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	Kommentare zu: 259	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/259/#comment-3325</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:03:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 259: Drei Teile

Die Idee des Staates zeigt sich auf drei Weisen. Sie geben dem Rest des Buches seine Ordnung.

Erstens der einzelne Staat für sich. Seine innere Ordnung, seine Verfassung. Das ist das innere Staatsrecht.

Zweitens der Staat im Verhältnis zu anderen Staaten. Das ist das äußere Staatsrecht.

Drittens der Geist, der über allen Staaten steht. Er zeigt sich in der Weltgeschichte.

Warum braucht es das Dritte?

Staaten sind voneinander unabhängig. Keiner steht über dem anderen. Bündnisse wie die Heilige Allianz bleiben begrenzt, ebenso der ewige Frieden. Der einzige Richter über die Staaten ist der Geist in der Weltgeschichte.

Zusammenfassung: Der Staat erscheint als einzelner Staat mit seiner Verfassung, im Verhältnis zu anderen Staaten und in der Weltgeschichte. Diese ist der letzte Richter über alle Staaten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 259: Drei Teile</p>
<p>Die Idee des Staates zeigt sich auf drei Weisen. Sie geben dem Rest des Buches seine Ordnung.</p>
<p>Erstens der einzelne Staat für sich. Seine innere Ordnung, seine Verfassung. Das ist das innere Staatsrecht.</p>
<p>Zweitens der Staat im Verhältnis zu anderen Staaten. Das ist das äußere Staatsrecht.</p>
<p>Drittens der Geist, der über allen Staaten steht. Er zeigt sich in der Weltgeschichte.</p>
<p>Warum braucht es das Dritte?</p>
<p>Staaten sind voneinander unabhängig. Keiner steht über dem anderen. Bündnisse wie die Heilige Allianz bleiben begrenzt, ebenso der ewige Frieden. Der einzige Richter über die Staaten ist der Geist in der Weltgeschichte.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Staat erscheint als einzelner Staat mit seiner Verfassung, im Verhältnis zu anderen Staaten und in der Weltgeschichte. Diese ist der letzte Richter über alle Staaten.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/259/#comment-2947</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; des Staats gliedert sich in &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbare&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; (Verfassung), Verhältnis zu anderen Staaten (äußeres Staatsrecht) und &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeine&lt;/a&gt; Idee als Gattung (Weltgeschichte).&lt;/em&gt;

