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	Kommentare zu: 24	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/24/#comment-2712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:03:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; dieses Willens als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;konkrete&lt;/a&gt;, übergreifende — weder Gemeinschaftlichkeit oder Allheit der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Reflexion&lt;/a&gt; noch die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakte&lt;/a&gt;, dem Einzelnen gegenüberstehende Verstandesidentität.&lt;/em&gt;

Nachdem § 22 und § 23 &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Unendlichkeit&lt;/a&gt; und Beisichsein geklärt haben, wird der dritte Ausdruck geklärt, der sich am leichtesten missverstehen lässt. Allgemein heißt hier weder „was alle gemeinsam haben“ noch „was von allem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderen&lt;/a&gt; abgezogen ist“ — beides sind Allgemeinheiten, die neben ihren Fällen stehen und diese ausschließen. Gemeint ist eine Allgemeinheit, die durch ihre eigenen Bestimmungen hindurchgeht und in ihnen mit sich identisch bleibt; Hegel sagt: sie greift über ihren Gegenstand über. Nur eine solche Allgemeinheit kann die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Substanz&lt;/a&gt; des Selbstbewusstseins sein, und eben sie ist gemeint, wo im Folgenden vom Vernünftigen die Rede ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> dieses Willens als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme." rel="ugc">konkrete</a>, übergreifende — weder Gemeinschaftlichkeit oder Allheit der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">Reflexion</a> noch die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakte</a>, dem Einzelnen gegenüberstehende Verstandesidentität.</em></p>
<p>Nachdem § 22 und § 23 <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">Unendlichkeit</a> und Beisichsein geklärt haben, wird der dritte Ausdruck geklärt, der sich am leichtesten missverstehen lässt. Allgemein heißt hier weder „was alle gemeinsam haben“ noch „was von allem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderen</a> abgezogen ist“ — beides sind Allgemeinheiten, die neben ihren Fällen stehen und diese ausschließen. Gemeint ist eine Allgemeinheit, die durch ihre eigenen Bestimmungen hindurchgeht und in ihnen mit sich identisch bleibt; Hegel sagt: sie greift über ihren Gegenstand über. Nur eine solche Allgemeinheit kann die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">Substanz</a> des Selbstbewusstseins sein, und eben sie ist gemeint, wo im Folgenden vom Vernünftigen die Rede ist.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/24/#comment-1880</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 07:57:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 24: Allgemein, aber nicht leer

Der freie Wille ist allgemein. Dieses Wort führt leicht in die Irre.

Bei „allgemein“ denken wir zuerst an zweierlei. Erstens an das, was alle gemeinsam haben: Alle Menschen haben eine Nase. Zweitens an etwas Leeres und Blasses, das über den Einzelnen schwebt: „der Mensch überhaupt“. Beides ist hier nicht gemeint.

Warum ist der Wille allgemein? Weil ihn nichts beschränkt. Beschränkt wäre er nur, wenn er und sein Inhalt getrennt wären: hier ich, dort das, was ich will. Beim freien Willen fällt beides zusammen. Er will sich selbst.

Das Allgemeine, von dem wir sprechen, ist darum nicht leer. Es ist voll. Es greift über seinen Gegenstand hinüber und bleibt darin es selbst.

Ein Vergleich: eine Melodie. Sie besteht aus vielen Tönen, und jeder ist anders. Die Melodie ist aber kein weiterer Ton neben ihnen. Sie ist in jedem Ton da und hält alle zusammen.

So ist dieses Allgemeine. Es ist der Kern des Willens, der sich durch alle seine Bestimmungen hindurchzieht. Ein solches Allgemeines nennt man das Vernünftige. Man kann es nicht an Beispielen abzählen. Man muss es denkend erfassen.

Zusammenfassung: Allgemein heißt hier nicht: bei allen gleich. Es heißt auch nicht: leer und abstrakt. Es heißt: ein Ganzes, das in allen seinen Teilen sich selbst treu bleibt. Das ist das Vernünftige.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 24: Allgemein, aber nicht leer</p>
<p>Der freie Wille ist allgemein. Dieses Wort führt leicht in die Irre.</p>
<p>Bei „allgemein“ denken wir zuerst an zweierlei. Erstens an das, was alle gemeinsam haben: Alle Menschen haben eine Nase. Zweitens an etwas Leeres und Blasses, das über den Einzelnen schwebt: „der Mensch überhaupt“. Beides ist hier nicht gemeint.</p>
<p>Warum ist der Wille allgemein? Weil ihn nichts beschränkt. Beschränkt wäre er nur, wenn er und sein Inhalt getrennt wären: hier ich, dort das, was ich will. Beim freien Willen fällt beides zusammen. Er will sich selbst.</p>
<p>Das Allgemeine, von dem wir sprechen, ist darum nicht leer. Es ist voll. Es greift über seinen Gegenstand hinüber und bleibt darin es selbst.</p>
<p>Ein Vergleich: eine Melodie. Sie besteht aus vielen Tönen, und jeder ist anders. Die Melodie ist aber kein weiterer Ton neben ihnen. Sie ist in jedem Ton da und hält alle zusammen.</p>
<p>So ist dieses Allgemeine. Es ist der Kern des Willens, der sich durch alle seine Bestimmungen hindurchzieht. Ein solches Allgemeines nennt man das Vernünftige. Man kann es nicht an Beispielen abzählen. Man muss es denkend erfassen.</p>
<p>Zusammenfassung: Allgemein heißt hier nicht: bei allen gleich. Es heißt auch nicht: leer und abstrakt. Es heißt: ein Ganzes, das in allen seinen Teilen sich selbst treu bleibt. Das ist das Vernünftige.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/24/#comment-15</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 1822 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=977#comment-15</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 24]
Inhalt selbst allgemein - also &lt;em&gt;in sich&lt;/em&gt; allgemein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 24]<br />
Inhalt selbst allgemein &#8211; also <em>in sich</em> allgemein</p>
]]></content:encoded>
		
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