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	Kommentare zu: 256	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/256/#comment-3323</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 256: Übergang zum Staat

Die Korporation hat einen begrenzten Zweck. Sie sorgt nur für ihr Gewerbe. Auch die Polizei ordnet nur äußerlich. Beide weisen über sich hinaus: auf einen Zweck, der ganz allgemein ist. So geht die bürgerliche Gesellschaft in den Staat über.

Ein Beweis:

Wir sind von der Familie über die bürgerliche Gesellschaft zum Staat gegangen. Stadt und Land, Einzelne und Familien sind seine Bausteine. Nur dieser Weg beweist, was der Staat ist. Der Staat erscheint am Ende als Ergebnis. Doch er zeigt sich zugleich als der wahre Grund von allem.

In der Wirklichkeit umgekehrt:

In der Wirklichkeit ist der Staat vielmehr das Erste. Erst in ihm entwickelt sich die Familie zur bürgerlichen Gesellschaft. Die Idee des Staates teilt sich selbst in diese beiden auf.

Ein Bild:

Beim Hausbau beginnt man mit dem Fundament und endet mit dem Dach. Aber schon das Fundament legt man nach dem Plan des ganzen Hauses. So ist der Staat das Letzte auf dem Weg und doch das Erste in der Sache.

Was hat die bürgerliche Gesellschaft gebracht?

Zwei Dinge. Erstens die volle Freiheit des Einzelnen, der ganz bei sich ist. Zweitens die Bildung und das Denken. In Gesetzen und Einrichtungen gewinnt der Geist eine feste, gegliederte Gestalt.

Zusammenfassung: Die Grenzen von Korporation und Polizei weisen auf den Staat. Er erscheint auf unserem Weg als Ergebnis. In der Wirklichkeit ist er das Erste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 256: Übergang zum Staat</p>
<p>Die Korporation hat einen begrenzten Zweck. Sie sorgt nur für ihr Gewerbe. Auch die Polizei ordnet nur äußerlich. Beide weisen über sich hinaus: auf einen Zweck, der ganz allgemein ist. So geht die bürgerliche Gesellschaft in den Staat über.</p>
<p>Ein Beweis:</p>
<p>Wir sind von der Familie über die bürgerliche Gesellschaft zum Staat gegangen. Stadt und Land, Einzelne und Familien sind seine Bausteine. Nur dieser Weg beweist, was der Staat ist. Der Staat erscheint am Ende als Ergebnis. Doch er zeigt sich zugleich als der wahre Grund von allem.</p>
<p>In der Wirklichkeit umgekehrt:</p>
<p>In der Wirklichkeit ist der Staat vielmehr das Erste. Erst in ihm entwickelt sich die Familie zur bürgerlichen Gesellschaft. Die Idee des Staates teilt sich selbst in diese beiden auf.</p>
<p>Ein Bild:</p>
<p>Beim Hausbau beginnt man mit dem Fundament und endet mit dem Dach. Aber schon das Fundament legt man nach dem Plan des ganzen Hauses. So ist der Staat das Letzte auf dem Weg und doch das Erste in der Sache.</p>
<p>Was hat die bürgerliche Gesellschaft gebracht?</p>
<p>Zwei Dinge. Erstens die volle Freiheit des Einzelnen, der ganz bei sich ist. Zweitens die Bildung und das Denken. In Gesetzen und Einrichtungen gewinnt der Geist eine feste, gegliederte Gestalt.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Grenzen von Korporation und Polizei weisen auf den Staat. Er erscheint auf unserem Weg als Ergebnis. In der Wirklichkeit ist er das Erste.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/256/#comment-2944</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;endliche&lt;/a&gt; Zweck der Korporation hat seine Wahrheit im &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an und für sich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; Zwecke; die Sphäre geht in den Staat über, der als Resultat sich zugleich als ihr wahrhafter Grund und damit als das Erste erweist.&lt;/em&gt;

Dies ist der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Übergang&lt;/a&gt;, und er enthält eine Umkehrung, die man kennen muss, um den folgenden Abschnitt zu lesen. Die Darstellung ist von der Familie durch die bürgerliche Gesellschaft zum Staat fortgegangen, der Staat &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung&quot; title=&quot;Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;erscheint&lt;/a&gt; also als Ergebnis. Eben darin aber zeigt er sich als der Grund, aus dem die beiden vorigen Gestalten überhaupt sind — und damit hebt sich der Weg, auf dem man zu ihm gelangte, selbst wieder auf: In der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; ist der Staat das Erste, innerhalb dessen sich die Familie erst zur bürgerlichen Gesellschaft ausbildet. „Wahrheit“ heißt hier nicht Richtigkeit eines Satzes, sondern dass eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; erst in einer weiteren dasjenige ist, was sie sein soll; und Hegel fügt hinzu, dass nur eine solche &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Entwicklung heißt nicht Wachstum in der Zeit, sondern das Heraustreten dessen, was der Sache nach schon da war.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Entwicklung&lt;/a&gt;, keine Berufung auf Geschichte oder Zweckmäßigkeit, der wissenschaftliche Beweis des Begriffs des Staats ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Endlich ist, was seine Grenze an einem anderen hat. Die schlechte Unendlichkeit ist demgegenüber die bloße Fortsetzung ohne Ende." rel="ugc">endliche</a> Zweck der Korporation hat seine Wahrheit im <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit." rel="ugc">an und für sich</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> Zwecke; die Sphäre geht in den Staat über, der als Resultat sich zugleich als ihr wahrhafter Grund und damit als das Erste erweist.</em></p>
<p>Dies ist der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">Übergang</a>, und er enthält eine Umkehrung, die man kennen muss, um den folgenden Abschnitt zu lesen. Die Darstellung ist von der Familie durch die bürgerliche Gesellschaft zum Staat fortgegangen, der Staat <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung" title="Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit." rel="ugc">erscheint</a> also als Ergebnis. Eben darin aber zeigt er sich als der Grund, aus dem die beiden vorigen Gestalten überhaupt sind — und damit hebt sich der Weg, auf dem man zu ihm gelangte, selbst wieder auf: In der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> ist der Staat das Erste, innerhalb dessen sich die Familie erst zur bürgerlichen Gesellschaft ausbildet. „Wahrheit“ heißt hier nicht Richtigkeit eines Satzes, sondern dass eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> erst in einer weiteren dasjenige ist, was sie sein soll; und Hegel fügt hinzu, dass nur eine solche <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Entwicklung heißt nicht Wachstum in der Zeit, sondern das Heraustreten dessen, was der Sache nach schon da war." rel="ugc">Entwicklung</a>, keine Berufung auf Geschichte oder Zweckmäßigkeit, der wissenschaftliche Beweis des Begriffs des Staats ist.</p>
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