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	Kommentare zu: 21	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-2709</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Übergang&lt;/a&gt; von der formellen zur sich selbst bestimmenden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; — der Wille, der die Allgemeinheit, sich selbst, zum Inhalt und Zweck hat, ist nicht nur &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt;, sondern &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; frei: die wahrhafte &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;

Hier wird der Bruch vollzogen, auf den die Paragraphen seit § 11 zulaufen. Solange die Allgemeinheit ihre &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmtheit&lt;/a&gt; an einem fremden Stoff findet (§ 20), ist sie nur die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; des Vergleichens; ihre Wahrheit ist eine Allgemeinheit, die sich ihren Inhalt selbst gibt — und dieser Inhalt kann nichts anderes sein als der Wille selbst. Damit schließt sich die Trennung von an sich und für sich aus § 10: der Wille ist nicht mehr bloß dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; nach frei, sondern hat die Freiheit zum Gegenstand. Die Anmerkung zieht die Folgerung, an der Hegel &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonders&lt;/a&gt; liegt: ein solcher Wille ist nur als denkender möglich, denn nur das Denken hebt einen Inhalt ins Allgemeine — der Sklave ist unfrei, weil er sich nicht als Wesen denkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">Übergang</a> von der formellen zur sich selbst bestimmenden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> — der Wille, der die Allgemeinheit, sich selbst, zum Inhalt und Zweck hat, ist nicht nur <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a>, sondern <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> frei: die wahrhafte <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a>.</em></p>
<p>Hier wird der Bruch vollzogen, auf den die Paragraphen seit § 11 zulaufen. Solange die Allgemeinheit ihre <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">Bestimmtheit</a> an einem fremden Stoff findet (§ 20), ist sie nur die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> des Vergleichens; ihre Wahrheit ist eine Allgemeinheit, die sich ihren Inhalt selbst gibt — und dieser Inhalt kann nichts anderes sein als der Wille selbst. Damit schließt sich die Trennung von an sich und für sich aus § 10: der Wille ist nicht mehr bloß dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> nach frei, sondern hat die Freiheit zum Gegenstand. Die Anmerkung zieht die Folgerung, an der Hegel <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonders</a> liegt: ein solcher Wille ist nur als denkender möglich, denn nur das Denken hebt einen Inhalt ins Allgemeine — der Sklave ist unfrei, weil er sich nicht als Wesen denkt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-1877</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 07:33:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 21: Der Wille, der sich selbst will

Das Glück hat eine Allgemeinheit in die Triebe gebracht. Aber nur von außen. Seinen Inhalt nimmt es weiter aus den Trieben.

Jetzt kommt der entscheidende Schritt. Der Wille nimmt sich selbst zum Inhalt. Er will nicht mehr bloß dies oder das. Er will die Freiheit. Damit ist er nicht nur der Anlage nach frei, sondern wirklich und wissend frei. Hier kommt der Wille bei seiner Wahrheit an.

Wie gelingt das? Durch das Denken. Denken heißt: vom Zufälligen absehen und das Allgemeine erfassen. Genau das tut der Wille, wenn er sich über seine Triebe erhebt. Er schiebt das bloß Natürliche und das bloß Persönliche beiseite. Er fragt: Was bin ich eigentlich? Und er antwortet: frei.

Deshalb gilt: Nur als denkender ist der Wille wirklich frei. Wille und Denken sind nicht zwei getrennte Kräfte. Der freie Wille ist das Denken, das sich im Wollen durchsetzt.

Ein hartes Beispiel macht das klar: der Sklave. Er weiß nicht, dass er frei ist. Er kennt sein eigenes Wesen nicht. Er denkt sich nicht als freien Menschen.

Dieses Wissen um die eigene Freiheit trägt alles, was folgt: das Recht, die Moral und die Sittlichkeit.

