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	Kommentare zu: 173	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/173/#comment-3240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 173: Die Kinder

In den Kindern wird die Liebe der Eltern sichtbar.

Wie ist das gemeint?

Die Einheit von Mann und Frau ist zunächst nur ein Gefühl. Sie lebt in zwei getrennten Menschen. Im Kind aber steht diese Einheit leibhaftig vor ihnen. Die Mutter liebt im Kind auch den Vater. Der Vater liebt darin die Mutter. Beide haben ihre Liebe im Kind vor Augen.

Und der Lauf der Zeit?

Die Eltern waren selbst einmal Kinder. Nun haben sie Kinder. Diese werden wieder Eltern sein. So geht es von Geschlecht zu Geschlecht weiter.

Zusammenfassung: Im Kind wird die Liebe der Eltern zu einer eigenen Wirklichkeit. Die Eltern sehen ihre Einheit leibhaftig vor sich. So setzt sich das Leben von Geschlecht zu Geschlecht fort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 173: Die Kinder</p>
<p>In den Kindern wird die Liebe der Eltern sichtbar.</p>
<p>Wie ist das gemeint?</p>
<p>Die Einheit von Mann und Frau ist zunächst nur ein Gefühl. Sie lebt in zwei getrennten Menschen. Im Kind aber steht diese Einheit leibhaftig vor ihnen. Die Mutter liebt im Kind auch den Vater. Der Vater liebt darin die Mutter. Beide haben ihre Liebe im Kind vor Augen.</p>
<p>Und der Lauf der Zeit?</p>
<p>Die Eltern waren selbst einmal Kinder. Nun haben sie Kinder. Diese werden wieder Eltern sein. So geht es von Geschlecht zu Geschlecht weiter.</p>
<p>Zusammenfassung: Im Kind wird die Liebe der Eltern zu einer eigenen Wirklichkeit. Die Eltern sehen ihre Einheit leibhaftig vor sich. So setzt sich das Leben von Geschlecht zu Geschlecht fort.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/173/#comment-2861</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:18:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;In den Kindern wird die Einheit der Ehe, die als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; nur Innigkeit und in der Existenz auf zwei Subjekte gesondert war, selbst zu einer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; seienden Existenz, und die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Voraussetzen heißt: etwas als schon vorhanden annehmen, was in Wahrheit erst herauskommen soll. Bei Hegel ist dieses Wort fast immer ein Einwand.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;vorausgesetzten&lt;/a&gt; Personen werden zum Resultate.&lt;/em&gt;

