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	Kommentare zu: 263	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/263/#comment-3332</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:05:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 263: Die Einrichtungen

In Familie und Gesellschaft ist der Geist schon am Werk. Er erscheint dort als die Einrichtungen, die wir betrachtet haben. Ehe, Eigentum, Gericht, Korporation.

Ein Vergleich mit dem Körper:

Ein Lebewesen hat zwei Grundkräfte. Die eine wirkt nach innen: Es nährt sich, verdaut, erhält sich. Die andere wirkt nach außen: Es reagiert und bewegt sich. Die Familie gleicht der ersten, die Gesellschaft der zweiten. Der Staat ist wie das Nervensystem, das beides zu einer Einheit verbindet. Er lebt nur, wenn beide Kräfte in ihm entwickelt sind.

Zusammenfassung: Der Geist wirkt in Familie und Gesellschaft als ihre Einrichtungen. Der Staat verbindet beide wie das Nervensystem einen Körper.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 263: Die Einrichtungen</p>
<p>In Familie und Gesellschaft ist der Geist schon am Werk. Er erscheint dort als die Einrichtungen, die wir betrachtet haben. Ehe, Eigentum, Gericht, Korporation.</p>
<p>Ein Vergleich mit dem Körper:</p>
<p>Ein Lebewesen hat zwei Grundkräfte. Die eine wirkt nach innen: Es nährt sich, verdaut, erhält sich. Die andere wirkt nach außen: Es reagiert und bewegt sich. Die Familie gleicht der ersten, die Gesellschaft der zweiten. Der Staat ist wie das Nervensystem, das beides zu einer Einheit verbindet. Er lebt nur, wenn beide Kräfte in ihm entwickelt sind.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Geist wirkt in Familie und Gesellschaft als ihre Einrichtungen. Der Staat verbindet beide wie das Nervensystem einen Körper.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/263/#comment-2951</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;In den Sphären der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; ist der Geist als die in sie scheinende objektive &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; gegenwärtig, und diese Gegenwart sind die Institutionen.&lt;/em&gt;

„In sie scheinend“ heißt: Das Allgemeine ist in diesen Sphären nicht als eigener Gegenstand da, sondern nur als der Zusammenhang, der sich hinter dem Rücken der Beteiligten durchsetzt — die Macht des Vernünftigen in der Gestalt der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Notwendigkeit&lt;/a&gt; (§ 184). Der Paragraph benennt damit den ganzen bisherigen Befund neu: Was als Rechtspflege, Polizei und Korporation beschrieben wurde, ist der Geist selbst, aber in einer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt;, in der er noch nicht gewusst wird. Damit ist vorbereitet, was §§ 266 f. nachliefern — dass diese Notwendigkeit in Freiheit &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;übergeht&lt;/a&gt;, sobald sie sich selbst zum Zweck wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In den Sphären der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a> und <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> ist der Geist als die in sie scheinende objektive <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> gegenwärtig, und diese Gegenwart sind die Institutionen.</em></p>
<p>„In sie scheinend“ heißt: Das Allgemeine ist in diesen Sphären nicht als eigener Gegenstand da, sondern nur als der Zusammenhang, der sich hinter dem Rücken der Beteiligten durchsetzt — die Macht des Vernünftigen in der Gestalt der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">Notwendigkeit</a> (§ 184). Der Paragraph benennt damit den ganzen bisherigen Befund neu: Was als Rechtspflege, Polizei und Korporation beschrieben wurde, ist der Geist selbst, aber in einer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a>, in der er noch nicht gewusst wird. Damit ist vorbereitet, was §§ 266 f. nachliefern — dass diese Notwendigkeit in Freiheit <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">übergeht</a>, sobald sie sich selbst zum Zweck wird.</p>
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		<title>
		Von: Karl Marx		</title>
		<link>https://grundlinien.de/263/#comment-1890</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Marx]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 1843 08:08:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 263. »In diesen Sphären, in denen seine Momente, die Einzelnheit und Besonderheit, ihre unmittelbare und reflektierte Realität haben, ist der Geist als ihre in sie scheinende objektive Allgemeinheit, als die Macht des Vernünftigen in der Notwendigkeit (§ 184), nämlich als die im Vorherigen betrachteten Institutionen.«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 263. »In diesen Sphären, in denen seine Momente, die Einzelnheit und Besonderheit, ihre unmittelbare und reflektierte Realität haben, ist der Geist als ihre in sie scheinende objektive Allgemeinheit, als die Macht des Vernünftigen in der Notwendigkeit (§ 184), nämlich als die im Vorherigen betrachteten Institutionen.«</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/263/#comment-1661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 14:11:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=484#comment-1661</guid>

