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	Kommentare zu: 257	</title>
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		<title>
		Von: Querverweis		</title>
		<link>https://grundlinien.de/257/#comment-3825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Querverweis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 17:57:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Querverweis:&lt;/em&gt;
Aus Hegels weiteren Schriften auf dieser Seite gehört hierher:

&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/rechts-pflichten-und-religionslehre/42/#rpr-zweites-kapitel-die-staatsgesellschaft&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Rechts-, Pflichten- und Religionslehre, Die Staatsgesellschaft&lt;/a&gt; – der Staat in der Nürnberger Fassung, zwanzig Jahre vor den Grundlinien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Querverweis:</em><br />
Aus Hegels weiteren Schriften auf dieser Seite gehört hierher:</p>
<p><a href="https://grundlinien.de/rechts-pflichten-und-religionslehre/42/#rpr-zweites-kapitel-die-staatsgesellschaft" rel="ugc">Rechts-, Pflichten- und Religionslehre, Die Staatsgesellschaft</a> – der Staat in der Nürnberger Fassung, zwanzig Jahre vor den Grundlinien.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/257/#comment-3324</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:03:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 257: Der Staat

Hier beginnt der dritte Teil der Sittlichkeit: der Staat.

Was ist der Staat?

Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee. Er ist der sittliche Geist, der sich selbst kennt. Er ist ein Wille, der sich denkt und weiß. Und was er weiß, das führt er aus.

Wo lebt der Staat?

Unmittelbar lebt er in den Sitten eines Volkes. Vermittelt lebt er im Bewusstsein der Einzelnen, in ihrem Wissen und Tun.

Und die Einzelnen?

Sie finden im Staat ihre wahre Freiheit. Durch ihre Gesinnung erkennen sie im Staat ihr eigenes Wesen. Er ist ihr Zweck. Und er ist das, was sie durch ihr Tun hervorbringen.

Ein Bild aus der Antike:

Die Hausgötter sind die niederen Götter der Familie. Athene dagegen ist die Göttin der Stadt Athen. In ihr weiß und will der Geist des Volkes sich selbst. So verhält sich die Frömmigkeit in der Familie zur Tugend des Bürgers. Die eine lebt im Gefühl. Die andere will den gedachten, allgemeinen Zweck.

Zusammenfassung: Der Staat ist der sittliche Geist, der sich selbst weiß und will. Er lebt in den Sitten und im Bewusstsein der Bürger. In ihm finden sie ihre wahre Freiheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 257: Der Staat</p>
<p>Hier beginnt der dritte Teil der Sittlichkeit: der Staat.</p>
<p>Was ist der Staat?</p>
<p>Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee. Er ist der sittliche Geist, der sich selbst kennt. Er ist ein Wille, der sich denkt und weiß. Und was er weiß, das führt er aus.</p>
<p>Wo lebt der Staat?</p>
<p>Unmittelbar lebt er in den Sitten eines Volkes. Vermittelt lebt er im Bewusstsein der Einzelnen, in ihrem Wissen und Tun.</p>
<p>Und die Einzelnen?</p>
<p>Sie finden im Staat ihre wahre Freiheit. Durch ihre Gesinnung erkennen sie im Staat ihr eigenes Wesen. Er ist ihr Zweck. Und er ist das, was sie durch ihr Tun hervorbringen.</p>
<p>Ein Bild aus der Antike:</p>
<p>Die Hausgötter sind die niederen Götter der Familie. Athene dagegen ist die Göttin der Stadt Athen. In ihr weiß und will der Geist des Volkes sich selbst. So verhält sich die Frömmigkeit in der Familie zur Tugend des Bürgers. Die eine lebt im Gefühl. Die andere will den gedachten, allgemeinen Zweck.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Staat ist der sittliche Geist, der sich selbst weiß und will. Er lebt in den Sitten und im Bewusstsein der Bürger. In ihm finden sie ihre wahre Freiheit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/257/#comment-2945</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der Staat ist die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; der sittlichen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; als offenbarer, sich selbst wissender &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantieller&lt;/a&gt; Wille, der seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbare&lt;/a&gt; Existenz in der Sitte und seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;vermittelte&lt;/a&gt; im Selbstbewusstsein des Einzelnen hat.&lt;/em&gt;