Manche reden vom Recht lieber mit dem Gefühl, mit Herz und Begeisterung. Das Denken halten sie für kalt. Aber wer das Denken hinauswirft, verachtet gerade das, was den Menschen frei macht. Damit raubt er ihm am Ende seine Wahrheit, seinen Wert und seine Würde.

Und was heißt hier „Wahrheit“? Das Bild vom Anfang hilft: Körper und Leben gehören zusammen. Stirbt ein Mensch, ist der Körper noch eine Weile da. Aber er ist kein wirklicher Mensch mehr, und er zerfällt. Wahr ist etwas, wenn es seinem Kern entspricht. Beim Willen heißt das: Er will, was er selbst ist. Die Freiheit will die Freiheit.

Zusammenfassung: Der Wille wird wirklich frei, wenn er die Freiheit selbst will. Dazu muss er denken. Wer sich nicht als frei denkt, ist es auch nicht. Auf diesem Gedanken baut alles Recht auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 21: Der Wille, der sich selbst will</p>
<p>Das Glück hat eine Allgemeinheit in die Triebe gebracht. Aber nur von außen. Seinen Inhalt nimmt es weiter aus den Trieben.</p>
<p>Jetzt kommt der entscheidende Schritt. Der Wille nimmt sich selbst zum Inhalt. Er will nicht mehr bloß dies oder das. Er will die Freiheit. Damit ist er nicht nur der Anlage nach frei, sondern wirklich und wissend frei. Hier kommt der Wille bei seiner Wahrheit an.</p>
<p>Wie gelingt das? Durch das Denken. Denken heißt: vom Zufälligen absehen und das Allgemeine erfassen. Genau das tut der Wille, wenn er sich über seine Triebe erhebt. Er schiebt das bloß Natürliche und das bloß Persönliche beiseite. Er fragt: Was bin ich eigentlich? Und er antwortet: frei.</p>
<p>Deshalb gilt: Nur als denkender ist der Wille wirklich frei. Wille und Denken sind nicht zwei getrennte Kräfte. Der freie Wille ist das Denken, das sich im Wollen durchsetzt.</p>
<p>Ein hartes Beispiel macht das klar: der Sklave. Er weiß nicht, dass er frei ist. Er kennt sein eigenes Wesen nicht. Er denkt sich nicht als freien Menschen.</p>
<p>Dieses Wissen um die eigene Freiheit trägt alles, was folgt: das Recht, die Moral und die Sittlichkeit.</p>
<p>Manche reden vom Recht lieber mit dem Gefühl, mit Herz und Begeisterung. Das Denken halten sie für kalt. Aber wer das Denken hinauswirft, verachtet gerade das, was den Menschen frei macht. Damit raubt er ihm am Ende seine Wahrheit, seinen Wert und seine Würde.</p>
<p>Und was heißt hier „Wahrheit“? Das Bild vom Anfang hilft: Körper und Leben gehören zusammen. Stirbt ein Mensch, ist der Körper noch eine Weile da. Aber er ist kein wirklicher Mensch mehr, und er zerfällt. Wahr ist etwas, wenn es seinem Kern entspricht. Beim Willen heißt das: Er will, was er selbst ist. Die Freiheit will die Freiheit.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Wille wird wirklich frei, wenn er die Freiheit selbst will. Dazu muss er denken. Wer sich nicht als frei denkt, ist es auch nicht. Auf diesem Gedanken baut alles Recht auf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-1523</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 12:57:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=983#comment-1523</guid>

