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	Kommentare zu: 167	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/167/#comment-3234</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:00:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 167: Die Ehe ist Einehe

Die Ehe ist wesentlich eine Verbindung von einem Mann und einer Frau.

Warum?

In der Ehe gibt sich eine Person ganz hin. Diese Hingabe muss ungeteilt sein. Nur dann erkennt jeder sich im anderen als Person wieder. Wo einer mehrere Partner hat, ist die Hingabe geteilt. Dann bevorzugt man einen und setzt andere zurück. Es herrschen Gunst und Laune.

Wie wichtig ist das?

Die Ehe, und gerade die Einehe, ist einer der festen Grundpfeiler, auf denen die Sittlichkeit eines Gemeinwesens ruht. Darum erzählen alte Sagen, dass Götter oder Helden bei der Gründung der Staaten auch die Ehe stifteten.

Zusammenfassung: Die Ehe ist wesentlich Einehe, weil nur die ungeteilte Hingabe die Person achtet. Sie ist ein Grundpfeiler jedes sittlichen Gemeinwesens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 167: Die Ehe ist Einehe</p>
<p>Die Ehe ist wesentlich eine Verbindung von einem Mann und einer Frau.</p>
<p>Warum?</p>
<p>In der Ehe gibt sich eine Person ganz hin. Diese Hingabe muss ungeteilt sein. Nur dann erkennt jeder sich im anderen als Person wieder. Wo einer mehrere Partner hat, ist die Hingabe geteilt. Dann bevorzugt man einen und setzt andere zurück. Es herrschen Gunst und Laune.</p>
<p>Wie wichtig ist das?</p>
<p>Die Ehe, und gerade die Einehe, ist einer der festen Grundpfeiler, auf denen die Sittlichkeit eines Gemeinwesens ruht. Darum erzählen alte Sagen, dass Götter oder Helden bei der Gründung der Staaten auch die Ehe stifteten.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Ehe ist wesentlich Einehe, weil nur die ungeteilte Hingabe die Person achtet. Sie ist ein Grundpfeiler jedes sittlichen Gemeinwesens.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/167/#comment-2855</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:18:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Ehe ist wesentlich Monogamie, weil die Persönlichkeit als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; ausschließende &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt; nur in der gegenseitigen ungeteilten Hingebung im anderen ihrer selbst bewusst wird.&lt;/em&gt;

