<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 178	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/178-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/178-2/</link>
	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Oct 2024 10:08:52 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/178-2/#comment-1831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 14:56:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=657#comment-1831</guid>

					<description><![CDATA[Heinec[cius], Ant[iquitatum Romanarum liber I] p. 530. liberum olim erat, filios uti occidere, ita exheredare.* 
Erbschaft. Als Übergang des Eigentums an ein anderes Individuum abstrakt - könne nur übergehen durch Willen - Fichte, primus occupans - Recht der Kinder, daraus ernährt, erzogen zu werden, nur soviel als hierzu nötig, nicht das Vermögen - Aber wenn schon erzogen - zu präsumieren Wille der Eltern oder Verwandten - αα) können Unrechtes wollen - ββ) bei entfernteren Verwandten gar nicht zu präsumieren,
absoluter Grund der Erbschaft - Erbrecht unglückliches Kapital - Alles durcheinander
α) absolutes Verhältnis - Ehe und Kinder - gemeinsames Vermögen
β) - wenn schon dies Verhältnis nicht absolut - Äußerlichkeit gegeneinander - Frau noch ihrer Familie angehörig - Vermögen des Mannes oder der Frau fällt an die Familie zurück - Selbständige Person für sich
Wenn Erbschaft Erwerb ohne die oben bestimmten Arten - ebenso ohne Arbeit - erscheint Erwerb durch die Zufälligkeit bloß äußerlicher Verhältnisse - in patriarchalischem Verhältnisse einfach - aber weiterhin die Verhältnisse äußerlich - 
Patriarch[alisches] Prinzip der Erhaltung der Familie, - ihres Standes und Glanzes - in die bürgerliche Gesellschaft, Staat gebracht - αα) bürgerliche Gesellschaft - Prinzip Vermögen - jede Familie selbständig - Vermögen nur Kapital, sich durch Arbeit, Tätigkeit zu erwerben, ββ) Staat - Gelten, Vermögen, im und durch Zusammenhang mit dem Gemeinwesen - absolutes Band - nicht Familie - die Glieder der Familie in diesen Zusammenhängen, Zwecke - Gesinnung, höchster Zweck außereinander - dann ein zufälliger Gewinn - aus natürlichen - d. h. ohne die Bedeutung jener Zwecke - Verhältnissen. 
Gesinnung, Liebe nur im Band der zusammen lebenden Familie - Es wird ein äußerlicher, gemüts- und gesinnungsloser Zusammenhang - zufälliger Gewinn - einen Onkel [?] in Ostindien [be]erben -
Grund des Testamentes - Aufgelöstsein - Auseinandersein
des Familienbandes
α) bei Römern schon von Haus aus kein sittliches Verhältnis - Cicero - eine Frau nacheinander, reicher, Dos, schöner - dumm, wieder fortgeschickt -
β) aber entfernter - an die Stelle dieser gänzlichen Zufälligkeit als äußerlicher, natürlicher [tritt] die der subjektiven Willkür - Ich kann nicht für die Zukunft befehlen
αα) wohl abstrakt
ββ) Aber Ich werde nicht verletzt durch Nichtbefolgung - Recht Person unmittelbares Dasein, wenn nicht anerkannt gegeneinander.

* &quot;Den Freien stand es einst zu, ihre Kinder ebenso zu enterben wie sie zu töten.&quot; 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heinec[cius], Ant[iquitatum Romanarum liber I] p. 530. liberum olim erat, filios uti occidere, ita exheredare.*<br />
Erbschaft. Als Übergang des Eigentums an ein anderes Individuum abstrakt &#8211; könne nur übergehen durch Willen &#8211; Fichte, primus occupans &#8211; Recht der Kinder, daraus ernährt, erzogen zu werden, nur soviel als hierzu nötig, nicht das Vermögen &#8211; Aber wenn schon erzogen &#8211; zu präsumieren Wille der Eltern oder Verwandten &#8211; αα) können Unrechtes wollen &#8211; ββ) bei entfernteren Verwandten gar nicht zu präsumieren,<br />
absoluter Grund der Erbschaft &#8211; Erbrecht unglückliches Kapital &#8211; Alles durcheinander<br />
α) absolutes Verhältnis &#8211; Ehe und Kinder &#8211; gemeinsames Vermögen<br />
β) &#8211; wenn schon dies Verhältnis nicht absolut &#8211; Äußerlichkeit gegeneinander &#8211; Frau noch ihrer Familie angehörig &#8211; Vermögen des Mannes oder der Frau fällt an die Familie zurück &#8211; Selbständige Person für sich<br />
Wenn Erbschaft Erwerb ohne die oben bestimmten Arten &#8211; ebenso ohne Arbeit &#8211; erscheint Erwerb durch die Zufälligkeit bloß äußerlicher Verhältnisse &#8211; in patriarchalischem Verhältnisse einfach &#8211; aber weiterhin die Verhältnisse äußerlich &#8211;<br />
Patriarch[alisches] Prinzip der Erhaltung der Familie, &#8211; ihres Standes und Glanzes &#8211; in die bürgerliche Gesellschaft, Staat gebracht &#8211; αα) bürgerliche Gesellschaft &#8211; Prinzip Vermögen &#8211; jede Familie selbständig &#8211; Vermögen nur Kapital, sich durch Arbeit, Tätigkeit zu erwerben, ββ) Staat &#8211; Gelten, Vermögen, im und durch Zusammenhang mit dem Gemeinwesen &#8211; absolutes Band &#8211; nicht Familie &#8211; die Glieder der Familie in diesen Zusammenhängen, Zwecke &#8211; Gesinnung, höchster Zweck außereinander &#8211; dann ein zufälliger Gewinn &#8211; aus natürlichen &#8211; d. h. ohne die Bedeutung jener Zwecke &#8211; Verhältnissen.<br />
Gesinnung, Liebe nur im Band der zusammen lebenden Familie &#8211; Es wird ein äußerlicher, gemüts- und gesinnungsloser Zusammenhang &#8211; zufälliger Gewinn &#8211; einen Onkel [?] in Ostindien [be]erben &#8211;<br />
Grund des Testamentes &#8211; Aufgelöstsein &#8211; Auseinandersein<br />
des Familienbandes<br />
α) bei Römern schon von Haus aus kein sittliches Verhältnis &#8211; Cicero &#8211; eine Frau nacheinander, reicher, Dos, schöner &#8211; dumm, wieder fortgeschickt &#8211;<br />
β) aber entfernter &#8211; an die Stelle dieser gänzlichen Zufälligkeit als äußerlicher, natürlicher [tritt] die der subjektiven Willkür &#8211; Ich kann nicht für die Zukunft befehlen<br />
αα) wohl abstrakt<br />
ββ) Aber Ich werde nicht verletzt durch Nichtbefolgung &#8211; Recht Person unmittelbares Dasein, wenn nicht anerkannt gegeneinander.</p>
<p>* &#8222;Den Freien stand es einst zu, ihre Kinder ebenso zu enterben wie sie zu töten.&#8220; </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
