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	Kommentare zu: 326	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/326/#comment-3393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 326: Verteidigung und Eroberung

Staaten streiten oft über einzelne Fragen. Dafür ist vor allem das Militär zuständig.

Wenn der Staat selbst in Gefahr ist:

Dann ruft die Pflicht alle Bürger zur Verteidigung. Das Ganze wird zur Macht und wendet sich nach außen. So geht der Krieg zur Verteidigung in einen Krieg der Eroberung über.

Das stehende Heer:

Dass es ein stehendes Heer als eigenen Stand gibt, ist notwendig. Aus demselben Grund, aus dem es Stände für Gewerbe und Staatsdienst gibt. Man streitet über Vorteile und Nachteile. Oft entscheidet man sich dagegen. Denn die Kosten und höheren Steuern wiegen für die Bürger schwerer als das Notwendige.

Zusammenfassung: Bei einzelnen Streitfragen handelt das Heer. Ist der Staat selbst bedroht, müssen alle Bürger ihn verteidigen. Ein stehendes Heer ist notwendig, auch wenn es Geld kostet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 326: Verteidigung und Eroberung</p>
<p>Staaten streiten oft über einzelne Fragen. Dafür ist vor allem das Militär zuständig.</p>
<p>Wenn der Staat selbst in Gefahr ist:</p>
<p>Dann ruft die Pflicht alle Bürger zur Verteidigung. Das Ganze wird zur Macht und wendet sich nach außen. So geht der Krieg zur Verteidigung in einen Krieg der Eroberung über.</p>
<p>Das stehende Heer:</p>
<p>Dass es ein stehendes Heer als eigenen Stand gibt, ist notwendig. Aus demselben Grund, aus dem es Stände für Gewerbe und Staatsdienst gibt. Man streitet über Vorteile und Nachteile. Oft entscheidet man sich dagegen. Denn die Kosten und höheren Steuern wiegen für die Bürger schwerer als das Notwendige.</p>
<p>Zusammenfassung: Bei einzelnen Streitfragen handelt das Heer. Ist der Staat selbst bedroht, müssen alle Bürger ihn verteidigen. Ein stehendes Heer ist notwendig, auch wenn es Geld kostet.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/326/#comment-3014</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Übergang&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderen&lt;/a&gt; ins &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeine&lt;/a&gt; — sobald nicht eine besondere Seite, sondern der Staat als solcher in Gefahr ist, schlägt der Verteidigungskrieg in Eroberungskrieg um.&lt;/em&gt;

Hegel unterscheidet zwei Ebenen des Streits und lässt die zweite aus der ersten hervorgehen. Solange Staaten über eine besondere Seite ihres Verhältnisses streiten, genügt der besondere Stand, der dafür &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;bestimmt&lt;/a&gt; ist; steht dagegen die Selbständigkeit selbst auf dem Spiel, ist die Sache nicht mehr eine besondere, und die Pflicht ruft alle. Damit ändert sich aber auch der Charakter des Krieges. Hegel deutet diesen Wechsel nicht weiter aus, sondern stellt ihn fest: Ist das Ganze zur Macht geworden und aus seinem inneren Leben in sich nach außen gerissen, so geht damit der Verteidigungskrieg in Eroberungskrieg über.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Ein Übergang ist die Stelle, an der eine Gestalt an ihrer eigenen Unzulänglichkeit zerbricht und die nächste hervortreibt." rel="ugc">Übergang</a> des <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderen</a> ins <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeine</a> — sobald nicht eine besondere Seite, sondern der Staat als solcher in Gefahr ist, schlägt der Verteidigungskrieg in Eroberungskrieg um.</em></p>
<p>Hegel unterscheidet zwei Ebenen des Streits und lässt die zweite aus der ersten hervorgehen. Solange Staaten über eine besondere Seite ihres Verhältnisses streiten, genügt der besondere Stand, der dafür <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">bestimmt</a> ist; steht dagegen die Selbständigkeit selbst auf dem Spiel, ist die Sache nicht mehr eine besondere, und die Pflicht ruft alle. Damit ändert sich aber auch der Charakter des Krieges. Hegel deutet diesen Wechsel nicht weiter aus, sondern stellt ihn fest: Ist das Ganze zur Macht geworden und aus seinem inneren Leben in sich nach außen gerissen, so geht damit der Verteidigungskrieg in Eroberungskrieg über.</p>
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