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	Kommentare zu: 276	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/276/#comment-3343</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:20:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 276: Die Einheit des Staates

Die Grundlage des Staates ist seine Einheit. Alle besonderen Gewalten und Aufgaben sind in ihr aufgehoben und erhalten zugleich.

Was heißt das?

Keine Gewalt ist unabhängig. Jede hat nur so viel Recht, wie ihr das Ganze gibt. Alle gehen von der Macht des Ganzen aus.

Ein Vergleich:

Im lebendigen Körper ist das Leben in jedem Punkt. Es gibt nur ein Leben in allen Teilen. Trennt man einen Teil ab, stirbt er. So ist es mit allen Ständen, Gewalten und Korporationen im Staat. Jeder Teil will für sich bestehen. Doch er lebt nur im Ganzen.

Zusammenfassung: Die Gewalten im Staat sind nicht unabhängig. Sie haben ihr Recht nur vom Ganzen. Wie Glieder eines Körpers leben sie nur in der Einheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 276: Die Einheit des Staates</p>
<p>Die Grundlage des Staates ist seine Einheit. Alle besonderen Gewalten und Aufgaben sind in ihr aufgehoben und erhalten zugleich.</p>
<p>Was heißt das?</p>
<p>Keine Gewalt ist unabhängig. Jede hat nur so viel Recht, wie ihr das Ganze gibt. Alle gehen von der Macht des Ganzen aus.</p>
<p>Ein Vergleich:</p>
<p>Im lebendigen Körper ist das Leben in jedem Punkt. Es gibt nur ein Leben in allen Teilen. Trennt man einen Teil ab, stirbt er. So ist es mit allen Ständen, Gewalten und Korporationen im Staat. Jeder Teil will für sich bestehen. Doch er lebt nur im Ganzen.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Gewalten im Staat sind nicht unabhängig. Sie haben ihr Recht nur vom Ganzen. Wie Glieder eines Körpers leben sie nur in der Einheit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/276/#comment-2964</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:30:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; Einheit des Staats ist die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt; seiner &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt;: die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderen&lt;/a&gt; Gewalten und Geschäfte sind in ihr ebenso aufgelöst als erhalten.&lt;/em&gt;

Hier wird der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt;, aus dem im folgenden die Souveränität hervorgeht. Dass die substantielle Einheit die „Idealität“ ihrer Momente ist, heißt nicht, dass die besonderen Gewalten verschwinden, sondern dass sie kein Bestehen aus sich haben: Sie sind &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben&quot; title=&quot;Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;aufgehoben&lt;/a&gt; in dem doppelten Sinn, dass ihre Selbständigkeit fällt und sie gerade dadurch erhalten bleiben. Ihre Berechtigung reicht genau so weit, wie sie in der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; des Ganzen bestimmt ist, und sie sind keine festen Teile, sondern flüssige Glieder, die ihre Substanz an dem einfachen Selbst des Staates haben. Die Gegenfigur, gegen die das gesagt ist, wäre das Aggregat, in dem jeder Teil sein Recht schon mitbringt und das Ganze nur die Summe ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> Einheit des Staats ist die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a> seiner <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a>: die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderen</a> Gewalten und Geschäfte sind in ihr ebenso aufgelöst als erhalten.</em></p>
<p>Hier wird der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a>, aus dem im folgenden die Souveränität hervorgeht. Dass die substantielle Einheit die „Idealität“ ihrer Momente ist, heißt nicht, dass die besonderen Gewalten verschwinden, sondern dass sie kein Bestehen aus sich haben: Sie sind <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben" title="Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden." rel="ugc">aufgehoben</a> in dem doppelten Sinn, dass ihre Selbständigkeit fällt und sie gerade dadurch erhalten bleiben. Ihre Berechtigung reicht genau so weit, wie sie in der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> des Ganzen bestimmt ist, und sie sind keine festen Teile, sondern flüssige Glieder, die ihre Substanz an dem einfachen Selbst des Staates haben. Die Gegenfigur, gegen die das gesagt ist, wäre das Aggregat, in dem jeder Teil sein Recht schon mitbringt und das Ganze nur die Summe ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Marx		</title>
		<link>https://grundlinien.de/276/#comment-1468</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Marx]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 1843 02:08:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zusatz: »Mit dieser Idealität der Momente ist es wie mit dem Leben im organischen Körper.«

Versteht sich: Hegel spricht nur von der Idee »der besondern Gewalten und Geschäfte«... Sie sollen nur eine so weit gehende Berechtigung haben, als in der Idee des Ganzen bestimmt ist; sie sollen nur »von seiner Macht ausgehen«. Daß dies so sein soll, liegt in der Idee des Organismus. Es wäre aber eben zu entwickeln gewesen, wie dies zu bewerkstelligen ist. Denn im Staat muß bewußte Vernunft herrschen; die substantielle bloß innere und darum bloß äußere Notwendigkeit, die zufällige [...] &#124;Undeutliches Wort, etwa: Verschränkung, oder Verschlingung&#124; der »Gewalten und Geschäfte« kann nicht für das Vernünftige ausgegeben werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zusatz: »Mit dieser Idealität der Momente ist es wie mit dem Leben im organischen Körper.«</p>
<p>Versteht sich: Hegel spricht nur von der Idee »der besondern Gewalten und Geschäfte«&#8230; Sie sollen nur eine so weit gehende Berechtigung haben, als in der Idee des Ganzen bestimmt ist; sie sollen nur »von seiner Macht ausgehen«. Daß dies so sein soll, liegt in der Idee des Organismus. Es wäre aber eben zu entwickeln gewesen, wie dies zu bewerkstelligen ist. Denn im Staat muß bewußte Vernunft herrschen; die substantielle bloß innere und darum bloß äußere Notwendigkeit, die zufällige [&#8230;] |Undeutliches Wort, etwa: Verschränkung, oder Verschlingung| der »Gewalten und Geschäfte« kann nicht für das Vernünftige ausgegeben werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/276/#comment-1672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 14:16:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dieser Idealität der Momente ist es wie mit dem Leben im organischen Körper: es ist in jedem Punkte, es gibt nur ein Leben in allen Punkten, und es ist kein Widerstand dagegen. Getrennt davon ist jeder Punkt tot. Dies ist auch die Idealität aller einzelnen Stände, Gewalten und Korporationen, so sehr sie auch den Trieb haben, zu bestehen und für sich zu sein. Es ist damit wie mit dem Magen im Organischen, der sich auch für sich setzt, aber zugleich aufgehoben und sakrifiziert wird und in das Ganze übergeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Idealität der Momente ist es wie mit dem Leben im organischen Körper: es ist in jedem Punkte, es gibt nur ein Leben in allen Punkten, und es ist kein Widerstand dagegen. Getrennt davon ist jeder Punkt tot. Dies ist auch die Idealität aller einzelnen Stände, Gewalten und Korporationen, so sehr sie auch den Trieb haben, zu bestehen und für sich zu sein. Es ist damit wie mit dem Magen im Organischen, der sich auch für sich setzt, aber zugleich aufgehoben und sakrifiziert wird und in das Ganze übergeht.</p>
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