Zwei Züge greifen hier ineinander. Der erste: eine Einheit, die nur als Gesinnung besteht, ist in ihrer Existenz gerade nicht eine, sondern in den beiden verteilt; im Kind bekommt sie ein eigenes &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; außer den beiden, ist also nicht mehr bloß gefühlt, sondern steht ihnen als Gegenstand gegenüber, den sie als ihre eigene Liebe lieben. Der zweite: die Eltern waren für die Familie das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; Vorausgesetzte, das, wovon sie ausgeht; in der Generationenfolge sind sie selbst Erzeugte, und was Anfang war, erweist sich als Ergebnis. Dieser Fortgang schließt sich nicht, sondern läuft in einen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendlichen&lt;/a&gt; Progress hinaus — ein Weitergehen ohne Abschluss, in dem nie das Ganze, sondern immer nur wieder ein Glied erreicht wird. Genau darin, sagt Hegel, stellt die Gattung ihre Existenz unter den Bedingungen der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;endlichen&lt;/a&gt; Natur dar: sie erhält sich nicht in einem, sondern nur in der Reihe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In den Kindern wird die Einheit der Ehe, die als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> nur Innigkeit und in der Existenz auf zwei Subjekte gesondert war, selbst zu einer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> seienden Existenz, und die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Voraussetzen heißt: etwas als schon vorhanden annehmen, was in Wahrheit erst herauskommen soll. Bei Hegel ist dieses Wort fast immer ein Einwand." rel="ugc">vorausgesetzten</a> Personen werden zum Resultate.</em></p>
<p>Zwei Züge greifen hier ineinander. Der erste: eine Einheit, die nur als Gesinnung besteht, ist in ihrer Existenz gerade nicht eine, sondern in den beiden verteilt; im Kind bekommt sie ein eigenes <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> außer den beiden, ist also nicht mehr bloß gefühlt, sondern steht ihnen als Gegenstand gegenüber, den sie als ihre eigene Liebe lieben. Der zweite: die Eltern waren für die Familie das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> Vorausgesetzte, das, wovon sie ausgeht; in der Generationenfolge sind sie selbst Erzeugte, und was Anfang war, erweist sich als Ergebnis. Dieser Fortgang schließt sich nicht, sondern läuft in einen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendlichen</a> Progress hinaus — ein Weitergehen ohne Abschluss, in dem nie das Ganze, sondern immer nur wieder ein Glied erreicht wird. Genau darin, sagt Hegel, stellt die Gattung ihre Existenz unter den Bedingungen der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende." rel="ugc">endlichen</a> Natur dar: sie erhält sich nicht in einem, sondern nur in der Reihe.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/173/#comment-1614</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:44:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwischen Mann und Frau ist das Verhältnis der Liebe noch nicht objektiv; denn wenn die Empfindung auch die substantielle Einheit ist, so hat diese noch keine Gegenständlichkeit. Eine solche erlangen die Eltern erst in ihren Kindern, in welchen sie das Ganze der Vereinigung vor sich haben. Die Mutter liebt im Kinde den Gatten, dieser darin die Gattin, beide haben in ihm ihre Liebe vor sich. Während im Vermögen die Einheit nur in einer äußerlichen Sache ist, ist sie in den Kindern in einem Geistigen, in dem die Eltern geliebt werden und das sie lieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Mann und Frau ist das Verhältnis der Liebe noch nicht objektiv; denn wenn die Empfindung auch die substantielle Einheit ist, so hat diese noch keine Gegenständlichkeit. Eine solche erlangen die Eltern erst in ihren Kindern, in welchen sie das Ganze der Vereinigung vor sich haben. Die Mutter liebt im Kinde den Gatten, dieser darin die Gattin, beide haben in ihm ihre Liebe vor sich. Während im Vermögen die Einheit nur in einer äußerlichen Sache ist, ist sie in den Kindern in einem Geistigen, in dem die Eltern geliebt werden und das sie lieben.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/173/#comment-2491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 521:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 521.&lt;/strong&gt; Die mit der natürlichen Erzeugung der Kinder verbundene, zunächst als ursprünglich (§ 519) im Schließen der Ehe gesetzte Sittlichkeit realisiert sich in der zweiten Geburt der Kinder, der geistigen, - der Erziehung derselben zu selbständigen Personen.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 521:</em></p>
<p><strong>§ 521.</strong> Die mit der natürlichen Erzeugung der Kinder verbundene, zunächst als ursprünglich (§ 519) im Schließen der Ehe gesetzte Sittlichkeit realisiert sich in der zweiten Geburt der Kinder, der geistigen, &#8211; der Erziehung derselben zu selbständigen Personen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/173/#comment-2489</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=667#comment-2489</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 521:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 521.&lt;/strong&gt; Die mit der natürlichen Erzeugung der Kinder verbundene, zunächst als ursprünglich (§. 519.) im Schließen der Ehe gesetzte Sittlichkeit realisirt sich in der zweiten Geburt der Kinder, der geistigen, – der Erziehung derselben zu selbstständigen Personen.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 521:</em></p>
<p><strong>§ 521.</strong> Die mit der natürlichen Erzeugung der Kinder verbundene, zunächst als ursprünglich (§. 519.) im Schließen der Ehe gesetzte Sittlichkeit realisirt sich in der zweiten Geburt der Kinder, der geistigen, – der Erziehung derselben zu selbstständigen Personen.</p>
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