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	Kommentare zu: 189	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/189/#comment-3256</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:56:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 189: Wie man Bedürfnisse befriedigt

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Er muss essen, sich kleiden, wohnen. Wie befriedigt er sie?

Durch zwei Dinge. Durch äußere Dinge, die meist anderen gehören und die andere gemacht haben. Und durch Arbeit, die beides verbindet.

Das Wunder der Ordnung:

Auf den ersten Blick herrscht Chaos. Der Boden ist hier fruchtbar, dort karg. Das Jahr ist gut oder schlecht. Der eine ist fleißig, der andere faul. Jeder tut, was er will. Und doch entsteht daraus eine Ordnung. Es gibt Gesetze, die dieses Gewimmel regeln.

Die Wirtschaftslehre:

Eine neue Wissenschaft sucht diese Gesetze: die Lehre von der Volkswirtschaft. Denker wie Adam Smith, Jean-Baptiste Say und David Ricardo haben sie begründet. Sie finden in einer Masse von Einzelheiten einfache Grundsätze. Das macht dem Denken Ehre. Es ist wie beim Sternenhimmel. Dem Auge scheinen die Planeten unregelmäßig zu wandern. Und doch kennt man ihre Gesetze.

Hier zeigt sich die Vernunft auch in der Welt der Bedürfnisse. Das kann versöhnen. Wer nur moralisch nörgelt, übersieht das.

Zusammenfassung: Man befriedigt Bedürfnisse durch fremde Dinge und eigene Arbeit. Im Gewimmel der Einzelnen herrschen Gesetze. Die Wirtschaftslehre findet sie heraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 189: Wie man Bedürfnisse befriedigt</p>
<p>Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Er muss essen, sich kleiden, wohnen. Wie befriedigt er sie?</p>
<p>Durch zwei Dinge. Durch äußere Dinge, die meist anderen gehören und die andere gemacht haben. Und durch Arbeit, die beides verbindet.</p>
<p>Das Wunder der Ordnung:</p>
<p>Auf den ersten Blick herrscht Chaos. Der Boden ist hier fruchtbar, dort karg. Das Jahr ist gut oder schlecht. Der eine ist fleißig, der andere faul. Jeder tut, was er will. Und doch entsteht daraus eine Ordnung. Es gibt Gesetze, die dieses Gewimmel regeln.</p>
<p>Die Wirtschaftslehre:</p>
<p>Eine neue Wissenschaft sucht diese Gesetze: die Lehre von der Volkswirtschaft. Denker wie Adam Smith, Jean-Baptiste Say und David Ricardo haben sie begründet. Sie finden in einer Masse von Einzelheiten einfache Grundsätze. Das macht dem Denken Ehre. Es ist wie beim Sternenhimmel. Dem Auge scheinen die Planeten unregelmäßig zu wandern. Und doch kennt man ihre Gesetze.</p>
<p>Hier zeigt sich die Vernunft auch in der Welt der Bedürfnisse. Das kann versöhnen. Wer nur moralisch nörgelt, übersieht das.</p>
<p>Zusammenfassung: Man befriedigt Bedürfnisse durch fremde Dinge und eigene Arbeit. Im Gewimmel der Einzelnen herrschen Gesetze. Die Wirtschaftslehre findet sie heraus.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/189/#comment-2877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:21:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; als subjektives Bedürfnis gibt sich Objektivität durch äußere Dinge und durch Arbeit als das Vermittelnde — die darin sich geltend machende &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; ist das Scheinen der Vernünftigkeit in der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Endlichkeit&lt;/a&gt;: der Verstand.&lt;/em&gt;

