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	Kommentare zu: 320	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/320/#comment-3387</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:59:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 320: Von der Meinung zum Monarchen

In der öffentlichen Meinung zeigt sich die Subjektivität am äußerlichsten. Sie will ihre Zufälligkeit geltend machen. Mit ihrem Räsonieren löst sie das Bestehende auf und zerstört dabei sich selbst.

Wo ist die Subjektivität wirklich wahr?

Im Gegenteil: in der Subjektivität, die eins ist mit dem allgemeinen Willen. Das ist der Monarch. Er ist die Einheit des Ganzen.

Was fehlt noch?

Diese Einheit ist noch nicht ganz zu ihrem Recht gekommen. Im Frieden bestehen alle Bereiche nebeneinander. Die Einheit des Ganzen muss sich auch zeigen. Davon handelt der nächste Teil.

Zusammenfassung: In der öffentlichen Meinung erscheint die Subjektivität am äußerlichsten. Wahr ist sie erst als Einheit mit dem allgemeinen Willen im Monarchen. Diese Einheit muss sich noch zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 320: Von der Meinung zum Monarchen</p>
<p>In der öffentlichen Meinung zeigt sich die Subjektivität am äußerlichsten. Sie will ihre Zufälligkeit geltend machen. Mit ihrem Räsonieren löst sie das Bestehende auf und zerstört dabei sich selbst.</p>
<p>Wo ist die Subjektivität wirklich wahr?</p>
<p>Im Gegenteil: in der Subjektivität, die eins ist mit dem allgemeinen Willen. Das ist der Monarch. Er ist die Einheit des Ganzen.</p>
<p>Was fehlt noch?</p>
<p>Diese Einheit ist noch nicht ganz zu ihrem Recht gekommen. Im Frieden bestehen alle Bereiche nebeneinander. Die Einheit des Ganzen muss sich auch zeigen. Davon handelt der nächste Teil.</p>
<p>Zusammenfassung: In der öffentlichen Meinung erscheint die Subjektivität am äußerlichsten. Wahr ist sie erst als Einheit mit dem allgemeinen Willen im Monarchen. Diese Einheit muss sich noch zeigen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/320/#comment-3008</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Umschlag in das Gegenteil — die Subjektivität in ihrer äußerlichsten Gestalt, dem sich selbst zerstörenden Meinen, hat ihre Wahrheit in der Subjektivität, die mit dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantiellen&lt;/a&gt; Willen identisch ist.&lt;/em&gt;

Der Paragraph schließt die Reihe über öffentliche Meinung und Presse ab und stellt zugleich die Weiche zum nächsten Teil. Beide Gestalten heißen Subjektivität: Im Meinen und Räsonieren ist der Einzelne &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; gegen das Ganze, und weil er nichts als seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Zufälligkeit&lt;/a&gt; geltend macht, hebt er sich dabei selbst auf — Meinung steht gegen Meinung, ohne dass etwas Bestehendes daraus wird. Dieselbe &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt;, aber als Einheit mit dem substantiellen Willen, ist die fürstliche Gewalt: der Punkt, in dem das Ganze sich entschließt und dadurch eines ist. Hegel nennt sie die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt; des Ganzen, das heißt: sie ist nicht ein Teil neben anderen, sondern das, worin die Teile keine Selbständigkeit mehr für sich haben — und diese Bestimmung ist im Bisherigen noch nicht zu ihrem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; gekommen, weshalb der Gang nun zur Souveränität nach außen weitergeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Umschlag in das Gegenteil — die Subjektivität in ihrer äußerlichsten Gestalt, dem sich selbst zerstörenden Meinen, hat ihre Wahrheit in der Subjektivität, die mit dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantiellen</a> Willen identisch ist.</em></p>
<p>Der Paragraph schließt die Reihe über öffentliche Meinung und Presse ab und stellt zugleich die Weiche zum nächsten Teil. Beide Gestalten heißen Subjektivität: Im Meinen und Räsonieren ist der Einzelne <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> gegen das Ganze, und weil er nichts als seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">Zufälligkeit</a> geltend macht, hebt er sich dabei selbst auf — Meinung steht gegen Meinung, ohne dass etwas Bestehendes daraus wird. Dieselbe <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a>, aber als Einheit mit dem substantiellen Willen, ist die fürstliche Gewalt: der Punkt, in dem das Ganze sich entschließt und dadurch eines ist. Hegel nennt sie die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a> des Ganzen, das heißt: sie ist nicht ein Teil neben anderen, sondern das, worin die Teile keine Selbständigkeit mehr für sich haben — und diese Bestimmung ist im Bisherigen noch nicht zu ihrem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> gekommen, weshalb der Gang nun zur Souveränität nach außen weitergeht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/320/#comment-1691</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 14:26:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben die Subjektivität schon einmal als die Spitze des Staates im Monarchen betrachtet. Die andere Seite ist, wie sie willkürlich in der öffentlichen Meinung als der äußersten Erscheinung sich zeigt. Die Subjektivität des Monarchen ist an sich abstrakt, aber sie soll ein Konkretes und als solches die Idealität sein, die sich über das Ganze ausgießt. Der Staat des Friedens ist der, wo alle Zweige des bürgerlichen Lebens bestehen, aber dieses Bestehen neben- und außereinander aus der Idee des Ganzen hervorgehend haben. Dieses Hervorgehen muß auch als die Idealität des Ganzen zur &lt;em&gt;Erscheinung&lt;/em&gt; kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben die Subjektivität schon einmal als die Spitze des Staates im Monarchen betrachtet. Die andere Seite ist, wie sie willkürlich in der öffentlichen Meinung als der äußersten Erscheinung sich zeigt. Die Subjektivität des Monarchen ist an sich abstrakt, aber sie soll ein Konkretes und als solches die Idealität sein, die sich über das Ganze ausgießt. Der Staat des Friedens ist der, wo alle Zweige des bürgerlichen Lebens bestehen, aber dieses Bestehen neben- und außereinander aus der Idee des Ganzen hervorgehend haben. Dieses Hervorgehen muß auch als die Idealität des Ganzen zur <em>Erscheinung</em> kommen.</p>
]]></content:encoded>
		
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