					<description><![CDATA[Wahrheit in der Philosophie heißt das, daß der Begriff der Realität entspreche. Ein Leib ist z. B. die Realität, die Seele der Begriff. Seele und Leib sollen sich aber angemessen sein; ein toter Mensch ist daher noch eine Existenz, aber keine wahrhafte mehr, ein begriffloses Dasein: deswegen verfault der tote Körper. So ist der wahrhafte Wille, daß das, was er will, sein Inhalt, identisch mit ihm sei, daß also die Freiheit die Freiheit wolle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrheit in der Philosophie heißt das, daß der Begriff der Realität entspreche. Ein Leib ist z. B. die Realität, die Seele der Begriff. Seele und Leib sollen sich aber angemessen sein; ein toter Mensch ist daher noch eine Existenz, aber keine wahrhafte mehr, ein begriffloses Dasein: deswegen verfault der tote Körper. So ist der wahrhafte Wille, daß das, was er will, sein Inhalt, identisch mit ihm sei, daß also die Freiheit die Freiheit wolle.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-3182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 480:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 480.&lt;/strong&gt; Die Glückseligkeit ist die nur vorgestellte, abstrakte &lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt; des Inhalts, welche nur sein &lt;em&gt;soll&lt;/em&gt;. Die Wahrheit aber der &lt;em&gt;besonderen&lt;/em&gt; Bestimmtheit, welche ebensosehr &lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; als &lt;em&gt;aufgehoben&lt;/em&gt; ist, und der &lt;em&gt;abstrakten Einzelheit&lt;/em&gt;, der Willkür, welche sich in der Glückseligkeit ebensosehr einen Zweck gibt als nicht gibt, ist die &lt;em&gt;allgemeine&lt;/em&gt; Bestimmtheit des Willens an ihm selbst, d. i. sein Selbstbestimmen selbst, &lt;em&gt;die Freiheit&lt;/em&gt;. Die Willkür ist auf diese Weise der Wille nur als die reine Subjektivität, welche dadurch rein und konkret zugleich ist, daß sie zu ihrem Inhalt und Zweck nur jene unendliche Bestimmtheit, die Freiheit selbst, hat. In dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, worin Begriff und Gegenstand identisch ist, ist der Wille - &lt;em&gt;wirklich freier Wille&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 480:</em></p>
<p><strong>§ 480.</strong> Die Glückseligkeit ist die nur vorgestellte, abstrakte <em>Allgemeinheit</em> des Inhalts, welche nur sein <em>soll</em>. Die Wahrheit aber der <em>besonderen</em> Bestimmtheit, welche ebensosehr <em>ist</em> als <em>aufgehoben</em> ist, und der <em>abstrakten Einzelheit</em>, der Willkür, welche sich in der Glückseligkeit ebensosehr einen Zweck gibt als nicht gibt, ist die <em>allgemeine</em> Bestimmtheit des Willens an ihm selbst, d. i. sein Selbstbestimmen selbst, <em>die Freiheit</em>. Die Willkür ist auf diese Weise der Wille nur als die reine Subjektivität, welche dadurch rein und konkret zugleich ist, daß sie zu ihrem Inhalt und Zweck nur jene unendliche Bestimmtheit, die Freiheit selbst, hat. In dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, worin Begriff und Gegenstand identisch ist, ist der Wille &#8211; <em>wirklich freier Wille</em>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-3181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=983#comment-3181</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 481:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 481.