Die Einteilung ist keine Ordnung nach Themen, sondern folgt der Gestalt des Begriffs: zuerst das Einzelne, wie es auf sich selbst bezogen ist, dann sein Verhältnis zu anderem, dann das Allgemeine, das durch beides hindurch wirkt. „Gattung“ bedeutet dabei nicht einen Oberbegriff, unter den man die Staaten sortiert, sondern die Macht, die gegen die einzelnen Staaten ihr Recht behält und sich im Prozess der Geschichte ihre Wirklichkeit gibt. Wer diese Dreiteilung sieht, weiß im Voraus, warum der Abschnitt beim einzelnen Staat beginnt und bei der Weltgeschichte endet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> des Staats gliedert sich in <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbare</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> (Verfassung), Verhältnis zu anderen Staaten (äußeres Staatsrecht) und <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeine</a> Idee als Gattung (Weltgeschichte).</em></p>
<p>Die Einteilung ist keine Ordnung nach Themen, sondern folgt der Gestalt des Begriffs: zuerst das Einzelne, wie es auf sich selbst bezogen ist, dann sein Verhältnis zu anderem, dann das Allgemeine, das durch beides hindurch wirkt. „Gattung“ bedeutet dabei nicht einen Oberbegriff, unter den man die Staaten sortiert, sondern die Macht, die gegen die einzelnen Staaten ihr Recht behält und sich im Prozess der Geschichte ihre Wirklichkeit gibt. Wer diese Dreiteilung sieht, weiß im Voraus, warum der Abschnitt beim einzelnen Staat beginnt und bei der Weltgeschichte endet.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/259/#comment-1657</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 14:08:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Staat als wirklich ist wesentlich individueller Staat und weiter hinaus noch besonderer Staat. Die Individualität ist von der Besonderheit zu unterscheiden: sie ist Moment der Idee des Staates selbst, während die Besonderheit der Geschichte angehört. Die Staaten als solche sind unabhängig voneinander, und das Verhältnis kann also nur ein äußerliches sein, so daß ein drittes Verbindendes über ihnen sein muß. Dies Dritte ist nun der Geist, der sich in der Weltgeschichte Wirklichkeit gibt und den absoluten Richter über sie ausmacht. Es können zwar mehrere Staaten als Bund gleichsam ein Gericht über andere bilden, es können Staatenverbindungen eintreten, wie z. B. die Heilige Allianz, aber diese sind immer nur relativ und beschränkt, wie der ewige Frieden. Der alleinige absolute Richter, der sich immer und gegen das Besondere geltend macht, ist der an und für sich seiende Geist, der sich als das Allgemeine und als die wirkende Gattung in der Weltgeschichte darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat als wirklich ist wesentlich individueller Staat und weiter hinaus noch besonderer Staat. Die Individualität ist von der Besonderheit zu unterscheiden: sie ist Moment der Idee des Staates selbst, während die Besonderheit der Geschichte angehört. Die Staaten als solche sind unabhängig voneinander, und das Verhältnis kann also nur ein äußerliches sein, so daß ein drittes Verbindendes über ihnen sein muß. Dies Dritte ist nun der Geist, der sich in der Weltgeschichte Wirklichkeit gibt und den absoluten Richter über sie ausmacht. Es können zwar mehrere Staaten als Bund gleichsam ein Gericht über andere bilden, es können Staatenverbindungen eintreten, wie z. B. die Heilige Allianz, aber diese sind immer nur relativ und beschränkt, wie der ewige Frieden. Der alleinige absolute Richter, der sich immer und gegen das Besondere geltend macht, ist der an und für sich seiende Geist, der sich als das Allgemeine und als die wirkende Gattung in der Weltgeschichte darstellt.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/259/#comment-2551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=492#comment-2551</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 536:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 536.&lt;/strong&gt; Der Staat ist α) zunächst seine innere Gestaltung als sich auf sich beziehende Entwicklung, - das &lt;em&gt;innere Staatsrecht oder die Verfassung;&lt;/em&gt; er ist β) besonderes Individuum, so im Verhältnisse zu anderen besonderen Individuen, - das &lt;em&gt;äußere Staatsrecht;&lt;/em&gt; γ) aber diese besonderen Geister sind nur Momente in der Entwicklung der allgemeinen Idee des Geistes in seiner Wirklichkeit, - die &lt;em&gt;Weltgeschichte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 536:</em></p>
<p><strong>§ 536.</strong> Der Staat ist α) zunächst seine innere Gestaltung als sich auf sich beziehende Entwicklung, &#8211; das <em>innere Staatsrecht oder die Verfassung;</em> er ist β) besonderes Individuum, so im Verhältnisse zu anderen besonderen Individuen, &#8211; das <em>äußere Staatsrecht;</em> γ) aber diese besonderen Geister sind nur Momente in der Entwicklung der allgemeinen Idee des Geistes in seiner Wirklichkeit, &#8211; die <em>Weltgeschichte.</em></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/259/#comment-2549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=492#comment-2549</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 536:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 536.&lt;/strong&gt; Der Staat ist α) zunächst seine innere, sich auf sich beziehende Entwicklung, – das &lt;em&gt;innere Staatsrecht&lt;/em&gt; oder die Verfassung; er ist β) besonderes Individuum und so im Verhältnisse zu andern besondern Individuen, – das &lt;em&gt;äußere Staatsrecht&lt;/em&gt;; γ) aber diese besondern Geister sind nur Momente in der Entwicklung der allgemeinen Idee des Geistes, – die &lt;em&gt;Weltgeschichte&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 536:</em></p>
<p><strong>§ 536.</strong> Der Staat ist α) zunächst seine innere, sich auf sich beziehende Entwicklung, – das <em>innere Staatsrecht</em> oder die Verfassung; er ist β) besonderes Individuum und so im Verhältnisse zu andern besondern Individuen, – das <em>äußere Staatsrecht</em>; γ) aber diese besondern Geister sind nur Momente in der Entwicklung der allgemeinen Idee des Geistes, – die <em>Weltgeschichte</em>.</p>
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