Der erste Paragraph des Staatsabschnitts &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt; nicht, was ein Staat leisten soll, sondern in welcher Weise der sittliche Geist hier überhaupt da ist. „Offenbar“ und „sich selbst deutlich“ heißt: Was in der Familie als Empfindung und in der bürgerlichen Gesellschaft als blinde &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Notwendigkeit&lt;/a&gt; wirkte, ist hier gewusst — der Wille weiß, was er will, und vollführt nur, was er weiß. Dazu gehören zwei Existenzweisen, die zusammengehören: In der Sitte ist das Sittliche unmittelbar da, ohne dass es erst beschlossen werden müsste; im Wissen und Tun des Einzelnen ist es vermittelt, also durch dessen Gesinnung hindurchgegangen. Substantielle Freiheit meint entsprechend nicht, dass der Einzelne sich fügt, sondern dass dasjenige, worin er sich bewegt, sein eigenes Wesen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Staat ist die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> der sittlichen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> als offenbarer, sich selbst wissender <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantieller</a> Wille, der seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbare</a> Existenz in der Sitte und seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt." rel="ugc">vermittelte</a> im Selbstbewusstsein des Einzelnen hat.</em></p>
<p>Der erste Paragraph des Staatsabschnitts <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a> nicht, was ein Staat leisten soll, sondern in welcher Weise der sittliche Geist hier überhaupt da ist. „Offenbar“ und „sich selbst deutlich“ heißt: Was in der Familie als Empfindung und in der bürgerlichen Gesellschaft als blinde <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">Notwendigkeit</a> wirkte, ist hier gewusst — der Wille weiß, was er will, und vollführt nur, was er weiß. Dazu gehören zwei Existenzweisen, die zusammengehören: In der Sitte ist das Sittliche unmittelbar da, ohne dass es erst beschlossen werden müsste; im Wissen und Tun des Einzelnen ist es vermittelt, also durch dessen Gesinnung hindurchgegangen. Substantielle Freiheit meint entsprechend nicht, dass der Einzelne sich fügt, sondern dass dasjenige, worin er sich bewegt, sein eigenes Wesen ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/257/#comment-2547</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 535:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 535.&lt;/strong&gt; Der Staat ist die &lt;em&gt;selbstbewußte&lt;/em&gt; sittliche Substanz, - die Vereinigung des Prinzips der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft; dieselbe Einheit, welche in der Familie als Gefühl der Liebe ist, ist sein Wesen, das aber zugleich durch das zweite Prinzip des wissenden und aus sich tätigen Wollens die &lt;em&gt;Form gewußter&lt;/em&gt; Allgemeinheit erhält, welche so wie deren im Wissen sich entwickelnde Bestimmungen die wissende Subjektivität zum Inhalte und absoluten Zwecke hat, d. i. für sich dies Vernünftige will.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 535:</em></p>
<p><strong>§ 535.</strong> Der Staat ist die <em>selbstbewußte</em> sittliche Substanz, &#8211; die Vereinigung des Prinzips der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft; dieselbe Einheit, welche in der Familie als Gefühl der Liebe ist, ist sein Wesen, das aber zugleich durch das zweite Prinzip des wissenden und aus sich tätigen Wollens die <em>Form gewußter</em> Allgemeinheit erhält, welche so wie deren im Wissen sich entwickelnde Bestimmungen die wissende Subjektivität zum Inhalte und absoluten Zwecke hat, d. i. für sich dies Vernünftige will.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/257/#comment-2545</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=496#comment-2545</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 535:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 535.&lt;/strong&gt; Der Staat ist die &lt;em&gt;selbstbewußte sittliche Substanz&lt;/em&gt;, – die Vereinigung des Princips der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft; er ist das Sittliche, indem dieselbe Einheit, welche in der Familie in der Form des Gefühls als Liebe ist, sein Wesen, aber zugleich durch das zweite Princip des wissenden und aus sich thätigen Willens die Form &lt;em&gt;gewußter Allgemeinheit&lt;/em&gt; erhält, so wie diese wissende Subjectivität jene Einheit und deren im Wissen sich entwickelnde Bestimmungen zum Inhalte und absoluten Zwecke erhält, d. i. für sich dies Vernünftige will.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 535:</em></p>
<p><strong>§ 535.</strong> Der Staat ist die <em>selbstbewußte sittliche Substanz</em>, – die Vereinigung des Princips der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft; er ist das Sittliche, indem dieselbe Einheit, welche in der Familie in der Form des Gefühls als Liebe ist, sein Wesen, aber zugleich durch das zweite Princip des wissenden und aus sich thätigen Willens die Form <em>gewußter Allgemeinheit</em> erhält, so wie diese wissende Subjectivität jene Einheit und deren im Wissen sich entwickelnde Bestimmungen zum Inhalte und absoluten Zwecke erhält, d. i. für sich dies Vernünftige will.</p>
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