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	Kommentare zu: 325	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/325/#comment-3392</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 325: Der Stand der Tapferkeit

Das Opfer für den Staat ist die Pflicht aller.

Doch zugleich wird es zu einer besonderen Aufgabe. Ein eigener Stand widmet sich ihr: der Stand der Tapferkeit, das Militär.

Zusammenfassung: Das Opfer für den Staat ist allgemeine Pflicht. Zugleich übernimmt ein eigener Stand, das Militär, diese Aufgabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 325: Der Stand der Tapferkeit</p>
<p>Das Opfer für den Staat ist die Pflicht aller.</p>
<p>Doch zugleich wird es zu einer besonderen Aufgabe. Ein eigener Stand widmet sich ihr: der Stand der Tapferkeit, das Militär.</p>
<p>Zusammenfassung: Das Opfer für den Staat ist allgemeine Pflicht. Zugleich übernimmt ein eigener Stand, das Militär, diese Aufgabe.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/325/#comment-3013</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderung&lt;/a&gt; einer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; Pflicht — weil die Aufopferung die eine Seite gegen die Realität des besonderen Bestehens ist, wird sie selbst zu einem besonderen Verhältnis und erhält einen eigenen Stand.&lt;/em&gt;

Der Zug ist der in den Grundlinien wiederkehrende Schritt, mit dem ein Allgemeines sich ein besonderes &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; gibt. Die Pflicht, das Ganze zu erhalten, gilt allen und ist insofern allgemein; sie ist zugleich aber nur die eine Seite — die Seite der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell&quot; title=&quot;Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idealität&lt;/a&gt;, die dem beharrenden besonderen Bestehen entgegensteht —, und was nur eine Seite ist, ist damit selbst ein Besonderes. Deshalb kann und muss ihr ein eigener Stand gewidmet werden, wie den anderen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momenten&lt;/a&gt; des gesellschaftlichen Lebens auch. Die allgemeine Pflicht wird dadurch nicht ersetzt, sondern erhält neben ihrem allgemeinen Bestehen eine besondere, dauerhaft eingerichtete Existenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderung</a> einer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> Pflicht — weil die Aufopferung die eine Seite gegen die Realität des besonderen Bestehens ist, wird sie selbst zu einem besonderen Verhältnis und erhält einen eigenen Stand.</em></p>
<p>Der Zug ist der in den Grundlinien wiederkehrende Schritt, mit dem ein Allgemeines sich ein besonderes <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> gibt. Die Pflicht, das Ganze zu erhalten, gilt allen und ist insofern allgemein; sie ist zugleich aber nur die eine Seite — die Seite der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-ideell" title="Ideell ist das Aufgehobene: vorhanden, aber nicht mehr selbständig." rel="ugc">Idealität</a>, die dem beharrenden besonderen Bestehen entgegensteht —, und was nur eine Seite ist, ist damit selbst ein Besonderes. Deshalb kann und muss ihr ein eigener Stand gewidmet werden, wie den anderen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momenten</a> des gesellschaftlichen Lebens auch. Die allgemeine Pflicht wird dadurch nicht ersetzt, sondern erhält neben ihrem allgemeinen Bestehen eine besondere, dauerhaft eingerichtete Existenz.</p>
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		Von: Hegel (Naturrechtsaufsatz 1802)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/325/#comment-2661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Naturrechtsaufsatz 1802)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 1802 11:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hegel, Über die wissenschaftlichen Behandlungsarten des Naturrechts (Kritisches Journal der Philosophie, Bd. 2, 2. Stück, 1802), &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/naturrechtsaufsatz/44/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;S. 464&lt;/a&gt;:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das, was wir unter der äußern Form des ersten Standes auf die eine Seite gestellt haben, ist das reale absolute Bewußtseyn der Sittlichkeit. Es ist Bewußtseyn, und als solches nach der negativen Seite reine Unendlichkeit, und die höchste Abstraction der Freyheit, d. i. das bis zu seiner Aufhebung getriebene Verhältniß des Bezwingens, oder der freye gewaltsame Tod; – nach der positiven Seite aber ist das Bewußtseyn die Einzelnheit und Besonderheit des Individuums.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hegel, Über die wissenschaftlichen Behandlungsarten des Naturrechts (Kritisches Journal der Philosophie, Bd. 2, 2. Stück, 1802), <a href="https://grundlinien.de/naturrechtsaufsatz/44/" rel="ugc">S. 464</a>:</em></p>
<p>Aber das, was wir unter der äußern Form des ersten Standes auf die eine Seite gestellt haben, ist das reale absolute Bewußtseyn der Sittlichkeit. Es ist Bewußtseyn, und als solches nach der negativen Seite reine Unendlichkeit, und die höchste Abstraction der Freyheit, d. i. das bis zu seiner Aufhebung getriebene Verhältniß des Bezwingens, oder der freye gewaltsame Tod; – nach der positiven Seite aber ist das Bewußtseyn die Einzelnheit und Besonderheit des Individuums.</p>
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