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	Kommentare zu: 233	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/233/#comment-3300</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:22:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 233: Warum die Polizei strafen darf

Der Holzstapel hat noch nicht gebrannt. Es ist nur möglich, dass er schadet. Warum darf man trotzdem eingreifen?

Weil es auch nur Zufall ist, dass er nicht schadet. Darauf kann sich niemand verlassen. Hier liegt das Unrecht in solchen Handlungen. Sie setzen andere einer Gefahr aus.

Darauf beruht letztlich das Recht der Polizei, zu strafen.

Zusammenfassung: Ein Schaden ist nur möglich. Aber dass er ausbleibt, ist genauso Zufall. Darin liegt das Unrecht, und darauf gründet das Strafrecht der Polizei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 233: Warum die Polizei strafen darf</p>
<p>Der Holzstapel hat noch nicht gebrannt. Es ist nur möglich, dass er schadet. Warum darf man trotzdem eingreifen?</p>
<p>Weil es auch nur Zufall ist, dass er nicht schadet. Darauf kann sich niemand verlassen. Hier liegt das Unrecht in solchen Handlungen. Sie setzen andere einer Gefahr aus.</p>
<p>Darauf beruht letztlich das Recht der Polizei, zu strafen.</p>
<p>Zusammenfassung: Ein Schaden ist nur möglich. Aber dass er ausbleibt, ist genauso Zufall. Darin liegt das Unrecht, und darauf gründet das Strafrecht der Polizei.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/233/#comment-2921</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:24:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die bloße Möglichkeit des Schadens ist bereits die Seite des Unrechts an solchen Handlungen, weil auch das Ausbleiben des Schadens nur &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;zufällig&lt;/a&gt; wäre.&lt;/em&gt;

Hier wird ein Einwand vorweggenommen und in sein Gegenteil gewendet. Der Einwand lautet, es liege ja noch gar nichts vor, sondern nur eine Möglichkeit. Hegels Antwort trifft die Möglichkeit selbst: wenn es Zufall ist, ob geschadet wird, dann ist es genauso Zufall, dass nichts geschieht — der Nichtschaden ist keine Sicherheit, sondern nur die andere Seite derselben Ungewissheit. Eben darin liegt schon Unrecht, denn das Recht anderer soll nicht vom Zufall abhängen; das und nicht die eingetretene Verletzung ist der Grund, aus dem die polizeiliche Strafgerechtigkeit überhaupt eingreifen darf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die bloße Möglichkeit des Schadens ist bereits die Seite des Unrechts an solchen Handlungen, weil auch das Ausbleiben des Schadens nur <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">zufällig</a> wäre.</em></p>
<p>Hier wird ein Einwand vorweggenommen und in sein Gegenteil gewendet. Der Einwand lautet, es liege ja noch gar nichts vor, sondern nur eine Möglichkeit. Hegels Antwort trifft die Möglichkeit selbst: wenn es Zufall ist, ob geschadet wird, dann ist es genauso Zufall, dass nichts geschieht — der Nichtschaden ist keine Sicherheit, sondern nur die andere Seite derselben Ungewissheit. Eben darin liegt schon Unrecht, denn das Recht anderer soll nicht vom Zufall abhängen; das und nicht die eingetretene Verletzung ist der Grund, aus dem die polizeiliche Strafgerechtigkeit überhaupt eingreifen darf.</p>
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