Mit diesem Paragraphen beginnt die Darstellung der bürgerlichen Gesellschaft bei ihrem einfachsten Element, dem Bedürfnis, und &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt; es sogleich als eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; der Besonderheit: als das, was dem allgemeinen Willen gegenüber bestimmt ist (§ 60). Gezeigt wird sodann, wie dieses ganz Subjektive sich objektiviert: es wird wirklich nur an fremden Dingen, die schon Eigentum anderer sind, und nur durch Arbeit, die beide Seiten verknüpft. Dass die Vernünftigkeit hier bloß scheint, heißt: sie ist tatsächlich am Werk, aber nicht als Zweck der Handelnden, sondern als Gesetzmäßigkeit hinter ihrem Rücken. Diese Form der Vernünftigkeit, die Zusammenhänge herstellt, ohne aus dem Ganzen zu denken, nennt Hegel Verstand — und die Wissenschaft, die ihn herausfindet, ist die Staatsökonomie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> als subjektives Bedürfnis gibt sich Objektivität durch äußere Dinge und durch Arbeit als das Vermittelnde — die darin sich geltend machende <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> ist das Scheinen der Vernünftigkeit in der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende." rel="ugc">Endlichkeit</a>: der Verstand.</em></p>
<p>Mit diesem Paragraphen beginnt die Darstellung der bürgerlichen Gesellschaft bei ihrem einfachsten Element, dem Bedürfnis, und <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a> es sogleich als eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> der Besonderheit: als das, was dem allgemeinen Willen gegenüber bestimmt ist (§ 60). Gezeigt wird sodann, wie dieses ganz Subjektive sich objektiviert: es wird wirklich nur an fremden Dingen, die schon Eigentum anderer sind, und nur durch Arbeit, die beide Seiten verknüpft. Dass die Vernünftigkeit hier bloß scheint, heißt: sie ist tatsächlich am Werk, aber nicht als Zweck der Handelnden, sondern als Gesetzmäßigkeit hinter ihrem Rücken. Diese Form der Vernünftigkeit, die Zusammenhänge herstellt, ohne aus dem Ganzen zu denken, nennt Hegel Verstand — und die Wissenschaft, die ihn herausfindet, ist die Staatsökonomie.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/189/#comment-1625</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:50:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=634#comment-1625</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt gewisse allgemeine Bedürfnisse, wie Essen, Trinken, Kleidung usw., und es hängt durchaus von zufälligen Umständen ab, wie diese befriedigt werden. Der Boden ist hier oder dort mehr oder weniger fruchtbar, die Jahre sind in ihrer Ergiebigkeit verschieden, der eine Mensch ist fleißig, der andere faul; aber dieses Wimmeln von Willkür erzeugt aus sich allgemeine Bestimmungen, und dieses anscheinend Zerstreute und Gedankenlose wird von einer Notwendigkeit gehalten, die von selbst eintritt. Dieses Notwendige hier aufzufinden, ist Gegenstand der Staatsökonomie, einer Wissenschaft, die dem Gedanken Ehre macht, weil sie zu einer Masse von Zufälligkeiten die Gesetze findet. Es ist ein interessantes Schauspiel, wie alle Zusammenhänge hier rückwirkend sind, wie die besonderen Sphären sich gruppieren, auf andere Einfluß haben und von ihnen ihre Beförderung oder Hinderung erfahren. Dies Ineinandergehen, an das man zunächst nicht glaubt, weil alles der Willkür des Einzelnen anheimgestellt scheint, ist vor allem bemerkenswert und hat eine Ähnlichkeit mit dem Planetensystem, das immer dem Auge nur unregelmäßige Bewegungen zeigt, aber dessen Gesetze doch erkannt werden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt gewisse allgemeine Bedürfnisse, wie Essen, Trinken, Kleidung usw., und es hängt durchaus von zufälligen Umständen ab, wie diese befriedigt werden. Der Boden ist hier oder dort mehr oder weniger fruchtbar, die Jahre sind in ihrer Ergiebigkeit verschieden, der eine Mensch ist fleißig, der andere faul; aber dieses Wimmeln von Willkür erzeugt aus sich allgemeine Bestimmungen, und dieses anscheinend Zerstreute und Gedankenlose wird von einer Notwendigkeit gehalten, die von selbst eintritt. Dieses Notwendige hier aufzufinden, ist Gegenstand der Staatsökonomie, einer Wissenschaft, die dem Gedanken Ehre macht, weil sie zu einer Masse von Zufälligkeiten die Gesetze findet. Es ist ein interessantes Schauspiel, wie alle Zusammenhänge hier rückwirkend sind, wie die besonderen Sphären sich gruppieren, auf andere Einfluß haben und von ihnen ihre Beförderung oder Hinderung erfahren. Dies Ineinandergehen, an das man zunächst nicht glaubt, weil alles der Willkür des Einzelnen anheimgestellt scheint, ist vor allem bemerkenswert und hat eine Ähnlichkeit mit dem Planetensystem, das immer dem Auge nur unregelmäßige Bewegungen zeigt, aber dessen Gesetze doch erkannt werden können.