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	Kommentare zu: 266	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/266/#comment-3329</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:03:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 266: Der Geist erkennt sich selbst

Bisher wirkte der Geist in Familie und Gesellschaft wie eine Notwendigkeit. Die Einrichtungen hielten alles zusammen, auch ohne dass die Menschen es bemerkten.

Was ändert sich im Staat?

Der Geist wird sich selbst zum Gegenstand und zum Zweck. Er ist nicht nur die verborgene Kraft hinter den Erscheinungen. Er ist ihr Inneres, das sich selbst weiß. Dadurch erhält die Notwendigkeit die Gestalt der Freiheit.

Ein Bild:

Wer schwimmen lernt, kämpft zuerst gegen das Wasser. Später kennt er es und bewegt sich frei darin. Das Wasser ist dasselbe, aber jetzt trägt es ihn.

Zusammenfassung: Im Staat wird sich der Geist selbst Gegenstand und Zweck. So erscheint die Notwendigkeit der Einrichtungen als Freiheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 266: Der Geist erkennt sich selbst</p>
<p>Bisher wirkte der Geist in Familie und Gesellschaft wie eine Notwendigkeit. Die Einrichtungen hielten alles zusammen, auch ohne dass die Menschen es bemerkten.</p>
<p>Was ändert sich im Staat?</p>
<p>Der Geist wird sich selbst zum Gegenstand und zum Zweck. Er ist nicht nur die verborgene Kraft hinter den Erscheinungen. Er ist ihr Inneres, das sich selbst weiß. Dadurch erhält die Notwendigkeit die Gestalt der Freiheit.</p>
<p>Ein Bild:</p>
<p>Wer schwimmen lernt, kämpft zuerst gegen das Wasser. Später kennt er es und bewegt sich frei darin. Das Wasser ist dasselbe, aber jetzt trägt es ihn.</p>
<p>Zusammenfassung: Im Staat wird sich der Geist selbst Gegenstand und Zweck. So erscheint die Notwendigkeit der Einrichtungen als Freiheit.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/266/#comment-2954</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:27:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der Geist ist nicht nur &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Notwendigkeit&lt;/a&gt; und Reich der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung&quot; title=&quot;Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Erscheinung&lt;/a&gt;, sondern deren &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt;; indem die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; sich selbst Gegenstand und Zweck ist, tritt eben diese Notwendigkeit in der Gestalt der Freiheit auf.&lt;/em&gt;

Dies ist der Umschlag, auf den §§ 263 und 265 hinauslaufen. Solange das Vernünftige nur wirkt, ohne gewusst zu werden, erscheint es als Notwendigkeit: Es geschieht mit den Menschen, statt von ihnen gewollt zu werden. „Idealität“ heißt hier, dass das Bestehende nicht selbständig &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; ist, sondern &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; eines Ganzen, das sich selbst zum Gegenstand hat — und sobald das Allgemeine sich selbst will, ist dasselbe Notwendige Freiheit, weil nichts mehr von außen kommt. Der Schritt besteht also nicht darin, dass etwas hinzukäme, sondern darin, dass dasselbe in einer anderen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Geist ist nicht nur <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">Notwendigkeit</a> und Reich der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung" title="Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit." rel="ugc">Erscheinung</a>, sondern deren <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a>; indem die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> sich selbst Gegenstand und Zweck ist, tritt eben diese Notwendigkeit in der Gestalt der Freiheit auf.</em></p>
<p>Dies ist der Umschlag, auf den §§ 263 und 265 hinauslaufen. Solange das Vernünftige nur wirkt, ohne gewusst zu werden, erscheint es als Notwendigkeit: Es geschieht mit den Menschen, statt von ihnen gewollt zu werden. „Idealität“ heißt hier, dass das Bestehende nicht selbständig <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> ist, sondern <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> eines Ganzen, das sich selbst zum Gegenstand hat — und sobald das Allgemeine sich selbst will, ist dasselbe Notwendige Freiheit, weil nichts mehr von außen kommt. Der Schritt besteht also nicht darin, dass etwas hinzukäme, sondern darin, dass dasselbe in einer anderen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Marx		</title>
		<link>https://grundlinien.de/266/#comment-1837</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Marx]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 1843 21:31:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 266. »Allein &#124;Bei Hegel: Aber&#124; der Geist ist nicht nur als diese« (welche?) »Notwendigkeit [...], sondern als die Idealität derselben, und als ihr Inneres sich objektiv und wirklich; so ist diese substantielle Allgemeinheit sich selbst Gegenstand und Zweck, und jene Notwendigkeit hierdurch sich ebensosehr in Gestalt der Freiheit.«

Der Übergang der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft in den politischen Staat ist also der, daß der Geist jener Sphären, der an sich der Staatsgeist ist, sich nun auch als solcher zu sich verhält und als ihr Inneres sich wirklich ist. Der Übergang wird also nicht aus dem besondern Wesen der Familie etc. und dem besondern Wesen des Staats, sondern aus dem allgemeinen Verhältnis von Notwendigkeit und Freiheit hergeleitet. Es ist ganz derselbe Übergang, der in der Logik aus der Sphäre des Wesens in die Sphäre des Begriffs bewerkstelligt wird. Derselbe Übergang wird in der Naturphilosophie aus der unorganischen Natur in das Leben gemacht. Es sind immer dieselben Kategorien, die bald die Seele für diese, bald für jene Sphäre hergeben. Es kommt nur darauf an, für die einzelnen konkreten Bestimmungen die entsprechenden abstrakten aufzufinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 266. »Allein |Bei Hegel: Aber| der Geist ist nicht nur als diese« (welche?) »Notwendigkeit [&#8230;], sondern als die Idealität derselben, und als ihr Inneres sich objektiv und wirklich; so ist diese substantielle Allgemeinheit sich selbst Gegenstand und Zweck, und jene Notwendigkeit hierdurch sich ebensosehr in Gestalt der Freiheit.«</p>
<p>Der Übergang der Familie und der bürgerlichen Gesellschaft in den politischen Staat ist also der, daß der Geist jener Sphären, der an sich der Staatsgeist ist, sich nun auch als solcher zu sich verhält und als ihr Inneres sich wirklich ist. Der Übergang wird also nicht aus dem besondern Wesen der Familie etc. und dem besondern Wesen des Staats, sondern aus dem allgemeinen Verhältnis von Notwendigkeit und Freiheit hergeleitet. Es ist ganz derselbe Übergang, der in der Logik aus der Sphäre des Wesens in die Sphäre des Begriffs bewerkstelligt wird. Derselbe Übergang wird in der Naturphilosophie aus der unorganischen Natur in das Leben gemacht. Es sind immer dieselben Kategorien, die bald die Seele für diese, bald für jene Sphäre hergeben. Es kommt nur darauf an, für die einzelnen konkreten Bestimmungen die entsprechenden abstrakten aufzufinden.</p>
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