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	Kommentare zu: 332	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/332/#comment-3399</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 332: Verträge zwischen Staaten

Die Beziehungen zwischen Staaten beruhen auf dem Willen beider Seiten. Darum haben sie die Form von Verträgen.

Wie viele solcher Verträge gibt es?

Weit weniger als in der bürgerlichen Gesellschaft. Dort hängen die Einzelnen auf vielfache Weise voneinander ab. Staaten dagegen sind Ganze, die sich vor allem selbst genügen.

Zusammenfassung: Staaten regeln ihre Beziehungen durch Verträge. Diese sind weniger vielfältig als unter Bürgern. Denn Staaten genügen sich weitgehend selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 332: Verträge zwischen Staaten</p>
<p>Die Beziehungen zwischen Staaten beruhen auf dem Willen beider Seiten. Darum haben sie die Form von Verträgen.</p>
<p>Wie viele solcher Verträge gibt es?</p>
<p>Weit weniger als in der bürgerlichen Gesellschaft. Dort hängen die Einzelnen auf vielfache Weise voneinander ab. Staaten dagegen sind Ganze, die sich vor allem selbst genügen.</p>
<p>Zusammenfassung: Staaten regeln ihre Beziehungen durch Verträge. Diese sind weniger vielfältig als unter Bürgern. Denn Staaten genügen sich weitgehend selbst.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/332/#comment-3020</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderung&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbaren&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; des Staatenverhältnisses zu Verträgen — ein Verhältnis, dessen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; aus beiderseitiger Willkür stammt und darum nur formelle Natur hat.&lt;/em&gt;

Nachdem § 331 das Verhältnis der Staaten überhaupt &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;gesetzt&lt;/a&gt; hat, wird es hier in seine einzelnen Gestalten auseinandergelegt: Aus dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; Nebeneinander werden bestimmte Beziehungen, und die haben die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; von Verträgen. Formell heißt das Verhältnis, weil sein Bestand allein daran hängt, dass zwei selbständige Willen sich &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;zufällig&lt;/a&gt; treffen — dieselbe Struktur, die schon der Vertrag im &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakten&lt;/a&gt; Recht hatte (§§ 72 ff.). Der Vergleich mit der bürgerlichen Gesellschaft dient dem logischen Nachweis, nicht der Illustration: Weil Staaten anders als die Einzelnen dort in sich befriedigende Ganze sind, fehlt ihnen die durchgängige gegenseitige Abhängigkeit, aus der dort eine Allgemeinheit erwuchs. Hegel zieht daraus nur den einen Schluss, dass der Stoff dieser Verträge von &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendlich&lt;/a&gt; geringerer Mannigfaltigkeit ist als dort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderung</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbaren</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> des Staatenverhältnisses zu Verträgen — ein Verhältnis, dessen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> aus beiderseitiger Willkür stammt und darum nur formelle Natur hat.</em></p>
<p>Nachdem § 331 das Verhältnis der Staaten überhaupt <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">gesetzt</a> hat, wird es hier in seine einzelnen Gestalten auseinandergelegt: Aus dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> Nebeneinander werden bestimmte Beziehungen, und die haben die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> von Verträgen. Formell heißt das Verhältnis, weil sein Bestand allein daran hängt, dass zwei selbständige Willen sich <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Zufällig ist, was auch anders sein könnte, ohne dass der Begriff das entschiede. Hegel erklärt das nicht weg, sondern weist ihm einen Ort zu." rel="ugc">zufällig</a> treffen — dieselbe Struktur, die schon der Vertrag im <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakten</a> Recht hatte (§§ 72 ff.). Der Vergleich mit der bürgerlichen Gesellschaft dient dem logischen Nachweis, nicht der Illustration: Weil Staaten anders als die Einzelnen dort in sich befriedigende Ganze sind, fehlt ihnen die durchgängige gegenseitige Abhängigkeit, aus der dort eine Allgemeinheit erwuchs. Hegel zieht daraus nur den einen Schluss, dass der Stoff dieser Verträge von <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendlich</a> geringerer Mannigfaltigkeit ist als dort.</p>
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