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	Kommentare zu: 29	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/29/#comment-8</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 10:52:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[zu § 29]
Die große Stellung des Rechts - Geist sich wirklich machen; - Natur ist, was sie ist; wird begriffen - daß der Geist - als eine Natur - als das System einer Welt sei, - Sitte, Ordnung [eine]r Vorstellung, Idee notwendig - für sich. Ob das, was in Idee notwendige Bestimmung, das sei, was die Menschen Recht heißen -
Recht erscheint in der nächsten Vorstellung als Möglichkeit zu tun oder auch nicht. Ich tue nichts Unrechtes, wenn Ich mein Recht nicht geltend mache - höhere, konkrete Bestimmungen sind nicht nur R[echte], auch Pflichten -
Zufälligkeit, ob es gelte oder nicht, - nur nicht verletzen das Recht des andern. Recht soll gelten - α) Ich will, β) gültig, γ) warum gültig? Allgemeinheit - Freiheit - α) Unrecht - β) von meinem Willen aus; α) Wille allein der Grund der Gültigkeit - daß man ihn gelten läßt -
Konkretes Recht die absolute Notwendigkeit des Geistes α) Dasein - Ich kann dieses oder jenes Recht geltend machen, das Recht daran selbst aufgeben - schenken - aber es ist notwendig, daß ich rechtliche Person bin - das Recht habe - daß es auch Existenz hat - Wille, subjektiv, kann sein, daß es nicht gilt. Aber es soll gelten, weil Wille, was ich tue - dies ist nicht bloß eine Befugnis oder Erlaubnis. Nicht weil es ein Recht ist, sondern weil formell. Dies macht die Seite seiner Zufälligkeit aus - Absolutes Recht auch seinem Inhalt nach bestimmt. - Sittlichkeit hat ein Recht, - Dasein*2) 
α) in äußerlicher Sache, Eigentum
β) Idee, substantielles Verhältnis in mir; Subjekt, Einsicht, Überzeugung hier nicht vorgezogen, Gewohnheit, Sitte, - kann wesentliches Moment der Idee - Erlaubnis sein - ob dieses oder jenes Dasein der Freiheit sein soll, dies ist hier Selbstbewußtsein -
γ) - 
Es ist notwendiges Moment α) von Seite des Sittlichen - sein Dasein - β) von Seite des Selbstbewußtseins, sein Wesen, sein Begriff, sich zur Idee zu machen. 
Daß der Geist zu seinem Rechte komme, d. i. daß die vernünftigen Bestimmungen desselben, die entwickelten herausgesetzt - nicht eingehüllt bleiben - bei einem einfachen Volke ist dies der Fall - und dies gelte, d. i. als dieser Wille und Sitte des Selbstbewußtseins sei - - ein Geisterreich in seinen Gesetzen - Gesetze der Substanz, - Selbstbewußtsein die Realität. 
Was Recht ist - Definition - muß man sich nicht an die Juristen wenden - Recht aus Gesetzen
Hier: was ist an und für sich Recht, d. h. wie kann Gesetz sein?
Beschränkung, - ungeheurer Irrtum - Knechtschaft Allenthalben hört man davon sprechen, - Cortes in Lissabon. 

[zu § 29 Anm.] 
α) Freiheit - ihr Dasein - ist an und für sich notwendig. 
α) Freiheit für d[ie] Fr[eien], aber 
β) als ein Gegenständliches - d. i. Äußerliches auch Bestimmung und Unterschied
γ) Weisen dieser Unterschiede, macht die Einteilung
β) Ist dies nun das, was wir Recht nennen? - Empfindung, Vorstellung im formellen Denken - Meine Freiheit darin -
γ) Diese Definition könnte auch auf genetische Weise gefunden werden. 
Aber in der Vorstellung des Rechts - viele andere Bestimmungen, die nur Konsequenzen sind, und auf welche die Reflexion zuerst fällt, um sie als die wesentliche Bestimmung zu nehmen - Einsicht, daß Folge
α) Wozu ich Recht habe, das darf ich, befugt, erlaubt - aber es [ist] nicht geboten - der Andere aber nicht - warum nicht? - weil mein Wille - Freiheit - absolut - Aber hier schon der Andere gehört nicht her - Liebe und Gegenliebe 
Trennbarkeit der Sache als einer äußerlichen von meinem Willen - aber im Höheren, Staat - was Recht, ist auch Pflicht. 
