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	Kommentare zu: 321	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/321/#comment-3388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 321: Souveränität nach außen

Die Souveränität nach innen kennen wir schon. Alle Teile des Staates sind darin Glieder eines Ganzen.

Was kommt hinzu?

Der Staat ist auch ein Einzelner, der sich von anderen abgrenzt. Er ist für sich und schließt andere aus. Diese Einzelheit hat er als wirkliche Person im Monarchen.

Zusammenfassung: Der Staat ist nicht nur innen gegliedert, sondern auch nach außen ein Einzelner. Diese Einzelheit ist im Monarchen wirklich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 321: Souveränität nach außen</p>
<p>Die Souveränität nach innen kennen wir schon. Alle Teile des Staates sind darin Glieder eines Ganzen.</p>
<p>Was kommt hinzu?</p>
<p>Der Staat ist auch ein Einzelner, der sich von anderen abgrenzt. Er ist für sich und schließt andere aus. Diese Einzelheit hat er als wirkliche Person im Monarchen.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Staat ist nicht nur innen gegliedert, sondern auch nach außen ein Einzelner. Diese Einzelheit ist im Monarchen wirklich.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/321/#comment-3009</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Von der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt; nach innen zum ausschließenden Für-sich-Sein — der Geist als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendlich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet&quot; title=&quot;Negation meint nicht Verneinung im Streit, sondern Begrenzung: bestimmt sein heißt, nicht alles andere zu sein. Und weil sie die Negation von diesem ist, bleibt ein bestimmtes Ergebnis zurück, nicht nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;negative&lt;/a&gt; Beziehung auf sich nimmt den entfalteten Unterschied in sich zurück und ist dadurch Individualität.&lt;/em&gt;

Der Paragraph vollzieht den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Übergang&lt;/a&gt; zum äußeren Staatsrecht als einen Schritt der Sache, nicht als Themenwechsel. Nach innen hieß Idealität (§ 278), dass die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; des Staates zwar in ihrer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Notwendigkeit&lt;/a&gt; auseinandergelegt sind, aber nur als Glieder bestehen, also keine Selbständigkeit &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; haben. Genau diese Rücknahme des Unterschieds ist gemeint, wenn Hegel den Geist eine unendlich negative Beziehung auf sich nennt: Er verhält sich zu allem Bestimmten in ihm verneinend, lässt nichts als Eigenes davonlaufen, und indem er dabei nur bei sich selbst ist, ist er für sich. Wer aber alles Unterschiedene in sich hat, hat damit alles andere außer sich — Für-sich-Sein ist notwendig ausschließend. Der Staat ist dadurch Individualität, und diese hat im Souverän ihr &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbares&lt;/a&gt;, wirkliches &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; (§ 279).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a> nach innen zum ausschließenden Für-sich-Sein — der Geist als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendlich</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet" title="Negation meint nicht Verneinung im Streit, sondern Begrenzung: bestimmt sein heißt, nicht alles andere zu sein. Und weil sie die Negation von diesem ist, bleibt ein bestimmtes Ergebnis zurück, nicht nichts." rel="ugc">negative</a> Beziehung auf sich nimmt den entfalteten Unterschied in sich zurück und ist dadurch Individualität.</em></p>
<p>Der Paragraph vollzieht den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">Übergang</a> zum äußeren Staatsrecht als einen Schritt der Sache, nicht als Themenwechsel. Nach innen hieß Idealität (§ 278), dass die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> des Staates zwar in ihrer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">Notwendigkeit</a> auseinandergelegt sind, aber nur als Glieder bestehen, also keine Selbständigkeit <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> haben. Genau diese Rücknahme des Unterschieds ist gemeint, wenn Hegel den Geist eine unendlich negative Beziehung auf sich nennt: Er verhält sich zu allem Bestimmten in ihm verneinend, lässt nichts als Eigenes davonlaufen, und indem er dabei nur bei sich selbst ist, ist er für sich. Wer aber alles Unterschiedene in sich hat, hat damit alles andere außer sich — Für-sich-Sein ist notwendig ausschließend. Der Staat ist dadurch Individualität, und diese hat im Souverän ihr <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbares</a>, wirkliches <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> (§ 279).</p>
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