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	Kommentare zu: 246	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/246/#comment-3313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:23:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=27#comment-3313</guid>

					<description><![CDATA[§ 246: Die Gesellschaft drängt nach außen

Die Gesellschaft kann die Armut in sich nicht lösen. Sie erzeugt zu viele Waren und hat zu wenige Käufer. Was tut sie?

Ihre eigene Lage treibt sie über sich hinaus. Sie sucht Käufer in anderen Ländern. Bei Völkern, denen es an dem fehlt, was sie im Überfluss hat. Oder die in der Herstellung noch nicht so weit sind. So findet sie draußen die Mittel, die sie zum Leben braucht.

Zusammenfassung: Weil die Gesellschaft ihre inneren Widersprüche nicht lösen kann, drängt sie nach außen. Sie sucht in anderen Ländern neue Käufer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 246: Die Gesellschaft drängt nach außen</p>
<p>Die Gesellschaft kann die Armut in sich nicht lösen. Sie erzeugt zu viele Waren und hat zu wenige Käufer. Was tut sie?</p>
<p>Ihre eigene Lage treibt sie über sich hinaus. Sie sucht Käufer in anderen Ländern. Bei Völkern, denen es an dem fehlt, was sie im Überfluss hat. Oder die in der Herstellung noch nicht so weit sind. So findet sie draußen die Mittel, die sie zum Leben braucht.</p>
<p>Zusammenfassung: Weil die Gesellschaft ihre inneren Widersprüche nicht lösen kann, drängt sie nach außen. Sie sucht in anderen Ländern neue Käufer.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/246/#comment-2934</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=27#comment-2934</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der ausgetragene &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet&quot; title=&quot;Ein Widerspruch ist bei Hegel kein Denkfehler, sondern die Stelle, an der eine Bestimmung nicht hält, was sie verspricht — und dadurch weitertreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Widerspruch&lt;/a&gt; ist die Dialektik, durch die die bürgerliche Gesellschaft über sich selbst hinausgetrieben wird.&lt;/em&gt;

„Dialektik“ bezeichnet hier nichts Geheimnisvolles: Eine Sache treibt durch das, was sie selbst tut, über ihre eigene Grenze hinaus. Weil die Gesellschaft ihr Übermaß in sich nicht auflösen kann (§ 245), muss sie außerhalb ihrer suchen, was ihr innerlich fehlt — Konsumenten in Völkern, die ihr an Mitteln und Kunstfleiß nachstehen. Nicht eine handelspolitische Empfehlung wird damit gegeben, sondern gezeigt, dass die Grenze dieser Sphäre keine von außen gezogene ist, sondern von ihr selbst &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;gesetzt&lt;/a&gt; und von ihr selbst überschritten wird. Bemerkenswert ist, dass Hegel eigens „diese &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmte&lt;/a&gt; Gesellschaft“ sagt: Überschritten wird zunächst nur die jeweils einzelne, nicht das Prinzip.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der ausgetragene <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet" title="Ein Widerspruch ist bei Hegel kein Denkfehler, sondern die Stelle, an der eine Bestimmung nicht hält, was sie verspricht — und dadurch weitertreibt." rel="ugc">Widerspruch</a> ist die Dialektik, durch die die bürgerliche Gesellschaft über sich selbst hinausgetrieben wird.</em></p>
<p>„Dialektik“ bezeichnet hier nichts Geheimnisvolles: Eine Sache treibt durch das, was sie selbst tut, über ihre eigene Grenze hinaus. Weil die Gesellschaft ihr Übermaß in sich nicht auflösen kann (§ 245), muss sie außerhalb ihrer suchen, was ihr innerlich fehlt — Konsumenten in Völkern, die ihr an Mitteln und Kunstfleiß nachstehen. Nicht eine handelspolitische Empfehlung wird damit gegeben, sondern gezeigt, dass die Grenze dieser Sphäre keine von außen gezogene ist, sondern von ihr selbst <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">gesetzt</a> und von ihr selbst überschritten wird. Bemerkenswert ist, dass Hegel eigens „diese <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmte</a> Gesellschaft“ sagt: Überschritten wird zunächst nur die jeweils einzelne, nicht das Prinzip.</p>
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