β) Beschränkung der Freiheit - Konsequenz selbst wieder in Beziehung auf Andere - und zwar ganz nur in Form von Freiheit - welche noch die Willkür zu ihrer Determination in Ansehung des Besonderen hat - 


2) *Dasein ist der subjektive Wille - für ihn Pflicht - diese Realität - subjektives Selbstbewußtsein ist notw. wesentliches Moment der Idee]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 29]<br />
Die große Stellung des Rechts &#8211; Geist sich wirklich machen; &#8211; Natur ist, was sie ist; wird begriffen &#8211; daß der Geist &#8211; als eine Natur &#8211; als das System einer Welt sei, &#8211; Sitte, Ordnung [eine]r Vorstellung, Idee notwendig &#8211; für sich. Ob das, was in Idee notwendige Bestimmung, das sei, was die Menschen Recht heißen &#8211;<br />
Recht erscheint in der nächsten Vorstellung als Möglichkeit zu tun oder auch nicht. Ich tue nichts Unrechtes, wenn Ich mein Recht nicht geltend mache &#8211; höhere, konkrete Bestimmungen sind nicht nur R[echte], auch Pflichten &#8211;<br />
Zufälligkeit, ob es gelte oder nicht, &#8211; nur nicht verletzen das Recht des andern. Recht soll gelten &#8211; α) Ich will, β) gültig, γ) warum gültig? Allgemeinheit &#8211; Freiheit &#8211; α) Unrecht &#8211; β) von meinem Willen aus; α) Wille allein der Grund der Gültigkeit &#8211; daß man ihn gelten läßt &#8211;<br />
Konkretes Recht die absolute Notwendigkeit des Geistes α) Dasein &#8211; Ich kann dieses oder jenes Recht geltend machen, das Recht daran selbst aufgeben &#8211; schenken &#8211; aber es ist notwendig, daß ich rechtliche Person bin &#8211; das Recht habe &#8211; daß es auch Existenz hat &#8211; Wille, subjektiv, kann sein, daß es nicht gilt. Aber es soll gelten, weil Wille, was ich tue &#8211; dies ist nicht bloß eine Befugnis oder Erlaubnis. Nicht weil es ein Recht ist, sondern weil formell. Dies macht die Seite seiner Zufälligkeit aus &#8211; Absolutes Recht auch seinem Inhalt nach bestimmt. &#8211; Sittlichkeit hat ein Recht, &#8211; Dasein*2)<br />
α) in äußerlicher Sache, Eigentum<br />
β) Idee, substantielles Verhältnis in mir; Subjekt, Einsicht, Überzeugung hier nicht vorgezogen, Gewohnheit, Sitte, &#8211; kann wesentliches Moment der Idee &#8211; Erlaubnis sein &#8211; ob dieses oder jenes Dasein der Freiheit sein soll, dies ist hier Selbstbewußtsein &#8211;<br />
γ) &#8211;<br />
Es ist notwendiges Moment α) von Seite des Sittlichen &#8211; sein Dasein &#8211; β) von Seite des Selbstbewußtseins, sein Wesen, sein Begriff, sich zur Idee zu machen.<br />
Daß der Geist zu seinem Rechte komme, d. i. daß die vernünftigen Bestimmungen desselben, die entwickelten herausgesetzt &#8211; nicht eingehüllt bleiben &#8211; bei einem einfachen Volke ist dies der Fall &#8211; und dies gelte, d. i. als dieser Wille und Sitte des Selbstbewußtseins sei &#8211; &#8211; ein Geisterreich in seinen Gesetzen &#8211; Gesetze der Substanz, &#8211; Selbstbewußtsein die Realität.<br />
Was Recht ist &#8211; Definition &#8211; muß man sich nicht an die Juristen wenden &#8211; Recht aus Gesetzen<br />
Hier: was ist an und für sich Recht, d. h. wie kann Gesetz sein?<br />
Beschränkung, &#8211; ungeheurer Irrtum &#8211; Knechtschaft Allenthalben hört man davon sprechen, &#8211; Cortes in Lissabon. </p>
<p>[zu § 29 Anm.]<br />
α) Freiheit &#8211; ihr Dasein &#8211; ist an und für sich notwendig.<br />
α) Freiheit für d[ie] Fr[eien], aber<br />
β) als ein Gegenständliches &#8211; d. i. Äußerliches auch Bestimmung und Unterschied<br />
γ) Weisen dieser Unterschiede, macht die Einteilung<br />
β) Ist dies nun das, was wir Recht nennen? &#8211; Empfindung, Vorstellung im formellen Denken &#8211; Meine Freiheit darin &#8211;<br />
γ) Diese Definition könnte auch auf genetische Weise gefunden werden.<br />
Aber in der Vorstellung des Rechts &#8211; viele andere Bestimmungen, die nur Konsequenzen sind, und auf welche die Reflexion zuerst fällt, um sie als die wesentliche Bestimmung zu nehmen &#8211; Einsicht, daß Folge<br />
α) Wozu ich Recht habe, das darf ich, befugt, erlaubt &#8211; aber es [ist] nicht geboten &#8211; der Andere aber nicht &#8211; warum nicht? &#8211; weil mein Wille &#8211; Freiheit &#8211; absolut &#8211; Aber hier schon der Andere gehört nicht her &#8211; Liebe und Gegenliebe<br />
Trennbarkeit der Sache als einer äußerlichen von meinem Willen &#8211; aber im Höheren, Staat &#8211; was Recht, ist auch Pflicht.<br />
β) Beschränkung der Freiheit &#8211; Konsequenz selbst wieder in Beziehung auf Andere &#8211; und zwar ganz nur in Form von Freiheit &#8211; welche noch die Willkür zu ihrer Determination in Ansehung des Besonderen hat &#8211; </p>
<p>2) *Dasein ist der subjektive Wille &#8211; für ihn Pflicht &#8211; diese Realität &#8211; subjektives Selbstbewußtsein ist notw. wesentliches Moment der Idee</p>
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