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	Kommentare zu: 323	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/323/#comment-3390</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 323: Die Macht über alles Einzelne

Das Verhältnis zu anderen Staaten erscheint als etwas von außen. Als Verwicklung in zufällige Ereignisse.

Was steckt dahinter?

In Wahrheit ist es das höchste eigene Moment des Staates. Hier zeigt sich der Staat als absolute Macht über alles Einzelne. Über Leben, Eigentum und Rechte. Hier wird bewusst, dass all dies vor dem Ganzen nichtig ist.

Zusammenfassung: Im Verhältnis nach außen zeigt sich der Staat als absolute Macht. Vor ihm werden Leben, Eigentum und Rechte der Einzelnen nichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 323: Die Macht über alles Einzelne</p>
<p>Das Verhältnis zu anderen Staaten erscheint als etwas von außen. Als Verwicklung in zufällige Ereignisse.</p>
<p>Was steckt dahinter?</p>
<p>In Wahrheit ist es das höchste eigene Moment des Staates. Hier zeigt sich der Staat als absolute Macht über alles Einzelne. Über Leben, Eigentum und Rechte. Hier wird bewusst, dass all dies vor dem Ganzen nichtig ist.</p>
<p>Zusammenfassung: Im Verhältnis nach außen zeigt sich der Staat als absolute Macht. Vor ihm werden Leben, Eigentum und Rechte der Einzelnen nichtig.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/323/#comment-3011</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet&quot; title=&quot;Negation meint nicht Verneinung im Streit, sondern Begrenzung: bestimmt sein heißt, nicht alles andere zu sein. Und weil sie die Negation von diesem ist, bleibt ein bestimmtes Ergebnis zurück, nicht nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;negative&lt;/a&gt; Beziehung des Staates auf sich &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung&quot; title=&quot;Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;erscheint&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; als Verhältnis eines Anderen zu einem Anderen — das Negative sieht äußerlich aus und ist doch sein eigenstes &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;

Der Paragraph unterscheidet, wie etwas erscheint, von dem, was es ist. Was der Staat &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt; selbst tut — alles Endliche in ihm als nicht letztgültig &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzen&lt;/a&gt; —, hat im Dasein die Gestalt eines Geschehens, das von außen kommt, sich mit &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;zufälligen&lt;/a&gt; Begebenheiten verwickelt und dem Staat zuzustoßen scheint; den Namen dieses Geschehens, den Krieg, nennt Hegel erst in § 324. Hegel hält dagegen, dass diese Negation sein höchstes eigenes Moment ist: In ihr zeigt sich, dass Leben, Eigentum und die Rechte der Einzelnen dem Staat gegenüber nichts Absolutes sind, und diese &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt; alles Endlichen bringt er hier zum Dasein und Bewusstsein. Der logische Zug besteht also darin, ein scheinbar Äußerliches als eine Selbstbeziehung zu erkennen — dieselbe Figur, mit der § 321 die Souveränität nach innen und nach außen als eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; gefasst hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet" title="Negation meint nicht Verneinung im Streit, sondern Begrenzung: bestimmt sein heißt, nicht alles andere zu sein. Und weil sie die Negation von diesem ist, bleibt ein bestimmtes Ergebnis zurück, nicht nichts." rel="ugc">negative</a> Beziehung des Staates auf sich <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung" title="Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit." rel="ugc">erscheint</a> im <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> als Verhältnis eines Anderen zu einem Anderen — das Negative sieht äußerlich aus und ist doch sein eigenstes <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a>.</em></p>
<p>Der Paragraph unterscheidet, wie etwas erscheint, von dem, was es ist. Was der Staat <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a> selbst tut — alles Endliche in ihm als nicht letztgültig <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzen</a> —, hat im Dasein die Gestalt eines Geschehens, das von außen kommt, sich mit <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">zufälligen</a> Begebenheiten verwickelt und dem Staat zuzustoßen scheint; den Namen dieses Geschehens, den Krieg, nennt Hegel erst in § 324. Hegel hält dagegen, dass diese Negation sein höchstes eigenes Moment ist: In ihr zeigt sich, dass Leben, Eigentum und die Rechte der Einzelnen dem Staat gegenüber nichts Absolutes sind, und diese <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a> alles Endlichen bringt er hier zum Dasein und Bewusstsein. Der logische Zug besteht also darin, ein scheinbar Äußerliches als eine Selbstbeziehung zu erkennen — dieselbe Figur, mit der § 321 die Souveränität nach innen und nach außen als eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> gefasst hat.</p>
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