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	Kommentare zu: 152	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/152/#comment-3219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 18:57:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 152: Kein Gegensatz mehr

In der Sittlichkeit kommt die Ordnung zu ihrem Recht. Der Eigensinn des Einzelnen, der gegen alles steht, verschwindet. Auch das Gewissen, das sich gegen die Welt stellt, verliert seinen Gegner.

Heißt das, der Mensch gibt sich auf?

Nein. Der sittliche Mensch weiß die Ordnung als seinen eigenen Zweck. Er findet in ihr seine Würde. Seine eigenen Ziele haben in ihr ihren Grund. Er will selbst, was sie verlangt.

Die Ordnung wiederum lebt nur durch ihn. Er ist die Form, in der sie wirklich ist. Ein Unterschied zwischen ihm und der Ordnung bleibt. Aber er ist kein Gegensatz mehr.

Zusammenfassung: In der Sittlichkeit verschwindet der Gegensatz zwischen Einzelnem und Ordnung. Der Einzelne findet in ihr seine Würde. Die Ordnung lebt durch ihn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 152: Kein Gegensatz mehr</p>
<p>In der Sittlichkeit kommt die Ordnung zu ihrem Recht. Der Eigensinn des Einzelnen, der gegen alles steht, verschwindet. Auch das Gewissen, das sich gegen die Welt stellt, verliert seinen Gegner.</p>
<p>Heißt das, der Mensch gibt sich auf?</p>
<p>Nein. Der sittliche Mensch weiß die Ordnung als seinen eigenen Zweck. Er findet in ihr seine Würde. Seine eigenen Ziele haben in ihr ihren Grund. Er will selbst, was sie verlangt.</p>
<p>Die Ordnung wiederum lebt nur durch ihn. Er ist die Form, in der sie wirklich ist. Ein Unterschied zwischen ihm und der Ordnung bleibt. Aber er ist kein Gegensatz mehr.</p>
<p>Zusammenfassung: In der Sittlichkeit verschwindet der Gegensatz zwischen Einzelnem und Ordnung. Der Einzelne findet in ihr seine Würde. Die Ordnung lebt durch ihn.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/152/#comment-2840</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:15:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Subjektivität ist selbst die absolute &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; und die existierende &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Substanz&lt;/a&gt;, so dass der Unterschied des Subjekts von ihr nur ein &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; verschwindender Unterschied der Form ist.&lt;/em&gt;

Hier wird der Gegensatz aufgelöst, der die ganze Moralität getragen hatte: dort stand das eigene Wissen und Wollen der Substanz gegenüber und konnte sich gegen sie kehren. Der Schritt besteht in der Einsicht, dass die Subjektivität nicht neben der Substanz steht, sondern die Weise ist, in der die Substanz überhaupt existiert — eine sittliche Ordnung, die niemand weiß und will, ist gar nicht vorhanden. „Unterschied der Form“ heißt deshalb: es sind nicht zwei Sachen, sondern eine Sache in zwei Hinsichten, und die Trennung fällt in dem Augenblick weg, in dem man sie festhalten will. Die Anmerkung markiert den Ort dieses Zuges genau: die Subjektivität war schon der Boden, auf dem der Freiheitsbegriff existiert (§ 106), war aber auf dem moralischen Standpunkt noch von diesem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; unterschieden; im Sittlichen ist sie die ihm angemessene Existenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Subjektivität ist selbst die absolute <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> und die existierende <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">Substanz</a>, so dass der Unterschied des Subjekts von ihr nur ein <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> verschwindender Unterschied der Form ist.</em></p>
<p>Hier wird der Gegensatz aufgelöst, der die ganze Moralität getragen hatte: dort stand das eigene Wissen und Wollen der Substanz gegenüber und konnte sich gegen sie kehren. Der Schritt besteht in der Einsicht, dass die Subjektivität nicht neben der Substanz steht, sondern die Weise ist, in der die Substanz überhaupt existiert — eine sittliche Ordnung, die niemand weiß und will, ist gar nicht vorhanden. „Unterschied der Form“ heißt deshalb: es sind nicht zwei Sachen, sondern eine Sache in zwei Hinsichten, und die Trennung fällt in dem Augenblick weg, in dem man sie festhalten will. Die Anmerkung markiert den Ort dieses Zuges genau: die Subjektivität war schon der Boden, auf dem der Freiheitsbegriff existiert (§ 106), war aber auf dem moralischen Standpunkt noch von diesem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> unterschieden; im Sittlichen ist sie die ihm angemessene Existenz.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/152/#comment-1810</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Recht - Dasein dieses Begriffs -
Rechte - Privatrechte - die Persönlichkeit
Recht - des Selbstwillens - &lt;em&gt;Wissend&lt;/em&gt;, selbst bei dem, was sittlich ist -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Recht &#8211; Dasein dieses Begriffs &#8211;<br />
Rechte &#8211; Privatrechte &#8211; die Persönlichkeit<br />
Recht &#8211; des Selbstwillens &#8211; <em>Wissend</em>, selbst bei dem, was sittlich ist &#8211;</p>
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