischen Denken gehört, da dieses erfordert, daß der Geist gegen willkürliche Einfälle gebildet sei und diese gebrochen und überwunden seien, damit das vernünftige Denken freien Weg hat. Der Mensch stirbt auch aus Gewohnheit, das heißt, wenn er sich ganz im Leben eingewohnt hat, geistig und physisch stumpf geworden und der Gegensatz von subjektivem Bewußtsein und geistiger Tätigkeit verschwunden ist, denn tätig ist der Mensch nur, insofern er etwas nicht erreicht hat und sich in Beziehung darauf produzieren und geltend machen will. Wenn dies vollbracht ist, verschwindet die Tätigkeit und Lebendigkeit, und die Interesselosigkeit, die alsdann eintritt, ist geistiger oder physischer Tod.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Natur ihre Gesetze hat, wie das Tier, die Bäume, die Sonne ihr Gesetz vollbringen, so ist die Sitte das dem Geist der Freiheit Angehörende. Was das Recht und die Moral noch nicht sind, das ist die Sitte, nämlich Geist. Denn im Rechte ist die Besonderheit noch nicht die des Begriffs, sondern nur des natürlichen Willens. Ebenso ist auf dem Standpunkt der Moralität das Selbstbewußtsein noch nicht geistiges Bewußtsein. Es ist dabei nur um den Wert des Subjekts in sich selbst zu tun, das heißt, das Subjekt, was sich nach dem Guten gegen das Böse bestimmt, hat noch die Form der Willkür. Hier hingegen auf dem sittlichen Standpunkt ist der Wille als Wille des Geistes und hat einen substantiellen sich entsprechenden Inhalt. Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen: sie betrachtet den Menschen als natürlich und zeigt den Weg, ihn wiederzugebären, seine erste Natur zu einer zweiten geistigen umzuwandeln, so daß dieses Geistige in ihm zur Gewohnheit wird. In ihr verschwindet der Gegensatz des natürlichen und subjektiven Willens, der Kampf des Subjekts ist gebrochen, und insofern gehört zum Sittlichen die Gewohnheit, wie sie auch zum philosophischen Denken gehört, da dieses erfordert, daß der Geist gegen willkürliche Einfälle gebildet sei und diese gebrochen und überwunden seien, damit das vernünftige Denken freien Weg hat. Der Mensch stirbt auch aus Gewohnheit, das heißt, wenn er sich ganz im Leben eingewohnt hat, geistig und physisch stumpf geworden und der Gegensatz von subjektivem Bewußtsein und geistiger Tätigkeit verschwunden ist, denn tätig ist der Mensch nur, insofern er etwas nicht erreicht hat und sich in Beziehung darauf produzieren und geltend machen will. Wenn dies vollbracht ist, verschwindet die Tätigkeit und Lebendigkeit, und die Interesselosigkeit, die alsdann eintritt, ist geistiger oder physischer Tod.</p>
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