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	Kommentare zu: 170	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/170/#comment-3237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:00:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 170: Vorsorge statt Eigennutz

Eine Familie besteht über lange Zeit. Darum braucht sie mehr als Dinge für den Augenblick. Sie braucht einen sicheren Besitz, der bleibt. Ein Haus, Ersparnisse, ein Einkommen.

Was ändert sich dabei?

Beim Einzelnen war das Eigentum oft eine Sache der Begierde und des Eigennutzes. In der Familie wird daraus Vorsorge für die Gemeinschaft. Wer für seine Familie arbeitet, arbeitet nicht nur für sich. Man denkt an die Kinder, an das Alter, an schlechte Zeiten. Aus dem Eigennutz wird etwas Sittliches.

Ein altes Muster:

In den Sagen über die Gründung von Staaten erscheinen oft zusammen: die Ehe und das feste Eigentum. Beide gehören zum Beginn eines geordneten Lebens.

Worin genau das Vermögen besteht, zeigt sich später bei der bürgerlichen Gesellschaft.

Zusammenfassung: Die Familie braucht ein bleibendes Vermögen. Durch sie wird aus eigennützigem Besitz sittliche Vorsorge für die Gemeinschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 170: Vorsorge statt Eigennutz</p>
<p>Eine Familie besteht über lange Zeit. Darum braucht sie mehr als Dinge für den Augenblick. Sie braucht einen sicheren Besitz, der bleibt. Ein Haus, Ersparnisse, ein Einkommen.</p>
<p>Was ändert sich dabei?</p>
<p>Beim Einzelnen war das Eigentum oft eine Sache der Begierde und des Eigennutzes. In der Familie wird daraus Vorsorge für die Gemeinschaft. Wer für seine Familie arbeitet, arbeitet nicht nur für sich. Man denkt an die Kinder, an das Alter, an schlechte Zeiten. Aus dem Eigennutz wird etwas Sittliches.</p>
<p>Ein altes Muster:</p>
<p>In den Sagen über die Gründung von Staaten erscheinen oft zusammen: die Ehe und das feste Eigentum. Beide gehören zum Beginn eines geordneten Lebens.</p>
<p>Worin genau das Vermögen besteht, zeigt sich später bei der bürgerlichen Gesellschaft.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Familie braucht ein bleibendes Vermögen. Durch sie wird aus eigennützigem Besitz sittliche Vorsorge für die Gemeinschaft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/170/#comment-2858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:18:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Weil die Familie &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeine&lt;/a&gt; und fortdauernde Person ist, verwandelt sich das im &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakten&lt;/a&gt; Eigentum willkürliche &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; des bloß einzelnen Bedürfnisses in die Sorge und den Erwerb für ein Gemeinsames, in ein Sittliches.&lt;/em&gt;

Eine Bestimmungsänderung folgt hier allein daraus, dass das Subjekt des Eigentums ein anderes ist. Das Eigentum des Einzelnen ist auf dessen jeweiliges Bedürfnis bezogen, also auf ein willkürliches und wechselndes Moment, und heißt darum bloßes Eigentum; die Familie dagegen dauert über die einzelnen Bedürfnisse hinweg und ist insofern allgemein, weshalb ihr Besitz nicht Vorrat für den Augenblick, sondern Vermögen ist — ein bleibender und gesicherter Grund. Die Eigensucht der Begierde wird dabei nicht moralisch überwunden, sondern verliert ihren Gegenstand: dasselbe Erwerben ist Sorge für andere, sobald es für ein Gemeinsames geschieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Weil die Familie <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeine</a> und fortdauernde Person ist, verwandelt sich das im <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakten</a> Eigentum willkürliche <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> des bloß einzelnen Bedürfnisses in die Sorge und den Erwerb für ein Gemeinsames, in ein Sittliches.</em></p>
<p>Eine Bestimmungsänderung folgt hier allein daraus, dass das Subjekt des Eigentums ein anderes ist. Das Eigentum des Einzelnen ist auf dessen jeweiliges Bedürfnis bezogen, also auf ein willkürliches und wechselndes Moment, und heißt darum bloßes Eigentum; die Familie dagegen dauert über die einzelnen Bedürfnisse hinweg und ist insofern allgemein, weshalb ihr Besitz nicht Vorrat für den Augenblick, sondern Vermögen ist — ein bleibender und gesicherter Grund. Die Eigensucht der Begierde wird dabei nicht moralisch überwunden, sondern verliert ihren Gegenstand: dasselbe Erwerben ist Sorge für andere, sobald es für ein Gemeinsames geschieht.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/170/#comment-1825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 1823 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=673#comment-1825</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Eine&lt;/em&gt; Person - nicht besonderes hier in Rücksicht des Verhältnisses der Person zum Eigentum - nur als Eigentum der Personen gegeneinander vorgestellt -
Mensch - Individuum ist &lt;em&gt;Etwas&lt;/em&gt; - Objektives - als Familie - Sittliches Eigentum - 
Für Familie Respekt - Vorsorge - bei Amt - man kann ein Individuum für sich sorgen lassen, aber einer Familie nimmt man sich an - die beste Rekommendation für Beförderung usf. Familienvater - nicht bloß weil viele, die in ihm versorgt werden, sondern - sein Interesse, sein Zweck, sein Bewußtsein ist nicht selbstsüchtig - nicht &lt;em&gt;Einzelner&lt;/em&gt; als solcher - sondern ein Allgemeines. 
&lt;em&gt;Hemmen&lt;/em&gt;, Brechen der Begierde - Einzelheit - Hahn ißt nichts für sich - sucht die Hühner und Küchlein - rührend -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine</em> Person &#8211; nicht besonderes hier in Rücksicht des Verhältnisses der Person zum Eigentum &#8211; nur als Eigentum der Personen gegeneinander vorgestellt &#8211;<br />
Mensch &#8211; Individuum ist <em>Etwas</em> &#8211; Objektives &#8211; als Familie &#8211; Sittliches Eigentum &#8211;<br />
Für Familie Respekt &#8211; Vorsorge &#8211; bei Amt &#8211; man kann ein Individuum für sich sorgen lassen, aber einer Familie nimmt man sich an &#8211; die beste Rekommendation für Beförderung usf. Familienvater &#8211; nicht bloß weil viele, die in ihm versorgt werden, sondern &#8211; sein Interesse, sein Zweck, sein Bewußtsein ist nicht selbstsüchtig &#8211; nicht <em>Einzelner</em> als solcher &#8211; sondern ein Allgemeines.<br />
<em>Hemmen</em>, Brechen der Begierde &#8211; Einzelheit &#8211; Hahn ißt nichts für sich &#8211; sucht die Hühner und Küchlein &#8211; rührend &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
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