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	Kommentare zu: 171	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/171/#comment-3238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:00:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 171: Wer das Vermögen verwaltet

Die Familie tritt nach außen als eine Person auf. Wer vertritt sie?

Der Mann ist ihr Haupt. Er vertritt die Familie nach außen. Ihm kommt vor allem zu, das Einkommen zu erwerben, für die Bedürfnisse zu sorgen und das Vermögen zu verwalten.

Wem gehört das Vermögen?

Allen gemeinsam. Kein Mitglied hat ein Sondereigentum. Aber jedes hat ein Recht am Gemeinsamen.

Kann das zu Streit führen?

Ja. Das Recht jedes Mitglieds und die Verfügung des Familienhaupts können in Streit geraten. Denn die Familie ruht auf Gefühl. Gefühle sind nicht immer im Gleichgewicht. Wenn der Vater etwa das Vermögen verschwendet, trifft das alle.

Zusammenfassung: Der Mann vertritt die Familie und verwaltet ihr Vermögen. Das Vermögen gehört allen gemeinsam. Weil die Familie auf Gefühl ruht, kann es dabei zu Konflikten kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 171: Wer das Vermögen verwaltet</p>
<p>Die Familie tritt nach außen als eine Person auf. Wer vertritt sie?</p>
<p>Der Mann ist ihr Haupt. Er vertritt die Familie nach außen. Ihm kommt vor allem zu, das Einkommen zu erwerben, für die Bedürfnisse zu sorgen und das Vermögen zu verwalten.</p>
<p>Wem gehört das Vermögen?</p>
<p>Allen gemeinsam. Kein Mitglied hat ein Sondereigentum. Aber jedes hat ein Recht am Gemeinsamen.</p>
<p>Kann das zu Streit führen?</p>
<p>Ja. Das Recht jedes Mitglieds und die Verfügung des Familienhaupts können in Streit geraten. Denn die Familie ruht auf Gefühl. Gefühle sind nicht immer im Gleichgewicht. Wenn der Vater etwa das Vermögen verschwendet, trifft das alle.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Mann vertritt die Familie und verwaltet ihr Vermögen. Das Vermögen gehört allen gemeinsam. Weil die Familie auf Gefühl ruht, kann es dabei zu Konflikten kommen.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/171/#comment-2859</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:18:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Das Recht der Glieder am gemeinsamen Vermögen und die Disposition des Familienhauptes können kollidieren, weil das in der Familie noch Unmittelbare der sittlichen Gesinnung der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Zufälligkeit&lt;/a&gt; offen ist.&lt;/em&gt;

Der rechtliche Inhalt — Vertretung nach außen, Gemeinschaft des Vermögens, kein Sondereigentum der Glieder — ist hier nur der Anlass; die Operation steckt im letzten Satz. Die Familie ruht auf der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbaren&lt;/a&gt; Gesinnung (§ 158), also darauf, dass die Einheit gefühlt und gewollt wird und nicht durch etwas außerhalb ihrer garantiert ist. Was aber nur so besteht, kann ausbleiben: dieselbe Unmittelbarkeit, die die Stärke der Familie ist, ist der Grund, aus dem in ihr Willkür und Sonderinteresse eintreten können. Der Konflikt ist damit kein Regelungsmangel, sondern die Konsequenz der logischen Stufe, auf der die Familie steht — und die Vorbereitung darauf, dass eine Instanz von außen nötig wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Recht der Glieder am gemeinsamen Vermögen und die Disposition des Familienhauptes können kollidieren, weil das in der Familie noch Unmittelbare der sittlichen Gesinnung der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderung</a> und <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">Zufälligkeit</a> offen ist.</em></p>
<p>Der rechtliche Inhalt — Vertretung nach außen, Gemeinschaft des Vermögens, kein Sondereigentum der Glieder — ist hier nur der Anlass; die Operation steckt im letzten Satz. Die Familie ruht auf der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbaren</a> Gesinnung (§ 158), also darauf, dass die Einheit gefühlt und gewollt wird und nicht durch etwas außerhalb ihrer garantiert ist. Was aber nur so besteht, kann ausbleiben: dieselbe Unmittelbarkeit, die die Stärke der Familie ist, ist der Grund, aus dem in ihr Willkür und Sonderinteresse eintreten können. Der Konflikt ist damit kein Regelungsmangel, sondern die Konsequenz der logischen Stufe, auf der die Familie steht — und die Vorbereitung darauf, dass eine Instanz von außen nötig wird.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/171/#comment-1826</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 1823 08:08:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hauptbestimmung &lt;em&gt;Gemeinsamkeit&lt;/em&gt; - Diese hier vernünftig und wesentlich, was sie nicht ist unter Selbständigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hauptbestimmung <em>Gemeinsamkeit</em> &#8211; Diese hier vernünftig und wesentlich, was sie nicht ist unter Selbständigen.</p>
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