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	Kommentare zu: 237	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/237/#comment-3304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:22:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 237: Die Sicherung bleibt lückenhaft

Jeder kann am gemeinsamen Reichtum teilhaben. Die öffentliche Macht sichert diese Möglichkeit. Ist damit alles gut?

Nein. Die Sicherung muss lückenhaft bleiben. Und sie hängt weiter von Zufällen ab, die beim Einzelnen liegen.

Welche Zufälle?

Wer teilhaben will, braucht Geschick, Gesundheit und Kapital. Je mehr solche Bedingungen nötig sind, desto größer ist der Zufall. Wer krank wird oder kein Startgeld hat, bleibt leicht zurück.

Zusammenfassung: Die öffentliche Macht sichert die Teilhabe am Reichtum. Doch diese Sicherung bleibt lückenhaft. Denn Geschick, Gesundheit und Kapital hängen vom Zufall ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 237: Die Sicherung bleibt lückenhaft</p>
<p>Jeder kann am gemeinsamen Reichtum teilhaben. Die öffentliche Macht sichert diese Möglichkeit. Ist damit alles gut?</p>
<p>Nein. Die Sicherung muss lückenhaft bleiben. Und sie hängt weiter von Zufällen ab, die beim Einzelnen liegen.</p>
<p>Welche Zufälle?</p>
<p>Wer teilhaben will, braucht Geschick, Gesundheit und Kapital. Je mehr solche Bedingungen nötig sind, desto größer ist der Zufall. Wer krank wird oder kein Startgeld hat, bleibt leicht zurück.</p>
<p>Zusammenfassung: Die öffentliche Macht sichert die Teilhabe am Reichtum. Doch diese Sicherung bleibt lückenhaft. Denn Geschick, Gesundheit und Kapital hängen vom Zufall ab.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/237/#comment-2925</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:24:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die durch die öffentliche Macht gesicherte Teilnahme am &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; Vermögen bleibt bloße Möglichkeit und ist von der subjektiven Seite her der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Zufälligkeit&lt;/a&gt; unterworfen.&lt;/em&gt;

Nachdem die äußeren Bedingungen des Erwerbs geordnet sind, bleibt eine Zufälligkeit übrig, die von außen gar nicht erreichbar ist. Denn ob die gesicherte Möglichkeit für diesen Einzelnen wirklich wird, hängt an Geschicklichkeit, Gesundheit und Kapital, also an Bedingungen, die er mitbringt oder nicht; je mehr die Erwerbsart solche &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Voraussetzen heißt: etwas als schon vorhanden annehmen, was in Wahrheit erst herauskommen soll. Bei Hegel ist dieses Wort fast immer ein Einwand.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Voraussetzungen&lt;/a&gt; verlangt, desto mehr Zufall steckt in ihr. Damit ist die Aufgabe von § 230 — die Zufälligkeit aufzuheben — an dem Punkt angelangt, an dem die bloß sichernde, äußere Ordnung nicht mehr ausreicht, und der Gang wendet sich zu dem Ganzen, das für diese Seite des Individuums einsteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die durch die öffentliche Macht gesicherte Teilnahme am <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> Vermögen bleibt bloße Möglichkeit und ist von der subjektiven Seite her der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">Zufälligkeit</a> unterworfen.</em></p>
<p>Nachdem die äußeren Bedingungen des Erwerbs geordnet sind, bleibt eine Zufälligkeit übrig, die von außen gar nicht erreichbar ist. Denn ob die gesicherte Möglichkeit für diesen Einzelnen wirklich wird, hängt an Geschicklichkeit, Gesundheit und Kapital, also an Bedingungen, die er mitbringt oder nicht; je mehr die Erwerbsart solche <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Voraussetzen heißt: etwas als schon vorhanden annehmen, was in Wahrheit erst herauskommen soll. Bei Hegel ist dieses Wort fast immer ein Einwand." rel="ugc">Voraussetzungen</a> verlangt, desto mehr Zufall steckt in ihr. Damit ist die Aufgabe von § 230 — die Zufälligkeit aufzuheben — an dem Punkt angelangt, an dem die bloß sichernde, äußere Ordnung nicht mehr ausreicht, und der Gang wendet sich zu dem Ganzen, das für diese Seite des Individuums einsteht.</p>
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