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	Kommentare zu: 210	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/210/#comment-3277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:08:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 210: Wann ist Recht wirklich?

Das Recht ist wirklich, wenn zwei Dinge zusammenkommen.

Erstens: Man weiß davon. Das Recht ist bekannt.

Zweitens: Es hat Macht. Es gilt tatsächlich. Und man weiß, dass es für alle gilt.

Zusammenfassung: Das Recht ist wirklich, wenn es bekannt ist und wenn es für alle tatsächlich gilt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 210: Wann ist Recht wirklich?</p>
<p>Das Recht ist wirklich, wenn zwei Dinge zusammenkommen.</p>
<p>Erstens: Man weiß davon. Das Recht ist bekannt.</p>
<p>Zweitens: Es hat Macht. Es gilt tatsächlich. Und man weiß, dass es für alle gilt.</p>
<p>Zusammenfassung: Das Recht ist wirklich, wenn es bekannt ist und wenn es für alle tatsächlich gilt.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/210/#comment-2898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:21:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Verdopplung der objektiven &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; des Rechts — für das Bewusstsein zu sein, also gewußt zu werden, und Macht der Wirklichkeit zu haben, also zu gelten, und beides in eins: als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemein&lt;/a&gt; Gültiges gewußt zu werden.&lt;/em&gt;

Der Paragraph zerlegt den in § 209 gewonnenen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; der objektiven Wirklichkeit in seine zwei Seiten und führt sie sogleich wieder zusammen. Gewußtwerden allein wäre bloße Kenntnis ohne Kraft, Geltung allein bloße Macht ohne Einsicht; wirklich ist das Recht erst, wo das Gewußte eben das Geltende ist. Aus dieser Doppelforderung folgt &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; das Thema der nächsten Paragraphen: das Recht muss die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; annehmen, in der es allgemein wißbar ist — die des Gesetzes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verdopplung der objektiven <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> des Rechts — für das Bewusstsein zu sein, also gewußt zu werden, und Macht der Wirklichkeit zu haben, also zu gelten, und beides in eins: als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemein</a> Gültiges gewußt zu werden.</em></p>
<p>Der Paragraph zerlegt den in § 209 gewonnenen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> der objektiven Wirklichkeit in seine zwei Seiten und führt sie sogleich wieder zusammen. Gewußtwerden allein wäre bloße Kenntnis ohne Kraft, Geltung allein bloße Macht ohne Einsicht; wirklich ist das Recht erst, wo das Gewußte eben das Geltende ist. Aus dieser Doppelforderung folgt <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> das Thema der nächsten Paragraphen: das Recht muss die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> annehmen, in der es allgemein wißbar ist — die des Gesetzes.</p>
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