<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 183	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/183/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/183/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 09:42:46 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/183/#comment-3250</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:56:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=646#comment-3250</guid>

					<description><![CDATA[§ 183: Alle hängen voneinander ab

Jeder sucht seinen eigenen Vorteil. Doch dabei ist er an alle anderen gebunden. So entsteht ein Netz, in dem jeder von jedem abhängt.

Wie weit reicht diese Abhängigkeit?

Mein Auskommen, mein Wohl und mein Recht sind mit dem Auskommen, dem Wohl und dem Recht aller verflochten. Nur in diesem Zusammenhang sind sie sicher. Wenn eine Fabrik schließt, trifft das nicht nur die Arbeiter. Es trifft den Bäcker an der Ecke, den Vermieter, die Schule.

Wie kann man dieses Netz nennen?

Man kann es als äußeren Staat sehen. Als einen Staat der Not und des Verstandes. Er ist noch nicht der wahre Staat. Er ist die Ordnung, die entsteht, weil alle einander brauchen.

Zusammenfassung: In der bürgerlichen Gesellschaft hängt jeder von allen ab. Das Wohl des Einzelnen ist mit dem Wohl aller verflochten. Diese Ordnung ist ein äußerer Staat der Not und des Verstandes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 183: Alle hängen voneinander ab</p>
<p>Jeder sucht seinen eigenen Vorteil. Doch dabei ist er an alle anderen gebunden. So entsteht ein Netz, in dem jeder von jedem abhängt.</p>
<p>Wie weit reicht diese Abhängigkeit?</p>
<p>Mein Auskommen, mein Wohl und mein Recht sind mit dem Auskommen, dem Wohl und dem Recht aller verflochten. Nur in diesem Zusammenhang sind sie sicher. Wenn eine Fabrik schließt, trifft das nicht nur die Arbeiter. Es trifft den Bäcker an der Ecke, den Vermieter, die Schule.</p>
<p>Wie kann man dieses Netz nennen?</p>
<p>Man kann es als äußeren Staat sehen. Als einen Staat der Not und des Verstandes. Er ist noch nicht der wahre Staat. Er ist die Ordnung, die entsteht, weil alle einander brauchen.</p>
<p>Zusammenfassung: In der bürgerlichen Gesellschaft hängt jeder von allen ab. Das Wohl des Einzelnen ist mit dem Wohl aller verflochten. Diese Ordnung ist ein äußerer Staat der Not und des Verstandes.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/183/#comment-2871</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:18:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=646#comment-2871</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der selbstsüchtige Zweck, in seiner Verwirklichung durch die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; bedingt, begründet ein System allseitiger Abhängigkeit — das Allgemeine gilt hier nur als äußere Bedingung: Not- und Verstandesstaat.&lt;/em&gt;

Aus der bloßen Beziehung zweier Prinzipien (§ 182) wird hier ein System: sobald jeder seinen Zweck nur über andere erreicht, hängen Subsistenz, Wohl und Recht jedes Einzelnen an denen aller. Diese Allgemeinheit ist wirklich, aber sie ist nicht gewollt — sie ist nur die Bedingung, unter der das Eigene gelingt. Genau das meint der Ausdruck Verstandesstaat: der Verstand fasst Verhältnisse als Verknüpfung äußerlich bleibender Glieder, während die Vernunft die Glieder als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; eines Ganzen erkennt. Hegel &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; hier eine Vorstufe, die er später als bloß äußerlich zurücknehmen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der selbstsüchtige Zweck, in seiner Verwirklichung durch die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> bedingt, begründet ein System allseitiger Abhängigkeit — das Allgemeine gilt hier nur als äußere Bedingung: Not- und Verstandesstaat.</em></p>
<p>Aus der bloßen Beziehung zweier Prinzipien (§ 182) wird hier ein System: sobald jeder seinen Zweck nur über andere erreicht, hängen Subsistenz, Wohl und Recht jedes Einzelnen an denen aller. Diese Allgemeinheit ist wirklich, aber sie ist nicht gewollt — sie ist nur die Bedingung, unter der das Eigene gelingt. Genau das meint der Ausdruck Verstandesstaat: der Verstand fasst Verhältnisse als Verknüpfung äußerlich bleibender Glieder, während die Vernunft die Glieder als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> eines Ganzen erkennt. Hegel <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> hier eine Vorstufe, die er später als bloß äußerlich zurücknehmen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
