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	Kommentare zu: 232	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/232/#comment-3299</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:22:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 232: Erlaubtes Handeln kann schaden

Die öffentliche Macht soll Verbrechen verhindern oder vor Gericht bringen. Das ist klar. Doch es gibt noch etwas anderes.

Was denn?

Auch erlaubtes Handeln hat Folgen für andere. Ich darf mit meinem Eigentum tun, was ich will. Aber es berührt oft andere Menschen und gemeinsame Einrichtungen.

Ein Beispiel:

Ich stapele Holz in meinem Hof. Das ist mein gutes Recht. Doch der Stapel steht nah am Haus des Nachbarn. Fängt er Feuer, brennt auch dessen Haus.

So wird mein privates Tun zu einem Zufall, den ich nicht mehr in der Hand habe. Er kann anderen schaden und ihnen Unrecht tun.

Zusammenfassung: Nicht nur Verbrechen schaden. Auch erlaubtes privates Handeln kann andere treffen. Darum geht es die öffentliche Macht etwas an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 232: Erlaubtes Handeln kann schaden</p>
<p>Die öffentliche Macht soll Verbrechen verhindern oder vor Gericht bringen. Das ist klar. Doch es gibt noch etwas anderes.</p>
<p>Was denn?</p>
<p>Auch erlaubtes Handeln hat Folgen für andere. Ich darf mit meinem Eigentum tun, was ich will. Aber es berührt oft andere Menschen und gemeinsame Einrichtungen.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<p>Ich stapele Holz in meinem Hof. Das ist mein gutes Recht. Doch der Stapel steht nah am Haus des Nachbarn. Fängt er Feuer, brennt auch dessen Haus.</p>
<p>So wird mein privates Tun zu einem Zufall, den ich nicht mehr in der Hand habe. Er kann anderen schaden und ihnen Unrecht tun.</p>
<p>Zusammenfassung: Nicht nur Verbrechen schaden. Auch erlaubtes privates Handeln kann andere treffen. Darum geht es die öffentliche Macht etwas an.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/232/#comment-2920</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:24:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Auch die erlaubte Willkür hat eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeine&lt;/a&gt; Seite: durch ihre äußerlichen Beziehungen auf andere wird die Privathandlung zu einer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Zufälligkeit&lt;/a&gt;, die aus meiner Gewalt tritt und anderen zum Unrecht gereichen kann.&lt;/em&gt;

Bisher hatte die allgemeine Macht es mit dem Bösen zu tun, also mit der Willkür, die sich ausdrücklich gegen das Recht kehrt. Jetzt wird gezeigt, dass auch die vollkommen rechtmäßige Handlung dieselbe &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; annehmen kann, ohne dass sich am Willen des Handelnden etwas ändert. Der Grund liegt nicht in der Absicht, sondern in der Äußerlichkeit: was ich mit meinem Eigentum tue, steht in Beziehungen zu anderen, die ich weder &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;gesetzt&lt;/a&gt; habe noch übersehe, und in dem Augenblick, in dem die Handlung diese Beziehungen betritt, ist sie meiner Gewalt entzogen. Damit ist die Zufälligkeit als eigener Gegenstand der öffentlichen Macht begründet, der weder Verbrechen noch bloßes Privatverhältnis ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auch die erlaubte Willkür hat eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeine</a> Seite: durch ihre äußerlichen Beziehungen auf andere wird die Privathandlung zu einer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">Zufälligkeit</a>, die aus meiner Gewalt tritt und anderen zum Unrecht gereichen kann.</em></p>
<p>Bisher hatte die allgemeine Macht es mit dem Bösen zu tun, also mit der Willkür, die sich ausdrücklich gegen das Recht kehrt. Jetzt wird gezeigt, dass auch die vollkommen rechtmäßige Handlung dieselbe <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> annehmen kann, ohne dass sich am Willen des Handelnden etwas ändert. Der Grund liegt nicht in der Absicht, sondern in der Äußerlichkeit: was ich mit meinem Eigentum tue, steht in Beziehungen zu anderen, die ich weder <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">gesetzt</a> habe noch übersehe, und in dem Augenblick, in dem die Handlung diese Beziehungen betritt, ist sie meiner Gewalt entzogen. Damit ist die Zufälligkeit als eigener Gegenstand der öffentlichen Macht begründet, der weder Verbrechen noch bloßes Privatverhältnis ist.</p>
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