&lt;/strong&gt; Die Glückseligkeit ist die &lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt; des Inhalts, welche nur seyn soll. Die Wahrheit aber des besondern Inhalts, welcher eben so sehr Bestimmtheit ist, als aufgehoben ist, und der abstracten Einzelnheit, der Willkühr, welche sich darin eben so sehr einen Zweck gibt, als nicht gibt, ist die &lt;em&gt;allgemeine&lt;/em&gt; Bestimmtheit des Willens, d. i. sein Selbstbestimmen selbst, die Freiheit. Die Willkühr ist auf diese Weise der Wille als die reine Subjectivität, welche dadurch rein und concret zugleich ist, daß sie zu ihrem Inhalt und Zweck nur jene Bestimmtheit, die Freiheit selbst, hat. Der Geist in dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, worin Begriff und Gegenstand identisch ist, ist objectiver Wille, objectiver Geist überhaupt.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 481:</em></p>
<p><strong>§ 481.</strong> Die Glückseligkeit ist die <em>Allgemeinheit</em> des Inhalts, welche nur seyn soll. Die Wahrheit aber des besondern Inhalts, welcher eben so sehr Bestimmtheit ist, als aufgehoben ist, und der abstracten Einzelnheit, der Willkühr, welche sich darin eben so sehr einen Zweck gibt, als nicht gibt, ist die <em>allgemeine</em> Bestimmtheit des Willens, d. i. sein Selbstbestimmen selbst, die Freiheit. Die Willkühr ist auf diese Weise der Wille als die reine Subjectivität, welche dadurch rein und concret zugleich ist, daß sie zu ihrem Inhalt und Zweck nur jene Bestimmtheit, die Freiheit selbst, hat. Der Geist in dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, worin Begriff und Gegenstand identisch ist, ist objectiver Wille, objectiver Geist überhaupt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-19</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 1822 08:08:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=983#comment-19</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 21]
Bildung - formelle - Allgemeinheit und damit bestimmte Unterscheidung
Form der Allgemeinheit - einem Anderen unterworfen
Übergang von Prinzip [der] Glückseligkeit in Prinzip der Freiheit -
beide Momente Allgemeinheit und Bestimmtheit - denkende Vereinigung. Es bleibt in Glückseligkeit nur die &lt;em&gt;Bestimmtheit&lt;/em&gt; im Allgemeinen, nicht dieser oder jener Trieb - an und für sich seiende Bestimmtheit - &lt;em&gt;Allgemeine&lt;/em&gt; Bestimmtheit, die doch Bestimmtheit ist - ist die Freiheit - Wille - ideelle Bestimmtheit - 
α) Glückseligkeit ist Zweck - Gegenstand
u. β) der Befriedigung - des Genusses - Allgemeinheit geht über in Allgemeinheit in sich - 
Genuß ist α) als Empfindung - ist nur Form, ist wohl bei Allem - Moment, Zusatz, daß Ich in dieser meiner Besonderheit es bin
β) &lt;em&gt;Zustand&lt;/em&gt;, dauerndes Dasein - aber soll sein &lt;em&gt;ein&lt;/em&gt; dauernder, fester, d. i. selbst in sich &lt;em&gt;allgemeiner&lt;/em&gt; zu jeder Zeit - unabhängiger
αα) so nicht eine einzelne &lt;em&gt;unmittelbare&lt;/em&gt; Zustandsweise 
ββ) mühelos wie Krösus - arbeitslos reich usf. - ist wider den Geist; Möglichkeit einer &lt;em&gt;äußeren&lt;/em&gt; Veränderung - im Gegenteil Tätigkeit durch sich - Allgemeinheit als Übergreifen der Subjektivität über Objektivität. 
γ) Befriedigung - welcher Inhalt, wie bestimmt, damit verschwindet - nur Form des Trieb[es]. 

