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	Kommentare zu: 196	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/196/#comment-3263</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:57:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 196: Arbeit

Wie kommt man zu den vielen Mitteln für die vielen Bedürfnisse? Durch Arbeit.

Was tut die Arbeit?

Die Natur liefert rohes Material. Die Arbeit formt es für bestimmte Zwecke. Aus Getreide wird Brot. Aus Wolle wird ein Pullover. Aus Holz wird ein Schrank. Erst durch diese Formung bekommen die Dinge ihren Wert.

Fast alles ist Arbeit:

Was wir verbrauchen, ist fast immer das Werk von Menschen. Kaum etwas nehmen wir so, wie die Natur es gibt. Nur Wasser kann man trinken, wie man es findet. Selbst die Luft muss man im Winter erst erwärmen. Was wir verbrauchen, ist Menschenschweiß und Menschenarbeit.

Zusammenfassung: Arbeit formt das Material der Natur für unsere Zwecke. Dadurch bekommen die Dinge ihren Wert. Was wir verbrauchen, ist fast immer menschliche Arbeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 196: Arbeit</p>
<p>Wie kommt man zu den vielen Mitteln für die vielen Bedürfnisse? Durch Arbeit.</p>
<p>Was tut die Arbeit?</p>
<p>Die Natur liefert rohes Material. Die Arbeit formt es für bestimmte Zwecke. Aus Getreide wird Brot. Aus Wolle wird ein Pullover. Aus Holz wird ein Schrank. Erst durch diese Formung bekommen die Dinge ihren Wert.</p>
<p>Fast alles ist Arbeit:</p>
<p>Was wir verbrauchen, ist fast immer das Werk von Menschen. Kaum etwas nehmen wir so, wie die Natur es gibt. Nur Wasser kann man trinken, wie man es findet. Selbst die Luft muss man im Winter erst erwärmen. Was wir verbrauchen, ist Menschenschweiß und Menschenarbeit.</p>
<p>Zusammenfassung: Arbeit formt das Material der Natur für unsere Zwecke. Dadurch bekommen die Dinge ihren Wert. Was wir verbrauchen, ist fast immer menschliche Arbeit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/196/#comment-2884</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:21:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Arbeit als das Vermittelnde — sie spezifiziert das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; Natürliche zum zweckmäßigen Mittel, so dass der Mensch in der Konsumtion sich nur noch zu menschlichen Hervorbringungen verhält.&lt;/em&gt;

Nachdem die Bedürfnisse und die Mittel durchlaufen sind, tritt das Dritte hinzu, das beide verbindet. Der logische Gehalt liegt im Wort Formieren: die Natur liefert Material, das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt; zu nichts &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt; ist, und erst die eingearbeitete &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; macht es zum Mittel für einen Zweck. Damit verschiebt sich, worauf sich der Verbrauch überhaupt richtet — nicht auf Natur, sondern auf fremde Arbeit; der Mensch verzehrt, wie Hegel sagt, Bemühungen. Die Unmittelbarkeit des Natürlichen ist an diesem Punkt vollständig verschwunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Arbeit als das Vermittelnde — sie spezifiziert das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> Natürliche zum zweckmäßigen Mittel, so dass der Mensch in der Konsumtion sich nur noch zu menschlichen Hervorbringungen verhält.</em></p>
<p>Nachdem die Bedürfnisse und die Mittel durchlaufen sind, tritt das Dritte hinzu, das beide verbindet. Der logische Gehalt liegt im Wort Formieren: die Natur liefert Material, das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a> zu nichts <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a> ist, und erst die eingearbeitete <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> macht es zum Mittel für einen Zweck. Damit verschiebt sich, worauf sich der Verbrauch überhaupt richtet — nicht auf Natur, sondern auf fremde Arbeit; der Mensch verzehrt, wie Hegel sagt, Bemühungen. Die Unmittelbarkeit des Natürlichen ist an diesem Punkt vollständig verschwunden.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/196/#comment-1630</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:56:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das unmittelbare Material, das nicht verarbeitet zu werden braucht, ist nur gering: selbst die Luft hat man sich zu erwerben, indem man sie warm zu machen hat; nur etwa das Wasser kann man so trinken, wie man es vorfindet. Menschenschweiß und Menschenarbeit erwirbt dem Menschen die Mittel des Bedürfnisses.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das unmittelbare Material, das nicht verarbeitet zu werden braucht, ist nur gering: selbst die Luft hat man sich zu erwerben, indem man sie warm zu machen hat; nur etwa das Wasser kann man so trinken, wie man es vorfindet. Menschenschweiß und Menschenarbeit erwirbt dem Menschen die Mittel des Bedürfnisses.</p>
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