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	Kommentare zu: 264	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/264/#comment-3328</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:03:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 264: Zwei Seiten in jedem Menschen

Jeder Mensch hat zwei Seiten. Er will für sich selbst etwas. Und er will zugleich das Allgemeine. Zu seinem Recht kommt er nur, wenn beide Seiten wirklich werden. Er muss Privatperson sein und zugleich Glied des Ganzen.

Wie gelingt das?

Als Privatperson lebt er in Familie und Gesellschaft. Und das Allgemeine findet er in den Einrichtungen. In ihnen erkennt er das Gemeinsame seiner eigenen Interessen. Dort weiß er, was er wesentlich ist. In der Korporation hat er außerdem eine Tätigkeit für einen allgemeinen Zweck.

Zusammenfassung: Jeder Mensch will das Eigene und das Allgemeine. Beides findet er in Familie, Gesellschaft und ihren Einrichtungen, vor allem in der Korporation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 264: Zwei Seiten in jedem Menschen</p>
<p>Jeder Mensch hat zwei Seiten. Er will für sich selbst etwas. Und er will zugleich das Allgemeine. Zu seinem Recht kommt er nur, wenn beide Seiten wirklich werden. Er muss Privatperson sein und zugleich Glied des Ganzen.</p>
<p>Wie gelingt das?</p>
<p>Als Privatperson lebt er in Familie und Gesellschaft. Und das Allgemeine findet er in den Einrichtungen. In ihnen erkennt er das Gemeinsame seiner eigenen Interessen. Dort weiß er, was er wesentlich ist. In der Korporation hat er außerdem eine Tätigkeit für einen allgemeinen Zweck.</p>
<p>Zusammenfassung: Jeder Mensch will das Eigene und das Allgemeine. Beides findet er in Familie, Gesellschaft und ihren Einrichtungen, vor allem in der Korporation.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/264/#comment-2952</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Individuen enthalten selbst das gedoppelte &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; — das Extrem der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; wissenden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt; und das Extrem der das Substantielle wissenden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; — und gelangen zu ihrem Rechte nur, insofern sie als Privat- wie als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; Personen wirklich sind.&lt;/em&gt;

Der Paragraph verlegt den Unterschied, der bisher zwischen den Sphären lag, in den Einzelnen hinein. Nicht die einen sind Privatleute und die anderen Staatsbürger; jeder ist beides, und beides ist ein Recht, nicht eine bloße Rolle. Daraus ergibt sich, was die Institutionen zu leisten haben: Sie sind das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt; seiende Allgemeine der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Interessen selbst, und der Einzelne findet in ihnen nicht eine fremde Ordnung, sondern sein „wesentliches Selbstbewusstsein“ — dasjenige an ihm, was er nicht durch Belieben, sondern durch Zugehörigkeit ist. Und über die bloße Zugehörigkeit hinaus gewähren ihm eben diese Sphären ein Geschäft und eine Tätigkeit, die auf einen allgemeinen Zweck gerichtet sind — in der Korporation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Individuen enthalten selbst das gedoppelte <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> — das Extrem der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> wissenden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a> und das Extrem der das Substantielle wissenden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> — und gelangen zu ihrem Rechte nur, insofern sie als Privat- wie als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> Personen wirklich sind.</em></p>
<p>Der Paragraph verlegt den Unterschied, der bisher zwischen den Sphären lag, in den Einzelnen hinein. Nicht die einen sind Privatleute und die anderen Staatsbürger; jeder ist beides, und beides ist ein Recht, nicht eine bloße Rolle. Daraus ergibt sich, was die Institutionen zu leisten haben: Sie sind das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a> seiende Allgemeine der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Interessen selbst, und der Einzelne findet in ihnen nicht eine fremde Ordnung, sondern sein „wesentliches Selbstbewusstsein“ — dasjenige an ihm, was er nicht durch Belieben, sondern durch Zugehörigkeit ist. Und über die bloße Zugehörigkeit hinaus gewähren ihm eben diese Sphären ein Geschäft und eine Tätigkeit, die auf einen allgemeinen Zweck gerichtet sind — in der Korporation.</p>
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		<title>
		Von: Karl Marx		</title>
		<link>https://grundlinien.de/264/#comment-1891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Marx]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 1843 20:36:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 264. »Die Individuen der Menge, da sie selbst geistige Naturen und damit das gedoppelte Moment, nämlich das Extrem der für sich wissenden und wollenden Einzelnheit und das Extrem der das Substantielle wissenden und wollenden Allgemeinheit in sich enthalten und daher zu dem Rechte dieser beiden Seiten nur gelangen, insofern sie sowohl als Privat- wie als substantielle Personen wirklich sind; - erreichen in jenen Sphären teils unmittelbar das Erstere, teils das Andere so, daß sie in den Institutionen, als dem an sich seienden Allgemeinen ihrer besonderen Interessen, ihr wesentliches Selbstbewußtsein haben, teils daß sie ihnen ein auf einen allgemeinen Zweck gerichtetes Geschäft und Tätigkeit in der Korporation gewähren.«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 264. »Die Individuen der Menge, da sie selbst geistige Naturen und damit das gedoppelte Moment, nämlich das Extrem der für sich wissenden und wollenden Einzelnheit und das Extrem der das Substantielle wissenden und wollenden Allgemeinheit in sich enthalten und daher zu dem Rechte dieser beiden Seiten nur gelangen, insofern sie sowohl als Privat- wie als substantielle Personen wirklich sind; &#8211; erreichen in jenen Sphären teils unmittelbar das Erstere, teils das Andere so, daß sie in den Institutionen, als dem an sich seienden Allgemeinen ihrer besonderen Interessen, ihr wesentliches Selbstbewußtsein haben, teils daß sie ihnen ein auf einen allgemeinen Zweck gerichtetes Geschäft und Tätigkeit in der Korporation gewähren.«</p>
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