					<description><![CDATA[Der Staat als Geist unterscheidet sich in die besonderen Bestimmung en seines Begriffs, seiner Weise, zu sein. Wollen wir hier ein Beispiel aus der Natur beibringen, so ist das Nervensystem das eigentlich empfindende System: es ist das abstrakte Moment, bei sich selbst zu sein und die Identität seiner selbst darin zu haben. Die Analyse der Empfindung gibt aber nun zwei Seiten an und teilt sich so, daß die Unterschiede als ganze Systeme erscheinen: das erste ist das abstrakte Fühlen, das Beisichbehalten, die dumpfe Bewegung in sich, die Reproduktion, das innerliche Sichnähren, Produzieren und Verdauen. Das zweite Moment ist, daß dies Beisichselbstsein das Moment der Differenz, das Nachaußengehen sich gegenüber hat. Dieses ist die Irritabilität, das Nachaußengehen der Empfindung. Diese macht ein eigenes System aus, und es gibt niedrige Tierklassen, die nur dieses ausgebildet haben, nicht die seelenvolle Einheit der Empfindung in sich. Vergleichen wir diese Naturbeziehungen mit denen des Geistes, so ist die Familie mit der Sensibilität, die bürgerliche Gesellschaft mit der Irritabilität zusammenzustellen. Das Dritte ist nun der Staat, das Nervensystem für sich, in sich organisiert; aber es ist nur lebendig, insofern beide Momente, hier die Familie und bürgerliche Gesellschaft, in ihm entwickelt sind. Die Gesetze, die sie regieren, sind die Institutionen des in sie scheinenden Vernünftigen. Der Grund, die letzte Wahrheit dieser Institutionen ist aber der Geist, der ihr allgemeiner Zweck und gewußter Gegenstand ist. Die Familie ist zwar auch sittlich, allein der Zweck ist nicht als gewußter; in der bürgerlichen Gesellschaft dagegen ist die Trennung das Bestimmende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat als Geist unterscheidet sich in die besonderen Bestimmung en seines Begriffs, seiner Weise, zu sein. Wollen wir hier ein Beispiel aus der Natur beibringen, so ist das Nervensystem das eigentlich empfindende System: es ist das abstrakte Moment, bei sich selbst zu sein und die Identität seiner selbst darin zu haben. Die Analyse der Empfindung gibt aber nun zwei Seiten an und teilt sich so, daß die Unterschiede als ganze Systeme erscheinen: das erste ist das abstrakte Fühlen, das Beisichbehalten, die dumpfe Bewegung in sich, die Reproduktion, das innerliche Sichnähren, Produzieren und Verdauen. Das zweite Moment ist, daß dies Beisichselbstsein das Moment der Differenz, das Nachaußengehen sich gegenüber hat. Dieses ist die Irritabilität, das Nachaußengehen der Empfindung. Diese macht ein eigenes System aus, und es gibt niedrige Tierklassen, die nur dieses ausgebildet haben, nicht die seelenvolle Einheit der Empfindung in sich. Vergleichen wir diese Naturbeziehungen mit denen des Geistes, so ist die Familie mit der Sensibilität, die bürgerliche Gesellschaft mit der Irritabilität zusammenzustellen. Das Dritte ist nun der Staat, das Nervensystem für sich, in sich organisiert; aber es ist nur lebendig, insofern beide Momente, hier die Familie und bürgerliche Gesellschaft, in ihm entwickelt sind. Die Gesetze, die sie regieren, sind die Institutionen des in sie scheinenden Vernünftigen. Der Grund, die letzte Wahrheit dieser Institutionen ist aber der Geist, der ihr allgemeiner Zweck und gewußter Gegenstand ist. Die Familie ist zwar auch sittlich, allein der Zweck ist nicht als gewußter; in der bürgerlichen Gesellschaft dagegen ist die Trennung das Bestimmende.</p>
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