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	Kommentare zu: 283	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/283/#comment-3350</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:20:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 283: Die Berater

Die fürstliche Gewalt hat eine zweite Seite: den Inhalt der Entscheidungen.

Wer bereitet ihn vor?

Oberste beratende Stellen und Personen. Sie legen dem Monarchen die Angelegenheiten des Staates vor. Mit allen Gründen, Gesetzen und Umständen, die dazu gehören. Auch neue Gesetze, die nötig werden.

Wer wählt die Berater?

Der Monarch selbst. Sie haben unmittelbar mit seiner Person zu tun. Darum steht ihre Ernennung und Entlassung ganz in seinem freien Ermessen. Seine Willkür ist hier unbeschränkt.

Zusammenfassung: Oberste Berater bereiten die Entscheidungen des Monarchen vor. Er wählt und entlässt sie nach seinem unbeschränkten Ermessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 283: Die Berater</p>
<p>Die fürstliche Gewalt hat eine zweite Seite: den Inhalt der Entscheidungen.</p>
<p>Wer bereitet ihn vor?</p>
<p>Oberste beratende Stellen und Personen. Sie legen dem Monarchen die Angelegenheiten des Staates vor. Mit allen Gründen, Gesetzen und Umständen, die dazu gehören. Auch neue Gesetze, die nötig werden.</p>
<p>Wer wählt die Berater?</p>
<p>Der Monarch selbst. Sie haben unmittelbar mit seiner Person zu tun. Darum steht ihre Ernennung und Entlassung ganz in seinem freien Ermessen. Seine Willkür ist hier unbeschränkt.</p>
<p>Zusammenfassung: Oberste Berater bereiten die Entscheidungen des Monarchen vor. Er wählt und entlässt sie nach seinem unbeschränkten Ermessen.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/283/#comment-2971</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:30:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Das zweite &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; der fürstlichen Gewalt ist die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; — der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmte&lt;/a&gt; Inhalt und dessen Subsumtion unter das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeine&lt;/a&gt; —, die als oberste beratende Stellen eigene Existenz erhält.&lt;/em&gt;

Nachdem das Entscheiden &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; entwickelt ist, wird das Moment nachgetragen, das ihm den Inhalt zubringt. Die Entscheidung selbst bringt keinen Inhalt mit, sie &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; nur das entscheidende Ja hinzu; woran sie sich vollzieht, muss ihr von anderswoher zukommen, und zwar bereits in objektiver &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt;, mit Entscheidungsgründen, einschlägigen Gesetzen und Umständen. Dass die Beratung eine eigene Gestalt bekommt, ist keine bloße Zweckmäßigkeit, sondern folgt daraus, dass in einer zur reellen Vernünftigkeit gediehenen Verfassung jedes Moment des Begriffs eine für sich wirkliche Gestalt hat (§ 279). Weil diese Stellen es &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; mit der Person des Monarchen zu tun haben, fällt gerade ihre Besetzung an den einen Punkt, der nicht objektiv bestimmt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das zweite <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> der fürstlichen Gewalt ist die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> — der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmte</a> Inhalt und dessen Subsumtion unter das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeine</a> —, die als oberste beratende Stellen eigene Existenz erhält.</em></p>
<p>Nachdem das Entscheiden <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> entwickelt ist, wird das Moment nachgetragen, das ihm den Inhalt zubringt. Die Entscheidung selbst bringt keinen Inhalt mit, sie <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> nur das entscheidende Ja hinzu; woran sie sich vollzieht, muss ihr von anderswoher zukommen, und zwar bereits in objektiver <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a>, mit Entscheidungsgründen, einschlägigen Gesetzen und Umständen. Dass die Beratung eine eigene Gestalt bekommt, ist keine bloße Zweckmäßigkeit, sondern folgt daraus, dass in einer zur reellen Vernünftigkeit gediehenen Verfassung jedes Moment des Begriffs eine für sich wirkliche Gestalt hat (§ 279). Weil diese Stellen es <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> mit der Person des Monarchen zu tun haben, fällt gerade ihre Besetzung an den einen Punkt, der nicht objektiv bestimmt ist.</p>
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