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/189/#comment-2503</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=634#comment-2503</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 524:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 524.&lt;/strong&gt; α) Die Besonderheit der Personen begreift zunächst ihre Bedürfnisse in sich. Die Möglichkeit der Befriedigung derselben ist hier in den gesellschaftlichen Zusammenhang gelegt, welcher das allgemeine &lt;em&gt;Vermögen&lt;/em&gt; ist, aus dem alle ihre Befriedigung erlangen. Die &lt;em&gt;unmittelbare&lt;/em&gt; Besitzergreifung (§ 488) von äußeren Gegenständen als Mitteln hierzu findet in dem Zustande, worin dieser Standpunkt der Vermittlung realisiert ist, nicht mehr oder kaum statt; die Gegenstände sind Eigentum. Deren Erwerb ist einerseits durch den Willen der Besitzer, der als besonderer die Befriedigung der mannigfaltig bestimmten Bedürfnisse zum Zwecke hat, bedingt und vermittelt, sowie andererseits durch die immer sich erneuernde Hervorbringung austauschbarer Mittel durch &lt;em&gt;eigene Arbeit;&lt;/em&gt; diese Vermittlung der Befriedigung durch die Arbeit aller macht das allgemeine Vermögen aus.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 524:</em></p>
<p><strong>§ 524.</strong> α) Die Besonderheit der Personen begreift zunächst ihre Bedürfnisse in sich. Die Möglichkeit der Befriedigung derselben ist hier in den gesellschaftlichen Zusammenhang gelegt, welcher das allgemeine <em>Vermögen</em> ist, aus dem alle ihre Befriedigung erlangen. Die <em>unmittelbare</em> Besitzergreifung (§ 488) von äußeren Gegenständen als Mitteln hierzu findet in dem Zustande, worin dieser Standpunkt der Vermittlung realisiert ist, nicht mehr oder kaum statt; die Gegenstände sind Eigentum. Deren Erwerb ist einerseits durch den Willen der Besitzer, der als besonderer die Befriedigung der mannigfaltig bestimmten Bedürfnisse zum Zwecke hat, bedingt und vermittelt, sowie andererseits durch die immer sich erneuernde Hervorbringung austauschbarer Mittel durch <em>eigene Arbeit;</em> diese Vermittlung der Befriedigung durch die Arbeit aller macht das allgemeine Vermögen aus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/189/#comment-2501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 524:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 524.&lt;/strong&gt; Die Besonderheit der Personen begreift zunächst ihre Bedürfnisse in sich. Die Möglichkeit der Befriedigung derselben ist hier in den gesellschaftlichen Zusammenhang gelegt, welcher das allgemeine Vermögen ist, aus welchem alle diese Befriedigung erlangen. Die unmittelbare Besitzergreifung (§. 488.) von äußern Gegenständen als Mitteln hiezu findet in dem Zustande, worin dieser Standpunkt der Vermittlung realisirt ist, nicht mehr oder kaum Statt; die Gegenstände sind Eigenthum. Deren Erwerb ist durch den Willen der Besitzer, der als besonderer die Befriedigung der mannichfaltig bestimmten Bedürfnisse zum Zwecke hat, einerseits bedingt und vermittelt, so wie andererseits durch die immer sich erneuernde Hervorbringung austauschbarer Mittel durch eigene Arbeit.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 524:</em></p>
<p><strong>§ 524.</strong> Die Besonderheit der Personen begreift zunächst ihre Bedürfnisse in sich. Die Möglichkeit der Befriedigung derselben ist hier in den gesellschaftlichen Zusammenhang gelegt, welcher das allgemeine Vermögen ist, aus welchem alle diese Befriedigung erlangen. Die unmittelbare Besitzergreifung (§. 488.) von äußern Gegenständen als Mitteln hiezu findet in dem Zustande, worin dieser Standpunkt der Vermittlung realisirt ist, nicht mehr oder kaum Statt; die Gegenstände sind Eigenthum. Deren Erwerb ist durch den Willen der Besitzer, der als besonderer die Befriedigung der mannichfaltig bestimmten Bedürfnisse zum Zwecke hat, einerseits bedingt und vermittelt, so wie andererseits durch die immer sich erneuernde Hervorbringung austauschbarer Mittel durch eigene Arbeit.</p>
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