[zu § 21 Anm.]
Nur &lt;em&gt;allgemeinen&lt;/em&gt; Begriff festhalten - noch nicht &lt;em&gt;dabei denken&lt;/em&gt; wollen - d. h. in seiner konkreten Vorstellung es haben wollen -
α) Zum Gegenstande haben - Wollen Etwas - den Willen selbst in seiner Allgemeinheit - Bildung - ist Erhebung zur Allgemeinheit. 
&lt;em&gt;Unmittelbarkeit&lt;/em&gt; der Natürlichkeit und Partikularität aufgehoben, so daß Bestimmtheit bleibt -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 21]<br />
Bildung &#8211; formelle &#8211; Allgemeinheit und damit bestimmte Unterscheidung<br />
Form der Allgemeinheit &#8211; einem Anderen unterworfen<br />
Übergang von Prinzip [der] Glückseligkeit in Prinzip der Freiheit &#8211;<br />
beide Momente Allgemeinheit und Bestimmtheit &#8211; denkende Vereinigung. Es bleibt in Glückseligkeit nur die <em>Bestimmtheit</em> im Allgemeinen, nicht dieser oder jener Trieb &#8211; an und für sich seiende Bestimmtheit &#8211; <em>Allgemeine</em> Bestimmtheit, die doch Bestimmtheit ist &#8211; ist die Freiheit &#8211; Wille &#8211; ideelle Bestimmtheit &#8211;<br />
α) Glückseligkeit ist Zweck &#8211; Gegenstand<br />
u. β) der Befriedigung &#8211; des Genusses &#8211; Allgemeinheit geht über in Allgemeinheit in sich &#8211;<br />
Genuß ist α) als Empfindung &#8211; ist nur Form, ist wohl bei Allem &#8211; Moment, Zusatz, daß Ich in dieser meiner Besonderheit es bin<br />
β) <em>Zustand</em>, dauerndes Dasein &#8211; aber soll sein <em>ein</em> dauernder, fester, d. i. selbst in sich <em>allgemeiner</em> zu jeder Zeit &#8211; unabhängiger<br />
αα) so nicht eine einzelne <em>unmittelbare</em> Zustandsweise<br />
ββ) mühelos wie Krösus &#8211; arbeitslos reich usf. &#8211; ist wider den Geist; Möglichkeit einer <em>äußeren</em> Veränderung &#8211; im Gegenteil Tätigkeit durch sich &#8211; Allgemeinheit als Übergreifen der Subjektivität über Objektivität.<br />
γ) Befriedigung &#8211; welcher Inhalt, wie bestimmt, damit verschwindet &#8211; nur Form des Trieb[es]. </p>
<p>[zu § 21 Anm.]<br />
Nur <em>allgemeinen</em> Begriff festhalten &#8211; noch nicht <em>dabei denken</em> wollen &#8211; d. h. in seiner konkreten Vorstellung es haben wollen &#8211;<br />
α) Zum Gegenstande haben &#8211; Wollen Etwas &#8211; den Willen selbst in seiner Allgemeinheit &#8211; Bildung &#8211; ist Erhebung zur Allgemeinheit.<br />
<em>Unmittelbarkeit</em> der Natürlichkeit und Partikularität aufgehoben, so daß Bestimmtheit bleibt &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/21/#comment-3180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=983#comment-3180</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 399:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 399.&lt;/strong&gt; Die Wahrheit aber des besondern Zwecks des Willens, der Besondernheit, welcher ebensosehr Bestimmtheit ist, als aufgehoben ist, und der abstracten Einzelnheit, der Willkühr, welche sich in solchem Zwecke ebensosehr einen Inhalt giebt, als nicht giebt, ist die Einheit, in welcher beydes nur Moment ist; die absolute Einzelnheit des Willens, seine reine Freyheit, die für sich selbst sich an und für sich bestimmt. Der Geist in dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, die sich als die reine Reflexion-in-sich der Zweck ist, ist somit als &lt;em&gt;allgemeiner&lt;/em&gt;, objectiver Wille, objectiver Geist überhaupt.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 399:</em></p>
<p><strong>§ 399.</strong> Die Wahrheit aber des besondern Zwecks des Willens, der Besondernheit, welcher ebensosehr Bestimmtheit ist, als aufgehoben ist, und der abstracten Einzelnheit, der Willkühr, welche sich in solchem Zwecke ebensosehr einen Inhalt giebt, als nicht giebt, ist die Einheit, in welcher beydes nur Moment ist; die absolute Einzelnheit des Willens, seine reine Freyheit, die für sich selbst sich an und für sich bestimmt. Der Geist in dieser Wahrheit seiner Selbstbestimmung, die sich als die reine Reflexion-in-sich der Zweck ist, ist somit als <em>allgemeiner</em>, objectiver Wille, objectiver Geist überhaupt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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