Die Ableitung geht nicht von Zweckmäßigkeit aus, sondern von der Struktur dessen, was sich hingibt. Die Person ist ausschließende Einzelnheit: ein Punkt, der ebendadurch dieser ist, dass er alles andere von sich ausschließt, und Hegel verschärft das mit dem Wort „atom“, unteilbar. Was unteilbar ist, kann sich nicht zur Hälfte geben — eine geteilte Hingabe wäre keine Hingabe dieser Persönlichkeit, sondern nur die Abgabe von etwas an ihr. Der zweite Schritt nennt den Gewinn: die Person kommt zu ihrem Recht, im anderen ihrer selbst bewusst zu sein, das heißt sich in einem anderen wiederzufinden, statt es sich nur gegenüberzuhaben — und das gelingt nur, wenn dieses andere seinerseits ganz und ungeteilt in diesem Verhältnis steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ehe ist wesentlich Monogamie, weil die Persönlichkeit als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> ausschließende <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a> nur in der gegenseitigen ungeteilten Hingebung im anderen ihrer selbst bewusst wird.</em></p>
<p>Die Ableitung geht nicht von Zweckmäßigkeit aus, sondern von der Struktur dessen, was sich hingibt. Die Person ist ausschließende Einzelnheit: ein Punkt, der ebendadurch dieser ist, dass er alles andere von sich ausschließt, und Hegel verschärft das mit dem Wort „atom“, unteilbar. Was unteilbar ist, kann sich nicht zur Hälfte geben — eine geteilte Hingabe wäre keine Hingabe dieser Persönlichkeit, sondern nur die Abgabe von etwas an ihr. Der zweite Schritt nennt den Gewinn: die Person kommt zu ihrem Recht, im anderen ihrer selbst bewusst zu sein, das heißt sich in einem anderen wiederzufinden, statt es sich nur gegenüberzuhaben — und das gelingt nur, wenn dieses andere seinerseits ganz und ungeteilt in diesem Verhältnis steht.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/167/#comment-1823</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 1823 08:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Stand&lt;/em&gt; der Frau, - ist &lt;em&gt;Hausfrau&lt;/em&gt;, - so als &lt;em&gt;diese&lt;/em&gt; Person - Natürlichkeit - und zwar dauerndes Verhältnis. &lt;em&gt;Mehrere&lt;/em&gt; Frauen - Unterordnung - der Ungleichheit - Mannes Wille, Vorzug, in Ordnung - aber Wille - Verhältnis von Gunstbezeugungen - Kinder, einer andern Frau vorgezogen - ist &lt;em&gt;Besonderes&lt;/em&gt; vorgezogen - Willkür, erst Geltendmachen in der Besonderheit gegen Vorzug. 
Weiber im Orient, regieren, besorgen nicht das Hauswesen, sondern Sklaven - &lt;em&gt;Hauswesen&lt;/em&gt; patriarchalisch, monarchisch - Gebieten, Anordnen, Übersicht - aus Einzelheiten zusammengesetzt - Mehrere Konkubinen - bezieht sich auf physisches Bedürfnis - nicht Anerkennung. Eine Frau die Hausfrau - 
Zwei Extreme:
α) Vielweiberei - Frauen Sklavinnen; - müssen dem Manne den Hof machen
β) Rittertum - unendliche Erhebung der Frau - Idealität, Religion -
Freie, ungeteilte Liebe - Ehre der Persönlichkeit. - Der Mann nach seiner Individualität - die Frau als &lt;em&gt;sich gleich achten&lt;/em&gt; und setzen - nicht höher - wie im Rittertum seine Religion gleichsam in der Frau haben - sich einen Kampf, unendliche Abenteuer, Heldentum - um ihrer willen kreieren - oder &lt;em&gt;Galanterie&lt;/em&gt; in modernen Staaten - Intriguen - Frau geht auf Persönlichkeit - nicht das an und für sich Allgemeine des Staates -
Gleichheit, Dieselbigkeit der Rechte und der Pflichten - Mann soll nicht mehr gelten als die Frau - nicht niedriger, - in Sklaverei - oder Vielweiberei - behält noch seine Individualität für Andere -
&lt;em&gt;Unendlich wichtig&lt;/em&gt; - oder gemeinschaftlich dem politischen Zustande - Auf Zustand der Gesetze, die Familie betreffend - Wo die Ehescheidung ganz leicht - wie zu Ciceros Zeiten - Element der Auflösung des Staates - Wenn Ehescheidung absolut verboten, katholische Ehe, - dem Moment der &lt;em&gt;Gesinnung&lt;/em&gt; - der Reflexion kein Genüge - &lt;em&gt;sittliches - göttliches&lt;/em&gt; Band - Höhere und niedrigere Stände - bei diesen Gesinnung wie substantielles Verhältnis. 
&lt;em&gt;Objektivität&lt;/em&gt; der &lt;em&gt;Individualität α&lt;/em&gt;) in despotischem Verhältnis nicht objektiv - daher nicht sittlich - tyrannisch - Willkür - bleibt in sich verschlossen, hat sie nicht wahrhaft als &lt;em&gt;besondere&lt;/em&gt; aufgegeben - behält sich in &lt;em&gt;sich zurück&lt;/em&gt; - β) im Rittertum und Galanterie nur als besondere &lt;em&gt;Individualität&lt;/em&gt; objektiv - nicht ein Höheres - Diener seiner besonderen Individualität -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stand</em> der Frau, &#8211; ist <em>Hausfrau</em>, &#8211; so als <em>diese</em> Person &#8211; Natürlichkeit &#8211; und zwar dauerndes Verhältnis. <em>Mehrere</em> Frauen &#8211; Unterordnung &#8211; der Ungleichheit &#8211; Mannes Wille, Vorzug, in Ordnung &#8211; aber Wille &#8211; Verhältnis von Gunstbezeugungen &#8211; Kinder, einer andern Frau vorgezogen &#8211; ist <em>Besonderes</em> vorgezogen &#8211; Willkür, erst Geltendmachen in der Besonderheit gegen Vorzug.<br />
Weiber im Orient, regieren, besorgen nicht das Hauswesen, sondern Sklaven &#8211; <em>Hauswesen</em> patriarchalisch, monarchisch &#8211; Gebieten, Anordnen, Übersicht &#8211; aus Einzelheiten zusammengesetzt &#8211; Mehrere Konkubinen &#8211; bezieht sich auf physisches Bedürfnis &#8211; nicht Anerkennung. Eine Frau die Hausfrau &#8211;<br />
Zwei Extreme:<br />
α) Vielweiberei &#8211; Frauen Sklavinnen; &#8211; müssen dem Manne den Hof machen<br />
β) Rittertum &#8211; unendliche Erhebung der Frau &#8211; Idealität, Religion &#8211;<br />
Freie, ungeteilte Liebe &#8211; Ehre der Persönlichkeit. &#8211; Der Mann nach seiner Individualität &#8211; die Frau als <em>sich gleich achten</em> und setzen &#8211; nicht höher &#8211; wie im Rittertum seine Religion gleichsam in der Frau haben &#8211; sich einen Kampf, unendliche Abenteuer, Heldentum &#8211; um ihrer willen kreieren &#8211; oder <em>Galanterie</em> in modernen Staaten &#8211; Intriguen &#8211; Frau geht auf Persönlichkeit &#8211; nicht das an und für sich Allgemeine des Staates &#8211;<br />
Gleichheit, Dieselbigkeit der Rechte und der Pflichten &#8211; Mann soll nicht mehr gelten als die Frau &#8211; nicht niedriger, &#8211; in Sklaverei &#8211; oder Vielweiberei &#8211; behält noch seine Individualität für Andere &#8211;<br />
<em>Unendlich wichtig</em> &#8211; oder gemeinschaftlich dem politischen Zustande &#8211; Auf Zustand der Gesetze, die Familie betreffend &#8211; Wo die Ehescheidung ganz leicht &#8211; wie zu Ciceros Zeiten &#8211; Element der Auflösung des Staates &#8211; Wenn Ehescheidung absolut verboten, katholische Ehe, &#8211; dem Moment der <em>Gesinnung</em> &#8211; der Reflexion kein Genüge &#8211; <em>sittliches &#8211; göttliches</em> Band &#8211; Höhere und niedrigere Stände &#8211; bei diesen Gesinnung wie substantielles Verhältnis.<br />
<em>Objektivität</em> der <em>Individualität α</em>) in despotischem Verhältnis nicht objektiv &#8211; daher nicht sittlich &#8211; tyrannisch &#8211; Willkür &#8211; bleibt in sich verschlossen, hat sie nicht wahrhaft als <em>besondere</em> aufgegeben &#8211; behält sich in <em>sich zurück</em> &#8211; β) im Rittertum und Galanterie nur als besondere <em>Individualität</em> objektiv &#8211; nicht ein Höheres &#8211; Diener seiner besonderen Individualität &#8211;</p>
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