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	Kommentare zu: 202	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/202/#comment-3269</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 06:57:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 202: Drei Stände

Es gibt drei Stände.

Erstens den Stand, der von der Natur lebt: die Bauern.

Zweitens den Stand, der das Material der Natur verarbeitet und damit handelt: Handwerker, Fabrikanten, Kaufleute.

Drittens den Stand, der für das Allgemeine arbeitet: die Beamten.

Zusammenfassung: Es gibt den Stand der Bauern, den Stand des Gewerbes und den allgemeinen Stand der Beamten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 202: Drei Stände</p>
<p>Es gibt drei Stände.</p>
<p>Erstens den Stand, der von der Natur lebt: die Bauern.</p>
<p>Zweitens den Stand, der das Material der Natur verarbeitet und damit handelt: Handwerker, Fabrikanten, Kaufleute.</p>
<p>Drittens den Stand, der für das Allgemeine arbeitet: die Beamten.</p>
<p>Zusammenfassung: Es gibt den Stand der Bauern, den Stand des Gewerbes und den allgemeinen Stand der Beamten.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/202/#comment-2890</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:21:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Stände bestimmen sich nach dem Begriffe — als der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbare&lt;/a&gt;, der reflektierende oder formelle und der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeine&lt;/a&gt;: die drei &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; des Begriffs als Gliederungsprinzip.&lt;/em&gt;

Dieser eine Satz enthält den Bauplan der folgenden drei Paragraphen und ist ohne Kenntnis der Operatoren nicht zu entziffern. Nach dem Begriffe gegliedert ist etwas dann, wenn die Abfolge Unmittelbarkeit, &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Reflexion&lt;/a&gt;, Allgemeinheit es bestimmt, die Hegel überall dort ansetzt, wo etwas sich vollständig gliedert — nicht der Befund, welche Stände es tatsächlich gibt. Unmittelbar ist, was seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; vorfindet und nicht selbst hervorbringt; reflektiert ist, was sein Bestehen der eigenen Tätigkeit und der Beziehung auf andere verdankt; allgemein ist, was das Ganze selbst zum Inhalt hat. Die drei Stände sind also nicht drei Berufsgruppen, sondern drei Weisen, in denen der Einzelne zum Allgemeinen steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Stände bestimmen sich nach dem Begriffe — als der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> oder <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbare</a>, der reflektierende oder formelle und der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeine</a>: die drei <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> des Begriffs als Gliederungsprinzip.</em></p>
<p>Dieser eine Satz enthält den Bauplan der folgenden drei Paragraphen und ist ohne Kenntnis der Operatoren nicht zu entziffern. Nach dem Begriffe gegliedert ist etwas dann, wenn die Abfolge Unmittelbarkeit, <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">Reflexion</a>, Allgemeinheit es bestimmt, die Hegel überall dort ansetzt, wo etwas sich vollständig gliedert — nicht der Befund, welche Stände es tatsächlich gibt. Unmittelbar ist, was seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> vorfindet und nicht selbst hervorbringt; reflektiert ist, was sein Bestehen der eigenen Tätigkeit und der Beziehung auf andere verdankt; allgemein ist, was das Ganze selbst zum Inhalt hat. Die drei Stände sind also nicht drei Berufsgruppen, sondern drei Weisen, in denen der Einzelne zum Allgemeinen steht.</p>
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